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BETZALEJL im Alter von dreizehn Jahren zum Architekten des Mischkan berufen – Paras...

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BETZALEJL im Alter von dreizehn Jahren zum Architekten des Mischkan berufen – Parascha Wajakhel-Pekude

Parscha Vajakheel und Pekudej  (Schemot/Exodus 35:1 – 40:38)

 „Mosche sprach zu den Kindern Israels: „Schaut her, HaSchem hat namentlich Betzalejl benannt, den Sohn von Uri, den Sohn von Chur aus dem Stamm Jehuda’“ (35:30). Was meint die Thora mit dem Begriff „Schaut her“?

Namen sind wichtig

Laut Kli Jakar (achtzehntes Jahrhundert) bedeutet das: „achtet auf ihre Namen“. Namen sind wichtig. Aus dem Namen kann die Art oder der Lebensauftrag des Menschen abgeleitet werden.

Wenn Eltern ihrem Kind einen Namen geben, bedeutet das eine kleine Prophezeiung. Auch Betzalejl erhielt durch oder mit seinem Namen ein Lebensziel. Für Betzalejl, der im Alter von dreizehn Jahren zum Architekten des Mischkan berufen wurde, war es schon ab frühester Jugend klar, dass er für die Erstellung des Tabernakels vorbestimmt war.

im Schatten von G“tt

Betzalejl bedeutet eigentlich: „im Schatten von G“tt‘‘. G“tt zeigte mit dieser Namensgebung auf, dass er, Betzalejl, das Mischkan und die Heilige Lade erstellen würde, wo die Schechina, die G‘ttliche Präsenz, ruhen würde (Psalmen 91:1): „Wer im Schutz des Allerhöchsten wohnt und Nachts im Schatten des Achtungserweckenden“.

G“tt ließ Seine Schechina zwischen den zwei Tragebalken der Heiligen Lade und zwischen den zwei Cherubinen auf dem Aaron Hakodesch ruhen (laut dem Hohelied 1:13). Die Flügel der Cherubine waren wie eine Art von halb durchsichtigem Dach über die Heilige Lade ausgebreitet.

nur beim Aaron Hakodesch 

Bei allen anderen Gegenständen des Tabernakels steht der Name von Betzalejl nicht vermerkt, nur beim Aron Hakodesch. Dieser war seine „Meisterarbeit“. Da war der Schatten G“ttes am deutlichsten anwesend. Auch der Name seines Vaters spricht Bücherbände: der Sohn von Uri. Uri kommt vom Wort „Ur gleich Feuer“. Die Flamme, das Feuer der Thora bildete die Grundlage, die Basis für die Heilige Lade, in der sich die Zehn Gebote und das Sefer Tora von Mosche sich befinden sollten.

Enkelsohn von Chur

Außerdem war Betzalejl der Enkelsohn von Chur (der Mann von Mirjam, der Schwester von Mosche), der sein Leben für den Monotheismus aufopferte, als er gegen das Goldene Kalb protestierte. Deshalb passte es so richtig, dass sein Enkelsohn das Mischkan erstellen sollte. Das Goldene Kalb veranlasste Mosche dazu, die Steinernen Tafeln zu zerschmettern. Chur musste seinen Widerstand gegen das Goldene Kalb mit seinem Leben bezahlen. Er wurde von einer wütenden Menge ermordet. Das Mischkan war Sühne-Beweis für den Götzendienst.

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das Heiligtum Ari’el

Betzalejl wird auch als Mitglied des Stammes Jehuda erwähnt, da der Stamm Jehuda in der Thora mit einem jungen Löwen verglichen wird und das Heiligtum auch Ari’el genannt wird – von Arije – Löwe, da es vorne breit und hinten schmal war (gleich einem Löwen).

Aholiav: das Zelt des Vaters

Der andere Architekt war Aholiav. Aholiav erhielt seinen Namen ebenfalls mit Blick auf die Erstellung des Mischkan. Sein Name bedeutet: das Zelt des Vaters“. Aholiav durfte das Zelt für unseren Vater im Himmel bauen. Er war der Sohn des Achisamach – brüderliche Unterstützung – da die Schechina sich auf das Jüdische Volk stützen würde. Er war vom Stamm Dan, da auch der Stamm Dan mit einem Welpen verglichen wird (Dewarim/Deut. 33:22). „Dan ist ein junger Löwe“.

die Namen von Liebe und Gerechtigkeit 

Die Kombination von Architekten aus den Stämmen Jehuda und Dan ist auch nicht zufällig, denn diese beiden Namen entsprechen den zwei bekanntesten Namen G“ttes: HaSchejm Elokim, die Namen von Liebe und Gerechtigkeit, die G“tt zusammen benutzte, als ER die Welt erschuf.

Der Name des Stammes Dan erinnert an „din“- dem Gericht – und Jehuda beinhaltet die vier Buchstaben des unaussprechbaren Namen G“ttes, der die Liebe symbolisiert. Das Mischkan, das im Grunde genommen ein Mikrokosmos der gesamten Schöpfung war, musste also auch der Liebe und der Gerechtigkeit entsprechen.

mystische Verbindung zwischen dem Mischkan und dem Universum

Um den Vorgängen der Erstellung des Mischkan und der Schaffung des physischen Universums auf einander ab zu stimmen, hat Mosche bekannt geben lassen, dass man mit dem Spenden aufhören sollte, nachdem zu viel Beiträge hereingeströmt waren.

Weshalb war das erforderlich? War es denn eine Avera (ein Fehler), dass man mehr bringen würde, als nötig wäre? Mosche‘s Vorstellung war, dass die Erstellung des Heiligtums ein Replik in Kleinformat der Welt sei.

Als G“tt die Welt schuf (siehe B.T. Chagiga 12a), drohte sich das Universum endlos aus zu dehnen, bis G“tt dem ausufernden All einen Halt zu rief.

Mosche wollte, bei der Erstellung des Mischkan etwas Analoges machen. Als er sah, dass ein endloser Strom von Beiträgen hinein strömte, rief er: „Es reicht, es ist genug“. Und damit schuf er die mystische Verbindung zwischen dem Mischkan und dem Universum.

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