Was macht einen Gegenstand mafkir (aufgegeben, herrenlos)? Kann man etwas zurückfordern, das man aufgegeben hat? Dürfen Kinder vor dem Bar-Mitzwa-Alter Eigentum übertragen? Wie würdet ihr in diesem Streitfall entscheiden?
Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Befolgt die Weisungen der jüdischen Weisen, ergründet die Tiefen der Torah – und seid heilig.
Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:
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Wir sind zurück mit einer weiteren spannenden Folge unserer Videoserie, in der wir euch ein Dilemma aus dem echten Leben vorstellen und euch um euren Input bitten, der auf eurem Verständnis von Halacha und Fairness beruhen soll. In diesem Fall geht es um eine clevere Werbekampagne eines Lebensmittelunternehmens. Die Regeln waren einfach: Jeder Kunde, der fünf Deckel von Verpackungen bestimmter Käseprodukte sammelte, durfte an einem Quiz teilnehmen. Der Preis war ein sehr teures Fahrrad – der Traum eines jeden Jungen.
Ein Junge namens Yitzchak sammelte insgesamt zehn solcher Deckel. Aus großer Güte und Freundschaft behielt er nur fünf davon und gab die anderen fünf seinem besten Freund Shlomo. Shlomo war ein kluger Schüler, er verfügte über einen scharfen Verstand und nutzte diese Deckel nun, um am Quiz-Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Sein Wissen zahlte sich aus, und er gewann den Hauptpreis. Doch die Geschichte endet nicht mit einem einfachen Freudenfest.
Als Yitzchaks Vater von dem Gewinn erfuhr, konfrontierte er Shlomo mit einer überraschenden Behauptung. Er argumentierte, Shlomo habe zwar die Weisheit für den Sieg beigesteuert, doch die Grundlage des Sieges liege in den Deckeln selbst. Der Vater beharrte darauf, dass der Käse mit seinem Geld gekauft worden sei und die Deckel der Käseverpackungen somit sein persönliches Eigentum darstellten. Er behauptete, Yitzchak habe keine Befugnis gehabt, sie ohne seine Erlaubnis zu verschenken. Nun stellt sich die schwierige Frage nach dem Eigentum und den Gesetzen zur Rückgabe von Eigentum beziehungsweise danach, wie Gewinne zu verteilen sind.
Ist Shlomo nun der rechtmäßige Alleineigentümer, weil er den Preis durch seinen Intellekt errungen hat? Oder steht dem Vater die Hälfte des Fahrradwertes zu, weil ihm im Grunde die Eintrittskarten zum Wettbewerb gehörten? Dieser Fall berührt grundlegende Konzepte des Geldrechts sowie die Rechte von Eltern und Kindern. Wir möchten eure Ansichten zu diesem Streitfall hören. Wer hat nach den Prinzipien der Torah recht? Hinterlasst bitte eure ausführliche Erklärung in den Kommentaren und beteiligt euch an der Erörterung.










































































































































Eine Antwort
Der eine Junge schenkt dem anderen, Deckel für ein Gewinnspiel.Der andere Junge gewinnt es . Also sollten sich beide freuen und das Fahrrad teilen.Ist nicht Glückspiel verboten?