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CHANUKKA: WIE EINE KLEINE, ENTSCHLOSSENE GRUPPE MIT EINER ÜBERMACHT UMGEHEN KANN

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CHANUKKA: WIE EINE KLEINE, ENTSCHLOSSENE GRUPPE MIT EINER ÜBERMACHT UMGEHEN KANN

CHANUKKA: WIE EINE KLEINE, ENTSCHLOSSENE GRUPPE MIT EINER ÜBERMACHT UMGEHEN KANN

GUERILLA UND UNDERCOVEREINSÄTZE IN DER JÜDISCHEN GESCHICHTE

GIDEON, SCHIMSCHON UND DIE MAKKABIM (dt. Makkabäer)

Chanukka wurde vor 2184 Jahren von unseren Weisen festgesetzt. Dennoch ist Chanukka ein relativ junges jüdisches Fest. Am 25. Kislev 167 v.d.Zw. wurden auf Befehl des seleukidischen Königs Antiochus Epiphanes, im Tempel in Jerusalem, Opfer für hellenistisch Götzen dargebracht. Er wollte mit Unterwerfung als Ziel, Juden zu hellenisieren.

Unter der jüdischen Bevölkerung befanden sich viele überzeugte Hellenisten, Vertreter der hellenistischen Kultur und Philosophie, welche die sogenannte Zivilisation des antiken Griechenlands, mit dessen Götzenbildern gewaltsam einführen und mit dem Feind kollaborieren wollten. Die Chassidim (wörtlich: Frommen) blieben dem traditionellen Judentum bis zum Tod treu, weil sie wussten, dass der hellenistische Geist völlig unjüdisch war.

Es entbrannte ein grausamer Krieg, in welchem zum ersten Mal in der Geschichte die Makkabäer, welche eine kleine Minderheit waren, Guerillataktiken anwandten.  Am 25 Kislev 164 v.d.Zw, genau drei Jahre nach der Entweihung des Tempels zog Yehuda der Makkabaër in Jerusalem ein. Alle Spuren des Götzendienstes wurden von ihm aus dem Tempel entfernt und er feierte die Einweihung des zweiten Tempels. Wir nennen unser Lichterfest Chanukka, da Chanukka übersetzt Einweihung und Initiation bedeutet.

Nicht die ersten Guerillas

Aber die Makkabim waren nicht die Ersten in der jüdischen Geschichte, die sich mit einer kleinen Gruppe entschlossener Kämpfer einer riesigen feindlichen Übermacht entgegenstellten.. Die Brüder Schimon und Levi, die Söhne unseres dritten Erzvaters Ja’akov, hatten es noch bevor es überhaupt das jüdische Volk gab, in Unterzahl mit einem ganzen Stamm aus der Stadt Schechem aufgenommen.

Der Prinz Schechem, der Sohn von König Chamor, hatte ihre Schwester Dina vergewaltigt und niemand hatte eingegriffen. Mit gewieften Tricks gelang es ihnen, die enorme Überlegenheit der Gegner zu überwinden.

Im Buch Schoftim (Richter) finden wir zwei weitere Vorgänger der Makkabim: Gideon und Schimschon. Bei dem Ersten, Gideon, ist die Geschichte klar, aber Schimschon ist eine rätselhafte Figur.

Gideon

Zu Gideons Zeiten wurden die Juden von den Midianitern, welche das jüdische Land mit einer riesigen Armee angriffen, unterdrückt. In Schoftim (Richter) Kapitel 7 steht dieses Ereignis beschrieben. Gideon und seine Männer lagerten am Brunnen von Charod. Das Lager der midianitischen Armee lag nördlich, hinter dem Hügel More, im Tal.

Gott sagte dann zu Gideon, dass er zu viele Soldaten habe. Er wolle nicht, dass das jüdische Volk denke, es hätte die Midianiter aus eigener Kraft besiegt. Er solle ausrufen, dass jeder der sich fürchte Heim gehen darf. 22.000 Mann kehrten zurück, 10.000 Männer blieben übrig.

