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JUDENTUM IST SPIRITUALITÄT UND IRDISCHE GASTFREUNDSCHAFT – Parascha Wajera

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JUDENTUM IST SPIRITUALITÄT UND IRDISCHE GASTFREUNDSCHAFT – Parascha Wajera

Parascha Wajera (Bereschit/Genesis 18:1 – 22:24)

Wir leben in einer Zeit der „mehrfachen religiösen Anbindung oder Anlehnung“, in der säkulare Sinnesdeuter oder Sinnessucher eine geistige Wirklichkeit einer „schneide- und Klebewirklichkeit“ erstellen, indem sie bei allerhand Religionen „shoppen“ gehen und bei verschiedenen Strömungen auf Schatzsuche sind.

Diese „Vereinheitlichung“ wird der Oberflächlichkeit bezichtigt, aber diese hypermodernen Sinnesssucher scheuen Dogmas, alte Schriften und feststehende Gebote. Sie meinen, das Leben sei ein Lernprozess und es kostet sie viel Mühe, um ohne Leitfaden und deutlichen Antworten ihren geistigen Seelenfrieden zu finden.

welchen geistigen Weg zu gehen

Die Amerikanische Studentin Lea Sacofsky befasste sich in ihrer Pubertät sehr interessiert mit östlichen Religionen. Sie hatte selber einen Monat bei einer Tibetanischen Familie am Fuß des Himalaja-Berges verbracht. Zusammen mit sechzehn Studienkollegen – von denen acht Jüdisch waren – „genoss sie das Glück, vom Dalai Lama empfangen zu werden“. Jeder Student durfte zwei Fragen stellen. Lea musste hierüber lange nachdenken. Sie entschied sich, zu fragen, wie sie dahinterkommen könnte, was tatsächlich die Wahrheit sei und welchen geistigen Weg sie gehen sollte.

Vertiefe Dich in Deine eigene Religion

Der Dalai Lama antwortete ihr: „Die Wahrheit befindet sich in Deinen Wurzeln“. „Aber ich bin Jüdisch“ sagte Lea erstaunt. „Vertiefe Dich dann mehr in Dein Judentum“ sprach er darauf, „wenn Du Jüdisch geboren wurdest, solltest Du auch Jüdisch sein!“ „Das Judentum hat mir nichts zu bieten“ dachte Lea lauthals. „Wenn Du im Judentum keinen Tiefgang gefunden hast, dann hast Du es nie richtig betrachtet. Vertiefe Dich in Deine eigene Religion und Du wirst alles finden, was Du suchst“. Die Unterredung war zu Ende.

Durst um die Worte von G“tt zu hören

Geistige Armut ist die Quelle aller Sinnessuche, ganz im Einklang mit dem, was der Prophet Amos sagt: „Sehet her, die Tage kommen, spricht HaSchem, dass Ich einen Hunger in das Land senden werde; nicht einen Hunger nach Brot, weder Durst nach Wasser, sondern um die Worte von HaSchem (G“tt) zu hören“ (Amos 8:11). Auch Sinnessuchern haben wir etwas zu bieten.

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wie stellen wir der Menschheit unsere Schätze an Weisheit zur Verfügung?

Aber wie stellen wir der Menschheit unsere Schätze an Weisheit und Verbundenheit mit dem Allmächtigen öffentlich zur Einsichtnahme zur Verfügung? Wie erreichen wir die Menschen? Durch Gastfreundschaft. Nur durch eine weit geöffnete Türe können wir die Wahrheitssucher an uns fesseln. Der Körper und der Geist gehen zusammen gemeinsam. Das ist die Jüdische Sichtweise.

Awraham, unser erster Erzvater, vermittelte seinen Monotheismus mittels Gastfreundschaft. Sein offenes Haus sorgte vor 4000 Jahre für eine geistige Wiedergeburt.

vier Eingänge

Der Biblische Hiob hatte in seinem Haus auch vier Eingänge. Und weshalb machte das Hiob? Damit die Armen sich keine extra Mühe machen sollten um den Eingang des Hauses zu finden.

Awraham tat mehr als Hiob

Aber Awraham tat viel mehr als Hiob. Er gab seinen Gästen neben Bewirtung auch Spiritualität und begab sich außerhalb seines Hauses, auf der Suche nach Gästen. Und wenn er Gäste fand, dann brachte er diese zu sich nach Hause. Wer nie daran gewohnt war, Gerstenbrot zu essen, dem gab er Gerstenbrot, wer nie an Fleisch gewohnt war, dem gab er Fleisch zu essen und wer normalerweise nie Wein trank, dem gab er Wein.

um seinen Gästen vom lebendigen G“tt zu erzählen

Er ging noch weiter. Er stellte am Rande des Weges große Gebäude hin, in denen er Essen und Trinken abstellte. Und wer wollte, ging dort hinein, aß und trank und segnete G“tt. Und alles, was der Mund nur fragen konnte, befand sich in Awrahams Haus. Er machte das, um Menschen heran zu ziehen und um seinen Gästen vom lebendigen G“tt zu erzählen, Den er schon früh in seiner Jugend entdeckte.

Sdom wollte nicht teilen

Die Offenheit Awrahams stand im schrillen Gegensatz zur Gastfeindlichkeit von Sdom. Sdom wurde durch den vollkommenen Mangel an Mitmenschlichkeit und Gastfreundschaft vernichtet. Sie hatten nur den Blick auf das Materielle. Sie wollten ihren irdischen Reichtum nicht teilen. Geld führt zur Habsucht, aber Spiritualität möchte mit Anderen geteilt werden.

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