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Megilat Antiochus

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Megilat Antiochus

(Dieser Text enthält die Geschichte von Chanuka und wurde im dreizehnten Jahrhundert in einer Reihe von Synagogen in Italien auf Chanuka gelesen. Diese Megilla ist wahrscheinlich eines der späteren schriftlichen Werke über Chanuka. Ein Hinweis darauf sind die historischen und geografischen Ungenauigkeiten.)

Es war in den Tagen von Antiochos, dem hellenischen König, der ein großer und mächtiger König war, ein großer Mann in der Ausübung seiner Herrschaft, dem alle Könige gehorchten. Er hatte viele reiche und mächtige Könige unterworfen, ihre Festungen zerstört, ihre Schreine niedergebrannt und ihre Männer ins Gefängnis gesteckt.

Seit den Tagen von König Alexander war kein König wie er auf beiden Seiten des Flusses aufgestanden. Er hatte eine große Stadt am Meer als Sitz seiner Regierung erbaut, die er – nach ihm – Antiochia nannte. Bagris, sein Gouverneur, hatte nebenan eine Stadt gebaut, die er nach sich selbst benannte, und so sind ihre Namen vom Tag ihres Ablebens an dieselben geblieben.

Im 23. Jahr seiner Regierungszeit, dem 213. Jahr seit dem Bau des Hauses von G’tt, setzte er es sich in den Kopf, nach Jerusalem hinaufzugehen. Er sagte zu seinen Oberbefehlshabern: “Ihr wißt, dass das Volk der Juden in Jerusalem unter uns lebt. Sie opfern unseren Göttern nicht, sie praktizieren unsere Religion nicht und sie halten sich nicht an die Gesetze des Königs, sondern an ihre eigenen religiösen Gesetze.

Sie freuen sich auch auf den Tag, an dem die Macht der Könige und Herrscher gebrochen wird, und sie werden sagen: Wann wird unser eigener König über uns herrschen, damit wir die Herrschaft über das Meer und das Land und die ganze Welt erlangen? Wann wird es in unsere Gewalt kommen? Es macht unserem Königreich keine Ehre, dies auf Erden bestehen zu lassen. Wir werden gegen sie marschieren und den Bund zerstören, der mit ihnen geschlossen wurde, den Schabbat, den Neumondtag und die Beschneidung.” Dies schien seinen Oberbefehlshabern und seiner gesamten Armee ein guter Plan zu sein.

Unmittelbar danach sandte König Antiochus seinen Statthalter Nikanor mit einer großen Armee und vielen Leuten nach Jerusalem, in die Stadt Juda. Als er dort ankam, slachtete viele Menschen und errichtete ein Opferhöhe im Heiligtum, dort wo der G-tt Israels seinen Dienern, den Propheten sagte: “Dort werde ich für immer meiner Majestät ihren Wohnort geben.” Dort schlachteten sie das Schwein und brachten sein Blut in den Hof des Heiligtums.

Als Jochanan, der Sohn des Hohenpriesters Mattitya, erfuhr, dass dies geschehen war, wurde er wütend und zornig, verdunkelte den Glanz seines Gesichts und diskutierte mit sich selbst, was er dagegen tun würde. Jochanan ben Mattitya machte sich einen Dolch, zwei Hände lang und eine Hand breit, und versteckte ihn unter seinen Kleidern.

Er ging nach Jerusalem, wo er vor dem Königstor stand, nach den Torhütern rief und zu ihnen sagte: “Ich, Jochanan ben Mattitya, bin hergekommen, um mit Nikanor zu sprechen.” Die Torhüter und die Wachen gingen zu Nikanor und sagten zu ihm: “Der Hohenpriester der Juden ist an der Tür.” Nikanor antwortete ihnen: “Lass ihn hereinkommen.”

Jochanan wurde dann vor Nikanor gebracht, der wie folgt zu ihm sprach: “Also, du bist einer der Leute, die sich dem König widersetzen und nicht wollen, dass in seinem Königreich ein Befehl ausgeht!” Jochanan antwortete Nikanor: “Ja, mein Herr. Ich bin jetzt zu dir gekommen. Ich werde tun, was du willst.”