Der Test

G’tt äußerte,dass es immer noch zu viele Soldaten seien und sagte zu Gideon: ,,Lass sie zum Wasser hinabsteigen. Ich werde sie dort testen.“ Gideon ließ die Leute zum Wasser gehen. Dann sagte G’tt zu Gideon: ,,Jeden, der mit seiner Zunge aus dem Wasser leckt, wie ein Hund, und jeden,der kniend trinkt, musst du wegschicken.“ Das waren die Männer, die sich auch vor Götzen niedergekniet hatten. G’tt wollte sie nicht in seine seiner Spezialeinheit aufnehmen.

Nur die Soldaten die das Wasser mit den Händen in den Mund genommen hatten, durften Teil der Einheit sein. Alle anderen hatten sich auf die Knie gebeugt, um Wasser zu trinken. G’tt sagte dann zu Gideon: ,, Durch diese dreihundert Männer will ich dich aus der Hand der Midianiter befreien.“

In derselben Nacht befahl G’tt Gideon, zur midianitischen Armee zu gehen, um zu hören, was sie diskutierten. Die Midianiter und Amalekiter und alle Kinder aus dem Osten, so viele wie Heuschrecken, waren dort im Tal; Insgesamt sehr viele Soldaten. Ihre Kamele waren so unzählbar, wie der Sand am Meer. Als Gideon bei der feindlichen Armee ankam, hörte er, wie ein Mann seinem Freund von seinem Traum erzählte: ein geröstetes Gerstenbrot, das durch das Lager der Midianiterarmee gerollt wurde. Das Brot rollte bis es gegen ein Zelt stoß und stellte es auf den Kopf.

Der Traum

Der Freund des Mannes erklärte den Traum so: Das rollende Brot ist zweifellos Gideons Schwert. G’tt gibt die Midianiter und die ganze Armee in seine Hand. Gideon kam zurück und sagte zu seinen Männern, dass  G’tt die Midianiterarmee ihre Hand gegeben habe. Er teilte seine dreihundert Männer in drei Gruppen auf, gab jedem eine Posaune und leere Krüge sowie Fackeln in die Hand.

Gideon befahl: ,,Wenn ich und meine Soldaten auf die Posaunen blasen, sollt ihr auch auf die Posaunen blasen, um die ganze Midianiterarmee herum. Dann rufet: Für G’tt und für Gideon!”

Und so geschah es dann  auch und die feindliche Armee geriet völlig in Panik. Die Midianiter flohen schließlich davon.

Diese allererste biblische Guerillataktik wurde von G’tt selbst inspiriert. Wenn wir über Guerillataktiken sprechen, ist Schimschon (Samson) der srste und geschickteste Kämpfer für das Judentum:

·Er hat alles allein gemacht,

· Er hat sichergestellt, dass seine Volksgenossen nicht in Gefahr waren oder Vergeltungsmaßnahmen erwarten mussten,

· Er benutzte die raffiniertesten Undercover-Techniken, bis er verraten wurde.

Schimschon der missverstandene Held

Schimschon (Samson) ist eine der Figuren des Tanach, welche die Fantasie am meisten anregt. Seine außergewöhnliche Stärke, seine Liebe zu Delila und ihr Verrat sind bekannt. Aber Schimschons Geschichte ist keineswegs ein romantisches Epos.

Der Talmud lehrt uns, dass im Tanach nur Episoden und Prophezeiungen enthalten sind, aus denen alle Generationen eine wichtige Lehre ziehen können. Schimschon war ein Vorbild für die Makkabäer in ihrem Kampf für Religionsfreiheit und ist für uns in unserem Kampf gegen die Assimilation immer noch ein Beispiel.

Vorbereitungen für die Erlösung

Bei Schimschon finden wir die detaillierteste Beschreibung der Umstände, unter denen eine Person geboren wurde. Sie beginnt mit der Beschreibung seiner Eltern und der Art und Weise, wie seiner Mutter gesagt mitgeteilt wurde, dass sie einen Sohn haben würde (Richter 13:2-5).

Der Vater von Schimschon, Mano’ach, war ein rechtschaffener Mann aus dem Stamm Dan. Schimschons Mutter war unfruchtbar und kam aus dem Stamm Jehuda.

Sowohl dem Stamm Jehuda als auch dem Stamm Dan wird die Macht eines Löwens zugeschrieben. Nur ein Nachkomme mit dieser genetischen Mischung wäre geistig stark genug, um das Böse,in diesem Fall die Philister unter Kontrolle zu bringen.

