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Pirkey Avot / Mischna Avot / Sprüche der Väter – Kapitel 5

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Pirkey Avot / Mischna Avot / Sprüche der Väter – Kapitel 4

Übersetzt aus dem Russischen
Der Text in Klammern ist für besseres Verständnis der Übersetzung da.



Kapitel 4

Jeder Jude hat einen Anteil an der kommenden Welt, wie es heißt: „Und Dein Volk ist alle gerecht, sie werden das Land für immer erben (Israel – das Land des ewigen Lebens. Sie) sind ein Zweig meiner Pflanzungen, die Schöpfung meiner Hände, auf die Ich stolz bin“ (Yeschayagu, 60:21). (Sanhedrin, Kap. 11)

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  1. Ben Zoma sagte: „Wer ist weise? Derjenige, der von jedem Menschen lernt, wie es heißt: “Von all meinen Lehrern habe ich Vernunft gewonnen, denn (ich wollte, dass nur) Deine Gebote auf meinen Lippen waren.” Wer ist stark? Derjenige, der seine Leidenschaften kontrolliert, wie es heißt: “Der Langmutige ist dem starken Mann vorzuziehen, derjenige, der sich selbst kontrolliert, ist demjenigen, der die Stadt in Besitz nehmen kann, vorzuziehen.” Wer ist reich? Derjenige, der mit seinem Los zufrieden ist, wie es heißt: “Glücklich bist du und gut ist dir, wenn du deine Nahrung durch die Arbeit deiner Hände verdienst.” Du bist glücklich in dieser Welt und wohl ist dir in der kommenden Welt. Wer wird respektiert? Derjenige, der die Menschen respektiert, wie es heißt: “Denn diejenigen, die Mich mit Respekt behandeln, werde Ich mit Respekt behandeln, und diejenigen, die Mich verachten, werden beschämt.”
  2. Ben Azai sagte: „Beeile dich, um das Gebot zu erfüllen, (das dir als zweitrangig erscheint,) und bemühe dich, sich von allem zu distanzieren, (was dich zum) Fehlverhalten (drängen kann), denn (Erfüllung) eines Gebotes zieht mit sich (die Erfüllung von) anderem, und Fehlverhalten zieht mit sich ein weiteres Fehlverhalten; und die Zahlung für (die Erfüllung) eines Gebotes (ist selbst die Möglichkeit), dieses Gebot zu erfüllen, und die Zahlung für den Fehlverhalten ist in der Tatsache selbst, dass man diese Straftat begangen hat.”
  3. Er wiederholte oft: “Behandle niemanden mit Verachtung und halte keine Entwicklung von Ereignissen für unmöglich, denn es gibt kein Mensch, dessen schönste Stunde nicht kommt, und es gibt nichts, das keinen Platz (auf dieser Welt) hat.”
  4. Rabbi Levitas von Yavne sagte: “Sei äußerst bescheiden, denn (alle) Hoffnungen des Menschen sind dazu bestimmt, sich (zusammen mit ihm) in Verfall zu verwandeln.” Rabbi Yohanan ben Broka sagte: “Jeder, der den Namen des Allmächtigen (durch Verletzen der Gesetze) geheim verunreinigt, wird in der Öffentlichkeit bestraft – und es spielt keine Rolle, ob er den Namen des Allmächtigen unfreiwillig oder in böswilliger Absicht beschmutzte.”
  5. Rabbi Isсhmael Bar Rabbi Yosei sagte: „Wer (Tora) studiert, um (sie anderen) beizubringen, erhält die Gelegenheit zu lernen und zu lehren; und derjenige, der (die Tora) studiert, um (alles, was sie vorschreibt) zu tun, erhält die Gelegenheit, zu lernen, zu lehren, (ihre Verbote) zu beachten und (seine Vorschriften) einzuhalten.“ Rabbi Zadok sagte: “Trenne dich nicht von der Gesellschaft und werde nicht wie der Anwalt (der von einer der Parteien im Gericht angeheuert wurde) und setze nicht die Krone (des Tora-Experten) auf, um mit dessen Hilfe erhöht zu werden” und (lass das Tora-Wissen) (für dich) nicht zur Einnahmequelle werden, wie eine Axt – für den Holzfäller. Und so sagte Hillel: “Wer die Krone (der Tora für unansehnliche Zwecke) benutzt, wird zugrunde gehen.” Daraus folgt, dass jeder, der die Worte der Tora zu seinem eigenen Vorteil verwendet, sich sein eigenes Leben in der (zukünftigen) Welt beraubt.