Und Nikanor sagte noch einmal zu Jochanan: “Wenn du tun willst, was ich will, nimm einen Eber, ein Wildschwein, und schlachte es an der Opferstelle. Dann kannst du königliche Kleidung anziehen und auf dem Pferd des Königs reiten und einer der Freunde vom König sein”.

Als Jochanan das hörte, antwortete er: “Mein Herr, ich habe Angst vor den Israeliten; sie würden mich steinigen, wenn sie hörten, dass ich es war, der das getan hat. Schicke alle Leute von hier weg, damit sie es nicht bekannt machen “.

Dann schickte Nikanor sie alle fort. In diesem Moment hob Jochanan ben Mattitya seine Augen zum Himmel und betete zu seinem Herrn: “Mein Herr, Herr meiner Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob, übergebe mich nicht dieser unbeschnittenen Hand. Denn wenn er mich töten sollte, würde er zum Dagon-Tempel, zu seinem Götzenbild, gehen, und ihn dafür segnen: “Mein Gott hat ihn mir übergeben.”

Unmittelbar danach trat er drei Schritte vor und steckte den Dolch ins Herz von Nikanor, so dass er im Hof des Heiligtums tot umfiel. Jochanan sagte zu dem G´tt des Himmels: “Mein G´tt, zähle es nicht als Sünde, dass ich ihn jetzt hier im Heiligtum getötet habe. Mögest du das Gleiche mit allen tun, die mit ihm gekommen sind, um Juda und Jerusalem zu quälen.”

An jenem Tag zog Jochanan in den Kampf gegen die fremden Völker und brachte unter ihnen ein großes Gemetzel. Die Zahl der Toten an diesem Tag war zweitausendsiebenhundert; Sie haben sich sogar selbst gegenseitig umgebracht. Als er zurückkam, wurde eine Säule für ihn errichtet und nach ihm benannt: MAKABI (der die Mächtigen tötet).

Als König Antiochus hörte, dass sein Gouverneur Nikanor getötet worden war, fand er das schrecklich und sandte nach Bagris, den Bösen, der sein Volk irreführen wollte.

Antiochus sprach zu Bagris: “Habt ihr gehört, was die Juden mir angetan haben? Sie haben meine Truppen getötet und meine Soldaten und Offiziere ausgeraubt. Euer Besitz ist nicht mehr sicher, und wenn Ihr Eure Häuser behalten wollt, dann lasst uns gegen sie sein.” Geht hinauf und vernichtet den Bund, den ihr G’tt mit ihnen geschlossen hat, den Schabbat, den Neumondtag und die Beschneidung.”

Dann kamen Bagris, der Böse, und alle seine Truppen nach Jerusalem, er tötete viele Menschen und verkündete ein völliges Verbot der Einhaltung des Schabbats, des Neumondtages und der Beschneidung.

Trotz dieses Verbots des Königs wurde ein Mann gefunden, der seinen Sohn beschnitten hatte, sie hängten den Mann und die Frau neben dem Kind. Es gab auch eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes einen Sohn bekam. Sie beschnitt ihn am achten Tag und stieg dann mit ihrem beschnittenen Sohn auf die Mauer Jerusalems. Und sie rief: “Sie sagen von dir, Bagris, dem G´ttlosen, dass du denkst, dass du den Bund zerstören kannst, der mit uns geschlossen wurde. Aber wir werden den Bund unserer Vorfahren niemals zerstören lassen.

Der Schabbat, das Neujahr und die Beschneidung werden unseren Kindern und Enkeln niemals genommen.“ Dann warf sie ihren Sohn von der Mauer runter zu Boden und sprang selbst hinterher, und so starben sie zusammen.

Es gab viele Israeliten, die in jenen Tagen dasselbe taten und nicht vom Bund ihrer Vorfahren abweichen wollten. Zu dieser Zeit sagten die Kinder Israel zueinander: “Komm, lass uns in eine Höhle gehen und den Schabbat dort halten, anstatt den Schabbat zu entweihen.”

