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SCHAWUOT, WOCHENFEST: 26. und 27. Mai 2023

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SCHAWUOT, WOCHENFEST: 26. und 27. Mai 2023

בסייד

ÜBERGABE DER TORA: vor 3335 Jahren

ZEIT ZUM NACHDENKEN ÜBER TIEFE FRAGEN DES GLAUBENS

PERSÖNLICHER GLAUBE

Glaube ist etwas sehr Persönliches. Manchmal fühlt er sich an wie ein von oben auferlegtes, heiliges Muss. Der Glaube kann auch – minimal – als `ETWAS HÖHERES ‘ beschrieben werden, der für diese Person wichtig ist. Der Glaube umfasst nicht automatisch eine ganze Glaubenslehre.

Propheten, Vergangenheit und Gegenwart

Die meisten Menschen sind heute – leider – nicht mehr so klar als religiös erkennbar. Früher wurde der Glaube durch Propheten verbreitet. Das waren sehr heilige Menschen, die ihr ganzes Leben G’tt gewidmet haben.

Propheten fristeten ein kein durchschnittliches bürgerliches Dasein. Heute würde man sie aufgrund ihrer stark abweichenden Ansichten durchaus außerhalb der Gesellschaft verorten.

Das Über-Normale mag eine Abweichung sein, aber es ist potentiell sehr kreativ für die Entwicklung der Menschheit. In ihrem unkonventionellen Verhalten und Reden konnten Propheten oder Menschen von G’tt sehr weise und kreativ sein und ganz besondere Dinge bringen. Außerdem waren sie äußerst gesellschaftskritisch. Damals ging es auch viel um Migration, aber etwas weniger um Klima- und Stickstoffpolitik. Hätten sie heute gelebt, wären sie auch diese Themen gekonnt und energisch angegangen. Ohne Angst vor der Obrigkeit. Das war die Stärke der alten Propheten und auch der Grund, warum sie von den Machthabern immer gefürchtet wurden.

Was macht unser Judentum Jüdisch?

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Das Judentum ist ziemlich:

1.    Universell. Im Judentum gibt es viele universelle Ideen mit Visionen für den Menschen und die Gesellschaft.

2.    Deutlich. Natürlich ist das Judentum von einer bestimmten Lebensauffassung geprägt und bevorzugt einen bestimmten Lebensstil und Lebensrhythmus.

3.    Ganzheitlich: Die vielen Gebote sind der Kern und das Wesen des Menschen, der Fauna, der Flora und der Menschen.

4.    Dialektisch: Aber das Judentum bleibt dialektisch mit allen möglichen Ansichten. Das Judentum ist “immer im Gespräch”, eine Religion des Wortes “G’tt sprach und es war da”. G’tt lässt sich gleichsam vom Menschen überzeugen und will es so, wie die Tora wörtlich sagt.

5.    Weit gefasst: Es schließt Gut und Böse als Einheit ein. Schreckliche Dinge geschehen in G’ttes Welt, alle leiden; G’tt leidet auch an der Tragödie der Menschheit. Der Lauf der Natur kann tragisch sein.

G’tt ist verborgen

G’tt ist unsichtbar, oder verborgen. Der (religiöse) Mensch ist ständig auf der Suche nach G’tt, dem G’ttlichen in der Welt. Es gibt keine Glaubenssicherheit.

G’ttesglaube ist das Festhalten an dem Allmächtigen, das jenseits von uns ist, das Kräfte besitzt, die wir nicht kennen und nicht beeinflussen können. Der Glaube ist intuitiv.

Gemeinsam mit der Gemeinschaft

Das Jüdische Volk hat eine große Kreativität entwickelt. Wir sind schnell in unserer Entwicklung. Das Judentum gibt Gruppenzusammenhalt und gegenseitige Solidarität. Die Jüdische Wiederauferstehung ist ein Wunder G’ttes. Heute feiern wir die Wiedervereinigung Jerusalems, es ist der Jom Jeruschalaim, der Jerusalem-Tag. Peter Malcontent erinnert in “The Side Note” an Israels 75. Jahrestag: zwischen Wunder Gottes und “historischem Fehler”. Seiner Meinung nach gibt es keinen Grund zum Feiern: “Wenn es dem gegenwärtigen Regime gelingt, dem demokratischen Rechtsstaat den Hals umzudrehen, wird es für Europa schwierig sein, pro-israelisch zu bleiben”. Malcontent sollte sich nicht um die Sorgen Europas kümmern. Im gesamten Nahen Osten hat es noch nie einen demokratischen Staat gegeben. Ich kann mich nicht erinnern, dass Europa jemals große Probleme damit hatte. Sie alle haben immer gute Geschäfte mit dem Nahen Osten gemacht. Und fast immer haben sie in der UNO fleißig für Resolutionen unserer Nachbarn gegen Israel gestimmt. Das tat auch die Ukraine. Bis sie Israelische Hilfe brauchten. Apropos historische Fehler…

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Wir schreiben eine neue Torah-Rolle in Wien

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