Parallelen zwischen Samuel und Schimschon

Im Tanach finden sich weitere Beispiele für kinderlose Paare. Die Erzmütter Sara, Rivka und Rachel waren lange Zeit unfruchtbar und Channa, die Mutter des Propheten Samuel, war auch schon lange kinderlos bis sie schließlich schwanger wurde.

Der Talmud lehrt uns, dass die Erzmütter unfruchtbar waren, weil G’tt das Gebet der Rechtschaffenen wünscht. Aus dem Gebet von Channa lernen wir die Grundregeln des Gebets. Die Lehren aus dem Tanach gelten nicht nur für die Beteiligten oder Menschen von außergewöhnlich hohem Niveau, sondern für uns alle.

Eine weitere Parallele mit Samuel, Channas Sohn, ist, dass Schimschon von Kindheit an Nasir sein würde. Ein Nasir:

verzichtet auf Wein und alle anderen (berauschenden) Traubenprodukte,

Er schneidet sich nicht die Haare und

darf nicht mit einer Leiche in Berührung kommen.

Diese letzte Regel galt nicht für Schimschon, weil seine Aufgabe darin bestand, das jüdische Volk aus den Händen der Philister zu retten. So durfte er gegen sie kämpfen und sie töten, was nicht möglich gewesen wäre, wenn er dem Verbot des Kontaktes mit Leichen unterworfen gewesen wäre.

Ein zweiter Unterschied zwischen Schimschon und Samuel besteht darin, dass Channa ihren Sohn nach seiner Geburt freiwillig durch das Nasiräertum G’tt gewidmet hat, während Schimschon bereits  unter G’ttes Geboten stand, als er im Mutterleib war.

Die Symbolik des Nasirs (dt.Nasiräers)

Wie machen diese relativ einfachen Gebote einen Menschen heilig? Wein macht Menschen empfänglich für die Sünde, auch wenn bloß in begrenztem Maße konsumiert. Um nicht versehentlich Wein zu trinken, sind alle Traubenprodukte verboten. Das Verbot die Haare zu schneiden soll Eitelkeiten verhindern. Der Tod kam in die Welt, als Adam und Eva sündigten. Das Nasiräertum soll den Menschen in den unschuldigen Zustand vor der ersten Sünde zurückversetzen.

Persönlicher Rachefeldzug

Um seine Aufgabe als Retter zu erfüllen, ohne dass sich die Philister an den Juden rächen, war es für Schimschon notwendig unter ihnen zu leben und vorzugeben ihr Verbündeter zu sein. Deshalb heiratete er eine Philisterin. Auf diese Weise würden die Philister denken, dass Schimschon einen persönlichen Rachefeldzug triebe, und sie würden sich deshalb nicht an den Juden rächen.

Weil Schimschons Mutter während ihrer Schwangerschaft auf alle Arten von Traubenprodukten verzichtete und keinen einzigen Tropfen Wein trank, war die Heiligkeit und das hohe Niveau Schimschons von Beginn an garantiert.

Schimschon war von Geburt an frei von allem, was ihn zu irdischen Versuchungen führen könnte. Dies ermöglichte ihm sein hohes Niveau zu halten, während er unter den Philistern lebte.

Schimschon vertraut seinem eigenen Urteilsvermögen

Schimschon ging zu seinen Eltern um sie zu bitten, eine Ehe zwischen ihm und dem Mädchen, welches er in Timna gesehen hatte, zu arrangieren. Wie kann ein guter jüdischer Junge seine Eltern um so etwas bitten ? Und insbesondere noch so ein Junge wie Schimschon, welcher sogar im Mutterleib schon Nasir war.

Offensichtlich schämte er sich nicht vor seinen Eltern, denn es war Teil seines Plans, die Erlösung der Juden aus den Händen der Philister zu beginnen. Wie bereits erwähnt, sah er seine Aufgabe darin, als Eindringling von innen heraus zu arbeiten.