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Aber sie wurden an Bagris verraten. Dann sandte Bagris bewaffnete Männer aus, die sich an den Eingang der Höhle setzten und sagten: “Juden! Kommt raus! Kommt zu uns, esst unser Brot und trinkt unseren Wein und tut, was wir tun!” Die Kinder Israels antworteten einander: “Wir möchten uns daran erinnern, dass der Ewige uns auf dem Berg Sinai geboten hat:- Sechs Tage wirst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber am siebten Tag wirst du den Schabbat halten. –

Es ist besser für uns, dass wir in der Höhle sterben, als den Schabbat zu entweihen.” Als die Juden nicht herauskamen, brachten die Soldaten Holz, das sie am Höhleneingang in Brand steckten. Also starben dort ungefähr tausend Männer und Frauen.

Darauf zogen die Söhne von Mattityahu ben Jochanan, Jochanan und seine vier Brüder in den Kampf gegen die fremden Nationen, töteten viele von ihnen und trieben sie in die überseeischen Gebiete. Weil sie auf den G´tt des Himmels vertrauten.

Bagris, der Böse, schiffte sich ein und floh zu König Antiochus und mit ihm alle anderen Männer, die vom Schlachtfeld geflohen waren. Bagris sprach zu König Antiochus:

“Sie, König Antiochus, haben den Befehl erteilt, den Schabbat, den Neumond und die Beschneidung bei den Juden auszurotten. Aber große Täuschung und Widerstand sind daraus hervorgegangen. Selbst wenn alle Völker, alle Nationen und alle Sprachen sich gegen sie zusammentun würden, würden sie es immer noch tun.” Ich kann mich nicht gegen die fünf Söhne von Mattityahu behaupten, sie sind stärker als Löwen, flüchtiger als Adler und schneller als Bären. Nun, König, wenn ich Ihnen raten darf, führen Sie keinen Krieg gegen diese Männer, denn wenn Sie das tun, werden Sie zu einer Schande für alle anderen Könige.“

Deshalb: “Sende Briefe an alle Länder deines Reiches, damit die Befehlshaber mit ihren Armeen kommen, dass keiner von ihnen zurückbleibt und dass sie auch Elefanten in voller Rüstung bringen müssen.” König Antiochus stimmte diesem Vorschlag zu. Er sandte Briefe an alle Länder seines Reiches, und dann kamen die Befehlshaber aller Nationen und Reiche, und mit ihnen kamen auch Elefanten in Elefantenrüstung.

Zum zweiten Mal ging Bagris, der Böse, jetzt nach Jerusalem. Er durchbrach die Mauer, drang ein und brach an dreizehn Stellen im Heiligtum ein. Er zerstampfte einige der Steine zu Sand. Und er dachte: “Dieses Mal können sie nicht mit mir konkurrieren. Meine Armee und meine Macht sind zu groß!” Aber G’tt im Himmel hat so nicht gedacht!

Als die fünf Söhne von Mattityahu davon hörten, gingen sie nach Mitzpe in Gil’ad, von wo in den Tagen des Propheten Samuel bereits die Rettung des Volkes gekommen war. Sie riefen einen Fastentag aus und legten sich Asche aufs Haupt, um den G´tt des Himmels um Mitleid zu bitten.

Und sie trafen eine Entscheidung: Juda, der Älteste; Simon, der zweite; Jochanan, der dritte; Jonathan, der vierte und Elazar, der fünfte. Ihr Vater gab ihnen seinen Segen und er sagte: “Juda, mein Sohn, ich sehe dich als Jakobs Sohn Juda, der mit einem Löwen verglichen wird, Simon, mein Sohn, ich sehe dich als Jakobs Sohn Simon, der die Einwohner von Sichem vernichtet hat, Jochanan, mein Sohn, ich sehe dich als Avner ben Ner, den Befehlshaber der Armee Israels, Jonathan, mein Sohn, ich sehe dich als Sauls Sohn Jonathan, der die Philister getötet hat, Elazar mein Sohn, ich sehe dich als Pinchas ben Elazar, der sich für die Gerechtigkeit von G’tt einsetzte und die Kinder Israels rettete.”

An diesem Tag zogen die fünf Söhne Mattityahus gegen die fremden Völker in den Kampf. Sie haben viele getötet.