  6. Rabbi Yosei sagte: „Jeder, der die Tora respektiert, wird auch von jenen Menschen respektiert, die in ihm (kein hochspirituelles Wesen, sondern nur) einen Mensch aus Fleisch und Blut sehen, und zu denjenigen, der die Tora vernachlässigt, behandeln die Menschen mit Verachtung, wie einen Mensch aus Fleisch und Blut (und nicht als hochspirituelles Wesen).”
  7. Rabbi Isсhmael, sein Sohn, sagte: „(Ein Richter), der es unterlässt, ein Urteil zu fällen (um die Parteien zum Kompromiss zu überreden), verhindert dadurch, dass (einer dieser Menschen) ihn gegenüber den Hass verspürt, (die Gefahr, dass einer von ihnen) das Vermögen sich selbst zuordnet und (die Sünde) eines vergeblichen Eides. Derjenige, der die Entscheidungen befehlerisch trifft, ist ein Dummkopf, ein Bösewicht und ein Tyrann.”
  8. Er wiederholte oft: „Richte nicht allein, denn nur (G-tt) selbst richtet allein; und sage (zu den Kollegen] nicht: „Nimmt meine Meinung an“ – denn sie haben das Recht (dich zu zwingen, ihre gemeinsame Stellung zu akzeptieren), und du kannst sie nicht (dazu zwingen, deine Stellung zu akzeptieren).“
  9. Rabbi Yonatan sagte: „Jeder, der nach den Gesetzen der Tora in Armut lebt (zu Beginn seines Lebens), wird sie am Ende (seines Lebensweges) nicht verlassen, wenn er reich wird; und jeder, der durch seinen Reichtum daran gehindert wurde, nach der Tora zu leben, wird am Ende durch die Armut daran gehindert sein, nach der Tora zu leben.“
  10. Rabbi Meir sagte: „Beschäftige dich weniger damit, dein tägliches Brot zu verschaffen und studiere (mehr) Tora; mit wem auch immer du dich vergleichst, gib ihm den Vorzug; Wenn du dich vom Studium der Tora abgelenkt hast (und hast dafür eine Entschuldigung gehabt), dann wird es in der Folge viele Gründe geben, um sich abzulenken. Wenn du hart gearbeitet hast und die Tora studiert hast, wird Er dich großzügig belohnen.”
  11. Rabbi Eliezer ben Jaakow sagte: „Wer ein Gebot einhält, schafft für sich einen Verteidiger, und derjenige, der eine Straftat begeht, schafft für sich einen Ankläger. Die Reue und gute Taten schützen wie ein Schild vor Katastrophen.” Rabbi Yochanan, der Schuhmacher, sagte: „Jede Versammlung, das zu göttlichen Zwecken einberufen wird, wird sie erreichen; diejenige (Versammlung), die nicht zu diesem Zweck einberufen wurde, wird seine Ziele nicht erreichen.”
  12. Rabbi Eljazar ben Schamua sagte: „Möge die Ehre deines Schülers für dich genauso kostbar sein, wie deine eigene (Ehre), und die Ehre deines Kameraden wie der (gute Name) deines Lehrers, vor dem du die Ehrfurcht verspürst, und die Ehrfurcht vor deinem Lehrer, möge sie wie Ehrfurcht vor dem Allerhöchsten sein.”
  13. Rabbi Yehuda sagte: “Sei vorsichtig während des Studiums des Talmuds, denn ein Fehler (bei der Interpretation des Gesagten) im Talmud wird als eine vorsätzlich begangene Sünde angesehen.” Rabbi Schimon sagte: “Es gibt drei Kronen: die Krone (des Experten der) Tora, die Krone des Priesters und die Krone des Königs – aber die Krone (des Besitzers) eines guten Namens erhebt sich über ihnen.”
  14. Rabbi Negorai sagte: „Gehe zu dem Ort, an dem die Tora studiert wird, und sage nicht, dass sie von selbst zu dir kommen wird oder dass deine Kameraden dir helfen werden, sie zu erlernen. Und verlasse dich nicht auf deinen eigenen Verstand.”
  15. Rabbi Yanai sagte: “Wir haben keine (Meschen, die die Gründe für) den Wohlstand der Gottlosen und das Leiden der Gerechten (kennen).” Rabbi Matya ben Harasch sagte: „Begrüße jeden Menschen als Erster; es ist besser, der Schwanz eines Löwen zu sein, als der Kopf eines Fuchses.”
