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Vajevarech David – GEBET TEFILLA – Teil 27

GEBET TEFILLA - Teil 4
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Vajevarech David

Der Grund, warum Vajevarech David und Schirat Hajam in die Pesuke dezimra aufgenommen wurden, ist, dass die fünfzehn Ausdrücke des Lobes, die in der letzten Beracha “Jischtabach” erscheinen, aus diesen beiden Stücken stammen. Darüber hinaus enthalten diese Stücke ein großes Loblied auf G-ttes Herrschaft über die gesamte Schöpfung (Avudraham).

Vajevarech David besteht aus zwei Teilen:

1. Von Vajevarech David zu Ata Hu HaSchem (Divre Hajamim (Chroniken) I Kapitel 29)

2. Von Ata Hu HaSchem bis zum Ende (Nechemja 9).

David durfte den Tempel nicht bauen

Der erste Teil besteht aus den Worten, die König David am Ende seines Lebens an das gesamte versammelte jüdische Volk richtete. Ursprünglich war es König Davids Wunsch, den Bet-Hamikdash selbst zu bauen, aber G’tt sagte ihm durch den Propheten, dass nicht er, sondern sein Sohn Schelomo (Salomo) den Bet-Hamikdash bauen würde, weil David wegen der vielen Kriege, welche er führte, nicht förderfähig war. David bereitete das Gebäude jedoch vor, indem er alle Arten von Geschenken von den Menschen sammelte. Nachdem diese Arbeit abgeschlossen war, hielt David seine Abschiedsrede.

den Tempeldienst wiederherstellen 

Der Teil von Nechemiah ist die Rede von Nechemiah an das jüdische Volk, nachdem es aus dem babylonischen Exil nach Erets Jisrael (Israel) zurückgekehrt war (516 vor) und es aufgefordert werden musste, den Tempeldienst wiederherzustellen. Vajevarech David bildet die Verbindung zwischen Pesuke dezimra und Schirat Hajam (dem Lied des Meeres). Es wird stehend gesagt, weil beide Teile stehend gesprochen wurden und wegen der großen Bedeutung des Inhalts.

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

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