Aber einer von ihnen, Juda, wurde getötet. Als die Söhne Mattityahus sahen, dass Juda gestorben war, kehrten sie zurück und gingen zu ihrem Vater. Er sagte: “Warum seid ihr zurückgekehrt?” Und sie antworteten: “Weil unser Bruder getötet wurde, der genauso viel wert war wie wir alle zusammen”. Dann sagte ihr Vater Mattityahu zu ihnen: “Dann werde ich mit euch gegen die fremden Nationen kämpfen. Sonst könnte das Haus Israel verloren gehen, jetzt, wo ihr so traurig darüber seid, was eurem Bruder widerfahren ist.”

An diesem Tag gingen Mattitya und seine Söhne in den Kampf gegen die fremden Nationen. Und der Gott des Himmels gab alle Mächtigen der fremden Völker in ihre Hände. Sie töteten viele von ihnen, alle, die das Schwert trugen, und alle Bogenschützen, die Befehlshaber der Armee und die Oberbefehlshaber, keiner entkam ihnen.

Der Rest der Bevölkerung floh in überseeische Länder. Elazar kümmerte sich darum, die Elefanten zu töten; aber er versank in ihren Mist. Als die Krieger zurückkehrten, wurden sie unter den Lebenden und unter den Toten gesucht, aber er, Elazar, konnte nicht gefunden werden. Später fanden sie ihn versunken im Mist der Elefanten.

Die Kinder Israels waren froh, dass sie ihre Feinde besiegt hatten; verbrannt, durchbohrt oder aufgehängt. Bagris, der Böse, der sein Volk in die Irre führen wollte, fand auch den Feuertod beim Volk Israel. Als König Antiochus hörte, dass Bagris, der Böse und alle Befehlshaber seiner Armee getötet worden waren, schiffte er sich ein und floh nach Übersee. Und überall, wo er auftauchte, lehnten sie sich gegen ihn auf und nannten ihn “den Flüchtling”.

Nach alledem kamen die Chaschmonaim zum Heiligen Tempel, bauten die zerstörten Tore wieder auf, schlossen die Durchbrüche und stellten die Reinheit des Hofes wieder her, da wo es Todesfälle und Unreinheiten gegeben hatte. Sie suchten nach reinem Olivenöl, um den Leuchter zu entzünden, fanden aber nur einen einzigen Krug mit einem Abdruck des Siegels des Hohenpriesters, sodass sie wussten, dass es rein war: und es gab ungefähr genug Öl für einen Tag, damit der Leuchter brenne.

Aber der G’tt des Himmels, der seinem Namen dort einen Platz machte, gab seinen Segen, damit sie den Leuchter acht Tage lang brennen lassen konnten. Deshalb haben die Chaschmonaim und die Kinder Israels mit ihnen das Gesetz eingeführt und erhöht – um diese acht Tage als Tage des Feierns und der Freude zu feiern, wie die Festtage, die in der Tora geschrieben sind, und um an diesen Tagen Lichter zu zünden. Dadurch wird verkündet, dass der G-tt des Himmels ihnen den Sieg beschert hat.

An diesem Tag darf man keine Trauerrede aussprechen oder einen Fastentag abhalten, es sei denn, man hat ihn bereits als Gebetstag für G´tt auf sich genommen. Aber die Chaschmonaim, jene Söhne und ihre Brüder, haben die Arbeit an diesen Tagen nicht verboten.

Von dieser Zeit an war der Name des Hellenischen Reiches untergangen. Das Königtum kam nun zu den Chaschmonaim und ihren Nachkommen, von dieser Zeit an bis zur Zerstörung von G’ttes Haus, 206 Jahre später.

Darum haben die Kinder Israels seit diesen Tagen an allen Orten ihres Exils diese Tage, die sie Fest- und Freudentage nennen, vom 25. Kislew an, acht Tage lang, bewahrt. Seit jener Zeit werden diese Tage niemals verschwinden, weil die Priester, die Leviten und die Weisen im Heiligtum dies für sich und für die Kinder und für die Kinder ihrer Kinder für immer angenommen haben.

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