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Das Leben ist kein Ponyhof! – Parascha Wajeschev

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Das Leben ist kein Ponyhof! – Parascha Wajeschev

Unser Wochenabschnitt beginnt mit den Worten: „Und Yakov ließ sich im Lande seine Väter, in Kna´an nieder“ (Bereschit Kap. 37, Vers 1). Die einfache Bedeutung ist offensichtlich, aber unsere Weisen sehen darin eine tiefere Bedeutung:

Dieser Vers gilt als Einleitung für die darauffolgende Erzählung über Josef und seine Brüder und den anschließenden Verkauf Josefs nach Ägypten als Sklave. In diesem Vers offenbart uns die Tora, aus welchem Grund dies passierte. Weil Yakov Ruhe haben wollte, wurde er mit dem 22-jährigem Verschwinden seines Lieblingskindes Josef bestraft. Raschi zitiert den Medrasch, dass Haschem sagte: „Ist es denn den Gerechten nicht genug in der kommenden Welt zu ruhen, so wollen sie auch in dieser Welt Ruhe haben?“

Dieser Medrasch ist sehr jedoch schwer zu verstehen, denn was ist so schlimm daran, dass Yakov Ruhe haben wollte? Nachdem er sich jahrelang vom blutrünstigen Eisav versteckt und bei Lavan geschuftet hatte und im Anschluss seine Tochter Dina entführt wurde, kann man sehr wohl nachvollziehen, dass Yakov endlich Ruhe haben wollte? Zudem die gewünschte  dazu dient, sich dem Dienst von Haschem und der Erziehung seiner Kinder zu widmen und nicht um am Strand zu liegen und an einem Cocktail zu schlürfen.

Die Antwort ist, dass natürlich ist hier nicht von physischer Ruhe die Rede, sondern Ruhe vom geistigen Wachstum. Sein ganzes Leben lang arbeitete Yakov an sich selbst, bis er zum einem Giganten (in spiritueller Hinsicht) gewachsen war. Jetzt war er zum Schluss gekommen, dass er schon genug erreicht hat und den spirituellen Wachstum pausieren kann.

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Das war Haschems Kritik an Yakov, dass diese Welt nicht zum Ausruhen, sondern zum ständigen Fortschritt und Wachstum geschaffen wurde. Diese Welt ist wie ein Fitnessstudio und die nächste Welt gleicht einer Spa. Wer direkt in die Spa geht, vergeudet nur seine Zeit. Erst nachdem man trainiert und sich angestrengt hat, kann man sich mit der Spa belohnen.

Genauso ist es auch mit dieser Welt, welche dafür geschaffen wurde, um zu wachsen und einen besseren Menschen aus sich zu machen. Wer sich in dieser Welt ausruhen möchte, vergeudet seine wertvolle Zeit und sein Leben. Egal wie viel man schon erreicht hat, man kann immer mehr erreichen!

Der Wilner Gaon lehrt, dass jeder Mensch während seines Lebens ein bestimmtes Maß an Leiden haben wird. Wenn der Mensch infolge des spirituellen Wachstums „leidet“, spart er sich andere, weniger angenehme, Leiden in seinem alltäglichen Leben. Weil sich Yakov die „spirituellen” Leiden sparen wollte, wurde er von richtigen Leiden heimgesucht. Jeder Mensch steht vor der Wahl, welche „Leiden“ er/sie bevorzugt.

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