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HOCHMUT IST KEINE GUTE ANGELEGENHEIT – PARASCHA CHUKAT

HOCHMUT IST KEINE GUTE ANGELEGENHEIT

Die rote Kuh musste die Versöhnung für das goldene Kalb bringen.

Der Unreine muss mit der Asche der roten Kuh begossen werden.

Die Asche der roten Kuh macht denjenigen, der sie vergossen hat, unrein und die hiermit Begossenen rein (ein Paradox!)

Die rote Kuh muss genau so wie das goldene Kalb letztendlich verbrannt werden. Der Kohen (Priester) benutzt hierfür drei Arten: Zedernholz, Hysop und Karmosinfarbige Wolle, die er ins Feuer wirft.

Dieses alles hat eine tiefere Bedeutung. Die drei Arten stehen für die dreitausend Männer, die als Folge des goldenen Kalbes starben.

Die Zeder ist die höchste aller Bäume und der Hysop das geringste Pflänzchen. Dieses ist ein Hinweis auf eingebildete Narren und selbstverliebte Eigenbrödler. Hochmütige sündigen leichter. Der Selbstverliebte muss sich selber wie ein Hysop erniedrigen; erst dann wird er Vergebung erzielen.

„Gaiwe“ oder „Gejwe“ nennen wir das in Jiddisch. Wir sündigen meistens durch hochmütiges Verhalten. Wir sehen das auch bei der Manna erfolgen. Die Juden hatten von „diesem hellen Brot“ genug und forderten Fleisch.

G“tt schickte die Wachteln als Strafe und teilte ihnen mit, dass sie die Wachteln so lange würden essen müssen, bis sie ihnen zum Halse hinaus kamen und sie sich beginnen würden, hiervor zu ekeln,

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genau so, wie Juden sich von HaSchem (G“tt) abgewendet hatten, der in ihrer Mitte weilt. (11:20).

Auffallend ist, dass die Juden hochmutig wurden, da sie das Gefühl hatten, dass G“tt mit ihnen war und stöhnte.

Ohne Hochmut kann man fast nicht religiös in den Nebel hinein gehen. Rabbejnu Jona nennt Hochmut den Träger der Aweres (Sünden). Hochmut kann viele unterschiedliche Formen annehmen.

Eine davon ist, dass man allerlei CHUMRES (Verschwörungen) aufgreift. Dieses kann aus aufrichtiger Frömmigkeit erfolgen, es kann aber auch eine Weise sein, um sich von Anderen ab zu grenzen und sich erhaben über den Rest der Menschheit zu fühlen. Dieses ist eine verkehrte Einstellung und mit die Ursache des Scheiterns der Benej Israel in der Wüste.

Das Vorhergehende gilt nicht, wenn es uns um die Anderen geht. Wir dürfen einen Anderen in die Höhe heben, sicherlich wenn wir wissen, dass wir ihm oder ihr hiermit einen Gefallen bereiten.

Wir dürfen jemanden in seiner Gegenwart nicht in den Himmel loben (da dieses nach sich Einschleimen riecht), aber einen Teil seines „Schewach“ (Lobes) wohl artikulieren.

Rav Jisrael Salanter besagt, dass, obwohl wir von einem Lobgesang fliehen müssten, wir trotzdem Andere in die Höhe heben dürfen, ganz besonders, wenn wir ihnen damit einen Gefallen erweisen oder ein gutes Gefühl vermitteln (zum Beispiel bei einem Minderwertigkeitsgefühl oder wenn jemand sich ausgegrenzt fühlt).

Du musst anderen die Freude eines Komplimentes nicht vorenthalten, obwohl Du selber vielleicht hierdurch ein hochmütiger Mensch geworden wärest.

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