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🩸Trinke kein Blut! ⛔ Mussar-Studium: Charakterverfeinerung und Überwindung natürlicher Begierden

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Video Beschreibung

Viele wissen zwar, dass Sündigen schlecht ist, doch gelingt es ihnen nicht, ihre Begierden zu beherrschen, und sie stolpern immer wieder darüber. Wie können wir uns vor der Sünde schützen? Wie können wir der schrecklichen Strafe im Gehinnom, in der Hölle, entgehen? Es genügt nicht, die Gesetze zu lernen. Wir müssen Mussar (ethische Lehren) studieren, um unsere negativen Eigenschaften zu überwinden und die Nähe zur Sünde zu vermeiden.

Natürlich ist niemand ohne Sünde. Dennoch können wir uns durch die Errichtung spiritueller Schutzzäune davor schützen und sofort Teschuwa tun.

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Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:

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Rabbi Lev Leib Lerner erläutert eine tiefgründige Lehre aus dem Sefer Devarim (Deuteronomium) und konzentriert sich dabei auf die Mitzwa, kein Blut zu essen. Die Torah drückt es klar und eindeutig aus: „Sei nur stark, damit du kein Blut isst, denn das Blut ist Leben, und du sollst nicht das Leben mit dem Fleisch essen.“ Diese Anweisung bildet die Grundlage der präzisen jüdischen Speisegesetze (Kaschrus), die uns verpflichten, Fleisch wiederholt zu reinigen, abzuspülen und zu salzen, um sicherzustellen, dass alle Blutspuren entfernt werden. Wir bemühen uns nach Kräften, diese Verpflichtung bestmöglich zu erfüllen.

Unsere jüdischen Gelehrten bemerkten im Talmud, Makkos 23b, etwas Interessantes an der Struktur dieses Gebots. Der Pasuk gebietet uns, standhaft zu sein und uns vom Verzehr von Blut fernzuhalten, und ein nachfolgender Vers verheißt einen gewaltigen Lohn für die Befolgung dieses Gebotes: „Es wird dir und deinen Kindern nach dir gut gehen.“ Dies erscheint ungewöhnlich, da das Trinken von Blut keine der Sünden ist, zu der sich ein Mensch von Natur aus hingezogen fühlt oder die er zu tun begehrt. Dennoch verheißt die Torah einen solchen Segen für die Einhaltung dieses Gebots.

Die jüdischen Weisen lehren uns durch diese Gegenüberstellung eine wichtige Lektion: Wenn jemand für die Vermeidung einer Sünde, die ihn nicht in Versuchung bringt, so reichlich belohnt wird, wie groß muss dann erst die Belohnung für die Unterlassung von Sünden sein, zu deren Begehung er hingezogen ist, wie etwa Diebstahl oder Unmoral bzw. Unsittlichkeit. Viele Leute mögen zwar behaupten, dass sie kein Verlangen nach solchen Taten haben, doch Rabbi Lerner stellt eindringlich klar, dass dies oft nicht stimmt. Die Torah macht deutlich, dass ein natürliches Verlangen danach existiert. Wenn Menschen diese schweren Sünden dennoch oft meiden, geschieht dies möglicherweise aus Furcht vor den Konsequenzen oder aus Mangel an Gelegenheit und nicht unbedingt aus tief verwurzelter Rechtschaffenheit.

Dies führt uns zur wichtigen Praxis des Mussar, einem täglichen Studium für jeden Juden, das sich auf die Verfeinerung des Charakters und die Verbesserung unserer Middos (Charakterzüge) konzentriert. Mussar lehrt uns, wie wir spirituelle Schutzzäune vor der Sünde errichten können, die uns davon abhalten, uns überhaupt der Übertretung zu nähern, und wie wir sogar unsere eigenen Gedanken beherrschen können.

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Eine Antwort

  1. Es gibt Blutwurst was aus Blut hergestellt wird,was ich sehr ekelig finde.Es gibt also Menschen die so etwas essen.Für mich sind Innereien auch sehr eklig, weil Leber ist für Entgiftung, Herz, alles hat eine Zuständigkeit.Ich weiß nicht wie das Juden sehen?Es gibt auch Muslime die Innereien essen.Innereien sollte man nicht essen.

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