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LEHREN AUS DER PARASCHA Teil I – Parascha Behaalotecha

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LEHREN AUS DER PARASCHA Teil I – Parascha Behaalotecha

Viele Lehren können wir aus der Unterschiedlichkeit an Themen der Sidra dieser Woche entnehmen.

1.      Die Lehre von Aharon

In der Sidra der vorigen Woche – Nasso – wurde beschrieben, wie die Nesi’im (Vorsitzenden) der zwölf Stämme den Altar des Mischkan mittels ihrer Opfergaben einweihten. EIN Nassi musste zuschauen. Der war Aharon, der Vorsitzende des Stammes Levi, der bei der Einweihung keine Opfergaben brachte. Der Stamm Levi durfte nicht mitmachen.

Aharon meinte, dass G“tt ihm die Sünde des Goldenen Kalbes noch nicht verziehen hätte. Der Stamm Levi war in der Minderheit. Aber Aharon durfte nicht mitmachen, da G“tt für ihn einen anderen Ehrenweg angedacht hatte. Er sollte die Mitzwa (das Gebot) der Vorbereitung der Menora (des Leuchters) erhalten. G“tt tröstete Aharon: „Sei nicht traurig! Für Dich habe ich eine Mitzwa, die größer als alle anderen Opferungen ist. Deine Urenkelkinder, die Chaschmona’im – die Makkabäer – werden das Chanukka-Fest auf die Ewigkeit einführen, während die Chanukka (Einweihung) durch die Stammesvorsitzenden nur eine EINMALIGE Angelegenheit ist“.

Als einen Mangel empfinden nicht an der Mitzwa beteiligt zu sein 

Die Tatsache, dass Aharon es als einen Mangel empfand, nicht an der Mitzwa beteiligt sein zu dürfen, dem Gebot, an dem die anderen sich wohl beteiligen durften, ist schon an für sich eine Herausragung! Uns sollte von den Mitzwot, denen wir begegnen, nichts fehlen!

2.      Die Lehre der drei Stufen

Mosche verstand eigentlich nicht, weshalb im Tempel eine Menora (eine Lampe) erforderlich sei. Jedes Mal, wenn er den Tabernakel betrat, sah er ein großes spirituelles Licht. G“tt hat eigentlich unser Licht nicht nötig. ER ist das Licht der Welt. Weshalb mussten wir dann doch eine Menora entzünden? Da das einzige, was zählt, ist, dass wir bereit sind, die Gebote G“ttes zu befolgen. G“tt möchte unser Empfinden!  Obwohl wir das immer in Taten umsetzen sollen (das Judentum ist eine klare Mach-Religion), handelt es sich um Empfindungen UND Taten!

Drei Stufen: Eifersucht, Leidenschaft und Geltungssucht 

Um echte „leuchtende“ Mitzwot zu erzeugen, müssen wir über unsere niedrigsten Gefühle hinweg schreiten. Vor der Menora stand ein Bänkchen mit drei Stufen. Bevor Aharon die Menora anzündete, musste er auf diesem Bänkchen stehen, obwohl er groß genug war, um es ohne dieses Bänkchen zu machen. Es gibt eine bekannte Mischna (Sprüche der Väter 4:21), die besagt, dass „Eifersucht, Leidenschaft und Geltungssucht den Menschen aus dieser Welt vertreiben können“. Wenn wir das Licht der Thora verbreiten möchten, müssen wir unsere Eifersucht, Lust und Geltungssucht überwinden.

3.      Die Lehre der wegzeigenden Wolke

Die Juden in der Wüste folgten der G“ttlichen Wolke, die sie begleitete. Da im Vornhinein nie vorhersagbar war, wie lange man auf einem bestimmten Platz bleiben würde, bedeutete jeder Halt der Wolke, dass man auspacken musste, mit dem Risiko, dass man am nächsten Tag wieder einpacken und weiter ziehen musste. Das Reisen unter der Leitung der Wolke war eine gehörige Prüfung.

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wo führt unser Exil uns hin? 

War das Jüdische Volk bereit, G“tt überall hin zu folgen? Manchmal wollten sie, an einem prächtigen Ort angekommen, viel länger bleiben. Und aus einem unwirtlichen Ort wollten sie viel schneller weg. Die Thora ist eine Lehre für ewig. Diese lehrt uns, dass wir nicht immer wissen, wo unsere Galut (unser Exil) uns hin führt.

4.      Die Lehre der Trompeten

„Und wenn Ihr in Euerem Land gegen den Feind, der Euch bedrängt,

 zum Kampf zieht, dann sollt Ihr auf den Trompeten ein Signal blasen, wodurch Ihr in Erinnerung vor dem Angesicht G“ttes gebracht werdet, so dass Ihr von Euern Feinden erlöst würdet. Auch an Freudentagen, an Euern Fest – und Neumondstagen sollt Ihr bei Euern Brand- und Freudenopfern einen Stoß auf den Trompeten erklingen lassen“ (10:9 und folgend).

Bestandteil vom Vorgang der inneren Umkehr 

Aus diesen Sätzen leiten unsere Chachamim (unsere Gelehrten) ab, dass wir jeder Katastrophe auf Trompeten blasen sollten. Unter den Weisen gibt es einen Meinungsunterschied, ob diese Anordnung gegenwärtig in Israel noch zutreffend sei oder ob sie nur zur Zeit des Tempels galt. Maimonides erklärt, dass das Blasen auf der Trompete ein Bestandteil von Teschuwa-Umsetzung sei, dem Vorgang der (inneren) Umkehr. Wenn wir den Schall der Trompeten hören, wissen wir, dass wir uns selber in allem überprüfen sollten, so dass wir angehalten sind, unser Verhalten zu verbessern. Ein interessanter Gedanke.

Maimonides nennt das „Boshaftigkeit“ 

Wenn in der Welt etwas schief geht, ist die Reaktion der meisten Menschen, dass hierfür Tausend und eine Ursachen verantwortlich seien, wie „die Gesellschaft“, sauere Muttermilch, die Statistiken oder der Aggression des Menschen, die als feststehende Gegebenheiten angenommen werden. Wenn wir alles so „wegrationalisieren“, bleiben wenige Gründe mehr übrig, um Teschuwa zu machen und es ändert sich nichts. Maimonides nennt das „Boshaftigkeit“ oder „Brutalität“.

jede Gelegenheit ergreifen unser Verhalten zu korrigieren 

Das ist in der Tat richtig. Wenn wir nicht im Stande sind, die tatsächlichen Ursachen aller Probleme und Schwierigkeiten in uns selber zu finden und alles dem Zufall und den Umständen zu schreiben, sind wir boshaft tätig. Die Thora zeigt uns deutlich auf, dass wir jede Gelegenheit ergreifen sollten, unser individuelles und nationales Verhalten zu verbessern. Wenn wir das unterlassen, ist das wieder eine verpasste Gelegenheit.

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