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Die dritte Beracha des Schemonee Esree – GEBET TEFILLA – Teil 49

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Die dritte Beracha des Schemonee Esree – GEBET TEFILLA – Teil 49

3. Keduscha – Heiliging

אַתָּה קָדושׁ וְשִׁמְךָ קָדושׁ וּקְדושִׁים בְּכָל יום יְהַלְּלוּךָ סֶּלָה: בָּרוּךְ אַתָּה ה’, הָאֵל הַקָּדושׁ:

Diese Beracha macht uns G’ttes Heiligkeit und gleichzeitig unsere Verpflichtung bewusst, Seinen Namen in dieser Welt durch unser Verhalten und Handeln zu heiligen. Weil G’tt heilig ist, können wir nur Sein Volk sein, wenn wir auch heilig sind und kein Aspekt unseres Denkens und Handelns dieser Heiligkeit widerspricht. Ein Leben zu führen, das nicht voller Kedusha ist, ist Blasphemie. (Rav S.R. Hirsch).

Die Keduscha (siehe auch Birchot Schema)

In der Beracha von Jotser Or haben wir diese Hymne der Engel bereits erwähnt. Hier sind es jedoch wir, die versuchen, Kiddusch HaSchem den Engeln zu folgen. Dies kann nur von allen gemeinsam geschehen. Daher kann die Keduscha nur dann ausgesprochen werden, wenn zehn erwachsene Männer anwesend sind, weil zehn Männer die Gemeinschaft repräsentieren.

Die ultimative Form von Kiddusch HaSchem ist, wenn ein Jude die Bereitschaft zeigt, große Opfer zu bringen und sogar sein Leben aufzugeben, um G’ttes Wort nicht zu verletzen. Wenn man die Keduscha ausspricht, muss man sich entscheiden, darauf vorbereitet zu sein (Ja’arot Devasch). Wenn wir “Kadosch, Kadosch, Kadosch” sagen, heben wir unsere Fersen vom Boden ab. Dies soll zeigen, dass wir uns bemühen, das Irdische loszuwerden und uns inmitten der Engel zu versetzen, um G’tt zusammen mit ihnen zu preisen.

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Nicht aggressive Konnotation

Kiddusch HaSchem wird manchmal als Martyrium übersetzt. Bei uns ist dieses Konzept nicht aggressiv konnotiert.

Die ideale Integration

Wie können wir das Konzept von Kiddusch HaSchem aus dem Judentum mit einer integrierten Position in unserer Gesellschaft verbinden? Ich denke, das ist im Judentum durchaus möglich. Das Judentum hat nur eine passive Form des Martyriums. Dies hat damit zu tun, dass wir keine Missionierung oder Evangelisation haben. Wir machen uns nicht daran, andere von unserer religiösen Gleichheit zu überzeugen.

Diese Einstellung führt zu einer optimalen Integration. Das Festhalten an den eigenen Gepflogenheiten, aber nicht das Bestreben, andere von den eigenen Normen und Werten zu überzeugen, führt zu einer Charaktererhaltung, die die Integration fördert, denn echte Toleranz in einer vielgestaltigen Gesellschaft ist mehr als nur das Öffnen von Grenzen. Es ist ein Tolerieren des anderen in seiner individuellen oder kollektiven Individualität.

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