in

Der ‚Tikkun HaKlali‘ – Tehillim #59

image_pdfAls PDF Speichernimage_printDrucken

Jeder der 10 Psalmen des ‚Tikkun HaKlali‘ (16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150) beinhaltet sehr viele Lektionen. Es ergibt Sinn, sich jeden Tag zumindest eine dieser vorzunehmen und darüber nachzudenken um so, nach und nach, eine spirituelle Schutzweste zu errichten und die Barrieren niederzureißen, die uns von „der allumfassenden Korrektur“ und der Erfüllung unseres Potenzials trennen.

Psalm #59 lehrt uns, dass „Nichts Tun“ manchmal die aktivste Tat ist, die wir in einer Situation der Gefahr vollbringen können:

„Im Angesicht der feindlichen Macht, harre ich auf dich. Denn G-tt ist meine Festung.“ (Tehillim 59,10)

Und das ist genau das, was wir tun, beten wir den Tikkun HaKlali. Im Angesicht unserer spirituellen Feinde, etwa unsere destruktiven Begierden und Illusionen, nutzen wir König Davids Worte, um unsere Pläne für einen Augenblick fallen zu lassen, und HaShem darum zu bitten, einzuschreiten

Auf diese Art nehmen wir die Psalmen „in unseren Besitz“. Sie erzählen dann nicht nur die Geschichte von David, sie erzählen unsere Geschichte und werden zum Ausdruck unseres persönlichen Ringens. Sie sind die Lieder, die unsere Seele dann singt, in Harmonie mit den Liedern von König David.  

This post was created with our nice and easy submission form. Create your post!

Report

What do you think?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Written by Daniel Ben Noach

Mein Name ist Daniel, ich bin 32 Jahre alt (ich werde diesen Monat 33) und befasse mich seit 2015 aktiv mit jüdischen Themen und insbesondere auch den noachidischen Geboten.

Mein Hauptaugenmerk ist dabei vor allem auf die Mussar-Lehre des Judentums gerichtet, also alles was mit Moral, Ethik und Charakterentwicklung zu tun hat, und wie das Thema von den jüdischen Weisen schon Jahrtausende gelehrt wird, und wie geschrieben steht:

"Höre, mein Kind, die Disziplin (Mussar) deines Vaters und verlasse die Lehre (Torah) deiner Mutter nicht." (Mishlei 1,8)

Es steht ebenso geschrieben (Kohelet 12,13):

"Die Summe aller Dinge, wenn alles bedacht ist: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das ist die ganze Pflicht des Menschen."

Was ist Gottesfurcht?

Sie ist der Schatz, wie es in Yeshaya 33,6 heißt. Und diesen gilt es zu heben, so wie geschrieben steht:

"...Wenn du nach ihr strebst, wie nach Geld, sie suchst wie verborgende Schätze - dann wirst du die Furcht Gottes verstehen..."

NACHFOLGE IN LEITENDEN STELLUNGEN - Parascha Pinchas

NACHFOLGE IN LEITENDEN STELLUNGEN – Parascha Pinchas

Kinderparscha Matot Masej

Kinderparscha Matot Masej