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TAUSEND FRAUEN WAREN ZU VIEL – PARASCHA SCHOFTIM

TAUSEND FRAUEN WAREN ZU VIEL

In der Parascha wird über die Einsetzung eines Königs gesprochen. Etwas mehr als eintausend Jahre vor der Zeitrechnung wollten die Juden einen König „genau so wie alle anderen Völker“.

G“tt und Samuel, der Prophet und Anführer, waren entsetzt. G“tt fand es nicht richtig, sagte aber zu Samuel, ihren Versuch doch zu genehmigen: „Weiß, dass sie nicht Dich, sondern MICH verworfen haben“. Samuel warnte: „der König würde auf zehn Prozent Steuern und auf Herrendienste Anspruch haben“. Das Volk wollte jedoch einen König. Der erste König wurde Scha’ul (Saul), der zweite David und der dritte Salomo (Schlomo).

wie „alle anderen Völker“

Dieses ist eigenartig. Die Thora selber gibt vor, dass man einen König einsetzen sollte. Weshalb waren dann sowohl Samuel wie G“tt enttäuscht?

G“ttes Zorn wurde entfacht, da die Juden wie „alle anderen Völker“ sein wollten. Die Philisterischen Nachbarn waren soeben dazu über gegangen, Könige ein zu setzen. Das wollten die Juden auch. Das ist Nachaffen heidnischer Bräuche! Deshalb waren der Prophet und G“tt enttäuscht. Außerdem war deren Versuch unnötig. G“tt ließ während Samuels Leben deutliche Wunder für das Volk ereignen. Sie benötigten keinen König. G“tt regierte das Volk.

Die Regeln für den König

Ein König darf nicht zu viele Pferde halten, nicht mehr als achtzehn Frauen in seinem Harem zählen und nicht mehr Reichtümer zusammen tragen, als zur Instandhaltung seines Heeres erforderlich sind. Außerdem soll er eine extra Thora-Rolle für sich selbst schreiben und ein Mal in den sieben Jahren im Tempel vor dem gesamten Volk große Teile aus dem Fünften Buch der Thora vorlesen.

König Salomo, der Sohn von David, heiratete tausend Frauen. Das sollte bez. durfte er nicht: „Auf dass sein Herz sich nicht von G“tt abwenden sollte“. Salomo war sehr klug und meinte, dass er auch bei siebenhundert Frauen und dreihundert Nebenfrauen G“tt nicht vergessen würde. Salomo meinte, er könne dem königlichen Übermut widerstehen. Aber „als Salomo alt war, ließen seine Frauen sein Herz für andere Götter erweichen und sein Herz war nicht mehr so vollständig mit G“tt“.

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Es scheint so zu sein, dass Salomo G“tt vergaß und Altare für Götzengötter errichtete. Wenn er tatsächlich ein Götzendiener war, wie konnte er dann drei der vierundzwanzig Bibelbücher redigieren: die Prediger, die Sprüche und das Hohelied?! Die Thora verurteilt Götzendienst aufs schärfste. Wie kann man Bücher von Götzendienern als Bestandteil des Tenach erklären?

Seine Frauen wohnten nicht in einem Harem

Salomo war viel besser, als wir aus einer oberflächlichen Lesung des Tenach erfassen können. Er wollte alles und jedem zum Guten beeinflussen. Er verfügte über unglaubliche Talente. Deshalb heiratete er die Tochter von Pharao. Ägypten war ein großes Reich und so konnte er seinen segensreichen Thora-Einfluß selbst dort gelten lassen. Natürlich bekehrten sich seine Frauen zum Judentum. Sie gelobten, nie mehr Götzen zu dienen. Einige fielen jedoch zu ihren heidnischen Ritualen zurück. Seine Frauen wohnten nicht in einem Harem. Jede hatte um Jerusalem herum ihr eigenes Haus. Überall achtete König Salomo auf den koscheren Haushalt seiner Frauen, aber als er alt wurde, gelang das nicht mehr. Manche Frauen verfielen dem Götzendienst. Dieses wird König Salomo vorgeworfen. Das hätte er vorbeugen sollen!

Salomo meinte dass er alles würde vorbeugen können

Salomo meinte, dass er dieses alles würde vorbeugen können, aber sobald seine Kräfte nach ließen, war er hierzu nicht mehr im Stande.

Dieses wird Salomo persönlich vorgeworfen, denn als Ehemann war er für alle seine Frauen verantwortlich. Die Bibel ist ehrlich und lässt selbst den kleinsten Fehler großer Anführer nicht unbeleuchtet.

jeder, der meint, dass Salomo sündigte, irrt sich fürchterlich

Jedoch besagt der Talmud klar, dass jeder, der meint, dass König Salomo eine Sünde begangen hatte, sich fürchterlich irrt! Es waren die Sünden Anderer, die ihm angekreidet werden. Die Bibel ist kein Buch zum oberflächlichen Lesen. Wir sollen die tiefen Hintergründe verstehen. Aber auch König Salomo entkam nicht der Vorhersage der Thora, dass er – sei es auch nur subtil – es nicht alles vollkommen allein schaffen würde.

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