in

Warum milchig Essen am Schavuot? – Parascha der Woche für Kinder – Parascha Bamidbar

Warum milchig Essen am Schavuot - Parascha der Woche fuer Kinder - Parascha Bamidbar
image_pdfAls PDF Speichernimage_printDrucken

Bemidbar  במדבר

Liebe Kinder,

Ich will kurz etwas erzählen über das Schavuot Fest, das bald anfangt.

Schavuot – oder Wochenfest – kommt sieben Wochen nach Pesach.

Schavuot gehört zu die drei Fuß-Festen:

·       Pesach,

·       Schavuot und

·       Sukot.

Das sind die Festen die alle in die Tora schon beschrieben sein. In die Zeit von der Tempel haben die Juden die mitsva gehabt während diese Festen nach Jerusalem zu gehen (zu Fuß!) um in der Tempel die Chagim (Feste) zu feiern.

Von Pesach wissen wir dass wir keine chametz essen dürfen sondern Matzot, 8 Tage nach einander.

Von Sukot wissen wir dass wir draußen sitzen, in die Sukka.

Aber Schavuot ist der Einzige von diese Chagim der keine spezielle Vorschriften hat, sowie die beide andere Festen.

Schavuot ist aber ein ganz wichtiges Fest, weil das Jūdische Volk mit Schavuot die Tora beim Berg Sinai bekommen hat, von G”tt selbe gegeben.

Und die Tora mit ihren Geboten ist doch die Grundsatz, die Basis für dem Jüdischen Glaube.

Die Berg Sinai war eine der Berge in die Wüste und G”tt hat Sich für diese Platz entschieden, weil der Sinai ganz anspruchslos war und kahler Felsen hatte. In die Wüste wachste ja gar nichts.

Aber sobald Sich G”tt offenbarte war die Berg Sinai völlig gewachsen mit wunderschönen Pflanzen und Blumen, weil wo unser G”tt ist wird alles wachsen und blühen.

Dass sehen wir auch in Israel, wo die Juden die Wüste in voller Blüte gebracht haben.

Deswegen ist die Tradition das wir die Synagoge und unsere Häuser aufschmucken mit Blumen und grüne Pflanzen.

Ein andere Tradition mit Schavuot ist das essen von milchige Speisen, so wie die berühmte Käsekuchen und süße Blintzes gefūllt mit Quark.

Einer der Gründe ist, das die Tora verglichen werd mit ‘Milch und Honig unter die Zunge’.

Und der zweite Grund ist das beim Berg Sinai das Land Israels versprochen wurde. Und das Land Israel wird in die Tora “eretz savat chalav udeWasch’ genennt: das Land dass  überfließt von Milch und Honig.

Er war noch ein Grund warum das Jūdische Volk milchig gegessen hat, nachdem die Tora offenbar gemacht war. Bis damals hat es noch keine Kaschrut gegeben. Aber jetzt wurden alle Gesetze von koscher bekannt und konnten die Juden nur milchig essen.

Es ist auch ein wichtige Brauch um die erste Tag von Schavuot in die Synagoge zu gehen, nicht nur die Männer sondern auch alle Frauen und Kinder, und aufmerksam zuhören wann aus die Sefer Tora die zehn Geboten gelesen werden, weil das sind die wichtigste Fundamente für die ganze Welt.

Chag sameach und ich hoffe allen wieder bald in der Synagoge zu begrüßen!

Report

What do you think?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

SICHERHEIT IM HAUS UND IN DER GEMEINSCHAFT EIN VERSPRECHEN DER TORA

SICHERHEIT IM HAUS UND IN DER GEMEINSCHAFT: EIN VERSPRECHEN DER TORA – Parascha Bechukotai

Jom Jeruschalajim Bamidbar die Wueste und Schawuot

Jom Jeruschalajim, Bamidbar, die Wüste und Schawuot