  16. Rabbi Jaakow sagte: „Diese Welt ist wie ein Flur vor dem Eingang in die zukünftige Welt. Machen dich im Flur sauber, damit du den Saal betreten durftest”.
  17. Er wiederholte oft: “Besser eine Stunde der Buße und guten Taten in dieser Welt als ein ganzes Leben in der kommenden Welt; und besser eine Stunde Seligkeit der Seele in der kommenden Welt als ein ganzes Leben in dieser Welt.”
  18. Rabbi Schimon ben Eljazar sagte: „Versuche nicht, deinen Kameraden zu besänftigen, wenn er zornig ist; und tröste ihn nicht, wenn die Leiche seines geliebten Menschen vor ihm liegt; und stelle ihm keine Fragen über das Gelübde, das er gerade abgelegt hat; und versuche nicht, ihn in der Stunde seiner Schande zu sehen.”
  19. Schmuel der Jüngere sagte: „Wenn dein Feind fällt, freue dich nicht, und wenn er stolpert, lass dein Herz nicht jubeln. Andernfalls wird G-tt es sehen und es als böse betrachten, und seinen Zorn von ihm abwenden.”
  20. Elischa ben Awuya sagte: „An was ähnelt sich derjenige, der in der Kindheit lernt? Einem neuen Pergamen, auf dem mit Tinte etwas geschrieben steht. Und an was ähnelt sich derjenige, der im Alter lernt? An ein schattiertes Pergament, auf das etwas mit Tinte geschrieben ist.” Rabbi Yosei bar Yehuda von Kfar-haBawli sagte: “Wem ähnelt sich derjenige, der von jungen Menschen lernt? Demjenigen, der unreife Trauben isst und ungegorenen Wein trinkt. Und wem ähnelt sich derjenige, der von älteren Menschen lernt? Demjenigen, der reife Trauben isst und gealterten Wein trinkt.” Rabbi Meir sagte: “Schaue nicht auf den Krug (selbst) an, sondern auf seinen Inhalt: Es kommt vor, dass ein neues Gefäß voll mit altem (Wein) ist, und (es kommt vor), dass es im alten (Krug) nicht einmal einen jungen (Wein) gibt.”
  21. Rabbi Eljazar Gakapar sagte: “Neid, Wollust und Ehrgeiz treiben einen Menschen aus der Welt.”
  22. Er wiederholte oft: “Die Geborenen sind dazu bestimmt, zu sterben, und die Toten sind dazu bestimmt, ins Leben zurückzukehren, und die (Wieder-)Lebenden sind dazu bestimmt, vor Gericht gestellt zu werden. (Der Allmächtige möchte), dass (diejenigen, die jetzt leben) es wissen, ihr Wissen (an zukünftige Generationen) weitergeben und (diejenigen, die in der Zukunft zum Leben zurückgekehren werden) mit eigenen Augen sehen, dass (der Allmächtige) – Er ist der G-tt, Er ist der Schöpfer, Er ist der Ersteller, Er weiß (alle Taten der Menschen), Er ist der G-tt, Er ist der Richter, Er ist der Zeuge, Er ist der Kläger, Er wird urteilen. Gesegnet sei Er, denn vor Ihm gibt es keine Ungerechtigkeit, kein Vergessen, keine Heuchelei, keine Bestechung. Und wisse, dass es für alles eine Rechnung gibt. Und lass dich nicht von deiner bösen Neigung überzeugen, dass das Grab zu deinem Zufluchtsort (von der Bestrafung) wird, denn nicht aus deinem eigenen Willen wurdest du gezeugt, nicht aus deinem eigenen Willen wurdest du geboren, nicht aus deinem eigenen Willen lebst du, nicht aus deinem eigenen Willen wirst du sterben, nicht aus deinem eigenen Willen wirst du vor dem Gericht gestellt und dem König aller Könige, dem Heiligen (Schöpfer), gesegnet ist Er, Rechenschaft ablegen!”

Rabbi Chananya ben Akaschya sagte: „Der Heilige (Schöpfer), gesegnet sei Er, wollte (alles, was) das Volk Israel (erlebt) mit Seinem Licht erleuchten. Deshalb gab Er ihm verschiedene Themen (zum Lernen) in der Tora und die Gebote. Wie es heißt: „Um Seine Wahrheit zu öffnen, möchte G-tt die Tora vergrößern und ihre Kraft stärken“ (Yeschayagu, 42:21). (Makot, Kap. 3)



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