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Kritik aus Liebe – Parascha Wajeze

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Kritik aus Liebe – Parascha Wajeze

Auf dem Weg nach Charan traf Yakov auf eine Gruppe von Hirten, welche sich vor einem Brunnen versammelt hatten und auf Etwas zu warten schienen. Er sprach sie mit „meine Brüder“ an und fragte sie, ob sie Lavan kennen. Die Hirten bejahten. Yakov dachte, dass sie sich versammelt hatten, weil sie ihren Arbeitstag beenden wollten und wies sie deshalb zurecht, dass der Tag noch lang ist und es noch zu früh ist, um Feierabend zu machen. Sie erklärten ihm, dass der Brunnen von einem großen und schweren Stein bedeckt wird, damit alle Hirten nur gemeinsam das Vieh tränken können. Als Rachel mit dem Vieh Lavans zum Brunnen kam, hob Yakov alleine den schweren Stein vom Brunnen und tränkte Lavans Vieh. Diese interessante Episode wirft einige Fragen auf: 

Warum sprach Yakov ihm vollkommen fremde Menschen mit „meine Brüder“ an? Woher nahm Yakov den Mut diese Gruppe von Hirten zu kritisieren und warum war er sich sicher, dass sie auf ihn hören würden?

Rav Yakov Kaminetsky erklärt, dass die eine Frage die andere beantwortet und wir daraus lernen können, wie man Jemanden richtig zurechtweist:

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Um Jemanden zu kritisieren und zu erreichen, dass diese Person überhaupt zuhört, muss man zuerst beweisen, dass man es nur aus Liebe tut und das Beste für diesen Menschen möchte. Wenn der/die Kritisierte das Gefühl hat, dass sein/ihr „Kritiker“ sich mit Hilfe der Kritik nur über sie erheben möchte und sie verhöhnt, fühlt sich die Person angegriffen und die Kritik wird nicht angenommen. Der Verstand schaltet ab, weil ein automatischer Abwehrmechanismus aktiviert wird, um seine Ehre und seinen Stolz zu verteidigen. Auch wenn der Zurechtgewiesene seine Schuld einsieht, wird er dem Kritiker niemals den Gefallen machen es zuzugeben.

Nur wenn man dem Menschen das Gefühl vermittelt, dass man es aus reiner Liebe und NUR zu seinem Wohl tut, gibt es eine Chance an den gesunden Verstand zu appellieren und zu erreichen, dass man erhört wird. Genau das tat Yakov: Er kannte das stolze menschliche Ego und wusste, dass diese Hirten niemals auf einen fremden Wanderer hören würden. Deswegen sprach er sie mit „meine Brüder“ an, um eine liebevolle Atmosphäre zu schaffen, damit er sie später im Laufe des Gesprächs zurechtweisen kann.

Als Eltern, Lehrer oder Bosse gehört es zu unseren alltäglichen Aufgaben Kinder, Schüler oder Angestellte zurechtzuweisen. Um sich nicht verhasst zu machen und zu erreichen, dass die Menschen auf uns hören, müssen wir lernen, wie man es richtig macht. Wie auch alles andere befindet sich dieses Wissen in der Tora, wenn man sie durch die Augen unserer Weisen betrachtet.

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