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PARASCHA DER WOCHE FÜR KINDER – Balak בלק – Teil III

Parascha der Woche fürKinder Balak
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Laut Rabbi Avraham ibn Ezra (1092-1167) konnte Bile’am nicht segnen oder verfluchen. Er war nur sehr gut in Astrologie und starrte Sterne an.

Als er in den Sternen sah, dass jemandem etwas Schlimmes passieren würde, gab er ihm einen Fluch.

Als die schlechte Vorhersage wahr wurde, dachten alle, er sei ein Zauberer und ein Prophet.

Daher war er tatsächlich ein Betrüger, der auch die Fürsten des Landes Moav täuschte.

Da wir, Bne Jisraeel, nicht den Horoskopvorhersagen unterliegen, hatte Bileams Fluch keine Wirkung.

Zunächst hat Haschem dem Bileam nicht erlaubt sich dem Volk von König Balak anzuschließen.

Bile’am schickt Balaks Minister weg und weigert sich zu kommen. Balak entsendet eine größere und wichtigere Delegation von Ministern und bietet große Ehre und Reichtum, wenn Bile’am sein Wünsch die Juden zu verfluchen erfüllen würde.

Bile’am weigert sich erneut, aber diesmal gibt Haschem Bile’am die Erlaubnis, mit den Moabitern zu gehen.

Haschem warnt Bile’am nur, das zu tun, was er ihm sagt.

Freie Wahl

Wie ist das möglich? Zuerst verweigert Haschem die Erlaubnis und jetzt darf Bile’am mitkommen?

Unsere Chachamim erklären, dass “der Mensch auf dem Weg geführt wird, den er seinen Weg gehen will”.

Der Mensch hat freie Wahl und vom Himmel wird wenig in den Weg gestellt, um seinen Werten zu folgen und zu entscheiden, was er will.

Wenn Leute wirklich etwas wollen, passiert es normalerweise.

Haschem wollte Bile’am von seinen eigenen schlechten Plänen und Balaks feindlichen Absichten fernhalten.

Aber als Bile’am klar machte, dass er weiter “jammern” würde, gab Haschem ihm die Erlaubnis mitzukommen, auch wenn dies letztendlich das Ende von Bileam bedeuten würde …

Frage: Warum ließ Haschem Bile’am tun, was er wollte?

Schabbat Schalom!

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

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