Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass Bösewichte die Armen und Naiven ausnutzen. Anstatt ihnen in Not beizustehen, beuten die Unterdrücker die Wehrlosen aus und fügen ihnen noch mehr Leid zu. Doch kann dies ohne Folgen bleiben? Wird der König der Könige, dessen Siegel die Wahrheit ist, solches Unrecht ungestraft lassen? Was verspricht HaSchem den Bösewichten anzutun?
Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Beschützt die Unterdrückten, helft ihnen – und seid heilig.
Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:
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Rabbi Lev Leib Lerner startet eine wichtige Erörterung aus dem Buch Orchos Tzaddikim, die sich auf das tiefgreifende und oft übersehene „Tor der Grausamkeit“ konzentriert. Dieses Video behandelt die schwerwiegenden spirituellen Konsequenzen für diejenigen, die die Schwächsten unter uns quälen: die Waisen und die Witwen.
Die Erörterung beginnt mit einer eindringlichen Warnung: Wer einem Waisen oder einer Witwe Leid zufügt – sei es durch Diebstahl oder Demütigung –, zieht die Todesstrafe direkt durch die Hände des Himmels auf sich. HaSchem selbst ist gleichzeitig Zeuge, Richter und Vollstrecker bei diesem unausweichlichen Todesurteil. Dies ist eine eindringliche Erinnerung an die g‑ttliche Gerechtigkeit und den hohen Stellenwert, den die Torah dem Schutz der Schwachen beimisst.
Diese eindringliche Warnung gilt nicht nur dem eigentlichen Täter, sondern auch Richtern, die in der Lage wären, diese Menschen vor ihren Unterdrückern zu retten, es aber nicht tun. Gewisse Leute nutzen gern und oft die Schwäche und Naivität dieser Menschen aus, und ein Richter, der es dann versäumt, zugunsten der Witwe oder des Waisen zu urteilen, zieht ebenfalls die Todesstrafe auf sich. Rabbi Lerner betont, dass dies nicht nur ein moralisches Versagen, sondern ein schweres spirituelles Verbrechen ist, und verweist auf Shemos 22:21: „Ihr sollt keine Witwe und keinen Waisen peinigen.“
Der Text offenbart dann die furchtbare Konsequenz solcher Peinigung: Wenn die Betroffenen zu HaSchem schreien, verspricht Er, ihr Schreien zu erhören. Die Konsequenz ist unmittelbar und verheerend: „Mein Zorn wird entbrennen, und Ich werde euch mit dem Schwert töten, und eure Ehefrauen werden dann Witwen und eure Kinder werden Waisen sein.“
Rabbi Lerner erläutert ein tiefgründiges theologisches Konzept: Selbst nach der Zerstörung des Zweiten Tempels, als viele Tore des Gebets verschlossen wurden, bleibt das Tor für den Schrei der unterdrückten Witwe oder des Waisen offen. Wenn sie über Ungerechtigkeit klagen, erhört HaSchem sie und vollstreckt das Urteil höchstpersönlich selbst, ohne dass ein Engel geschickt wird, um dies auszuführen. Die Strafe wird nach dem Motto „Gleiches für Gleiches“ verhängt: Leute, die Witwen unterdrücken, werden erleben, wie ihre eigenen Ehefrauen zu Witwen werden; Leute, die Waisen unterdrücken, werden erleben, wie ihre eigenen Kinder zu Waisen werden.
Neben dem körperlichen Leid thematisiert das Video das Gebot, keinen Juden zu bedrängen, und hebt insbesondere das Leid durch Worte hervor, wie in Wayikra 25:17 beschrieben. Die jüdischen Weisen lehren, dass alle Zugangstore zu HaSchem verschlossen sind, außer dem Weinen wegen Unterdrückung. Dies ist eine zentrale Lektion jüdischer Ethik und ein nachdenklicher Aufruf zum Handeln.
Wie sorgsam müssen wir mit den Gefühlen dieser unterdrückten, niedergedrückten Menschen umgehen? HaSchem wacht über jede Handlung, die ihnen widerfährt. Seht euch diese eindrucksvolle Torah-Lektion an, um die wahre Bedeutung des Schutzes der Schwachen zu verstehen, etwas über g‑ttliche Bestrafung zu erfahren und wesentliche jüdische Lehren über Tzedaka und Mitgefühl zu entdecken.




















































































