Der beste Weg sich einzuschleusen, wäre es eine Philisterin zu heiraten. Die Philister   wussten nämlich, dass dies dem jüdischen Volk nicht erlaubt war. Sie würden dann denken, dass Schimschon mit seiner Familie gebrochen hatte und seine Loyalität nicht mehr mit seinem eigenen Volk war. Weil Schimschons Eltern wussten, dass ihr Sohn eine besondere Mission hatte, stimmten sie zu. Aber das war natürlich nicht einfach für sie. So fragten sie ihn ob es wirklich notwendig sei, eine Tochter der unbeschnittenen Philister zu heiraten. Obwohl sie verstanden, dass Schimschon sie nur heiraten würde, wenn sie Jüdin werden würde, waren sie damit nicht glücklich.

Schimschon kontrollierte seinen Körper vollständig

Schimschon besaß über ein  hohes Maß an Kontrolle über seinen Körper. Er war nicht nur in der Lage, seine körperlichen Bedürfnisse durch sein Nasiräertum zu kontrollieren, sondern er hatte auch seine Augen auf ein so hohes Niveau trainiert, dass er G’tt auch mit seinen Augen dienen konnte. Bei dem, was er mit seinen physischen Augen als gut befand, konnte er auch davon ausgehen und sich darauf verlassen dass auch HaShem es als gut befindet.

Deshalb vertraute er seinen Augen, als er ,,sah”, dass das philistische Mädchen ,,richtig” war und kam zu dem Schluss, dass es gut wäre sie zu heiraten. Seine Eltern wussten ebenso, dass Schimschon ein hohes Maß an Kontrolle über seinen Körper hatte und verließen sich deshalb auf das Urteil seiner Augen.

Obwohl es im Text keinen wörtlichen Hinweis darauf gibt, dass sie Jüdin werden würde, können wir dies aus der Tatsache ableiten, dass Schimschons Eltern zugestimmt haben. Schimschon war seit seiner Zeugung heilig und wenn er ein heidnisches Mädchen durch eine ungültige Ehe heiraten würde, wäre es ein Makel für diese Heiligkeit.

Die Stärke Schimschons hatte ihren Ursprung in aus seinem Nasir-Status. Diese Stärke und die Heiligkeit, die Heiligkeit, die mit diesem Status einherging, ermöglichten es ihm unter den Philistern zu leben ohne seine Stärke und seine “Jiddischkeit” zu verlieren. Solange seine Frau zustimmte, ihre Bekehrung vor ihrer Umgebung geheim zu halten, konnte er sie heiraten und sich in ihr Volk einschleusen.


Arroganz

Dennoch scheint etwas nicht in Ordnung zu sein. Wenn Schimschon seine Augen auf ein so hohes Niveau trainiert hatte, dass er HaSchem mit ihnen dienen konnte, was lief dann schief? Die Philister stachen die Augen von Schimschon aus als seine Macht nach dem Verrat seiner Frau weg war.

Dies scheint auf eine Strafe hinzudeuten, weil er auf seine eigenen Augen gehört hat. Schimschon hatte tatsächlich einen Fehler gemacht, indem er seinen Augen vertraut hatte. Er hätte sich nicht Auf sein eigenes Urteil verlassen können und warten sollen, bis er einen Befehl von G’tt erhalten hatte, oder anderweitig Rat bei einem Propheten oder dem Sanhedrin, dem hohen Rat, suchen müsse.

Dass er so auf sein Urteil fixiert und ihm hörig war, eine Form der Arroganz und wurde daher später bestraft. Gerade weil Schimschon auf einem so hohen Niveau war, konnte er sich keine Unreinheiten leisten. Der kleinste Hauch von Arroganz war schon zu viel, obwohl er im Prinzip Recht hatte, dass er seinen Augen vertrauen konnte.

Ein Zeichen von HaSchem

Schimschon kam auf dem Weg nach Timna von dem Weg ab und vor ihm stand ein brüllender Löwe. Schimschon verstand die Konfrontation mit dem Löwen als Zeichen von HaSchem, dafür dass seine Brautwahl die richtige war. Diese Schlussfolgerung zog er aus der Tatsache, dass HaSchem ihm die Kraft gegeben hatte, den Löwen mit bloßen Händen zu besiegen.

Obwohl HaSchem Schimschon damit tatsächlich unterstützt hat, übersah Schimschon, dass es sich auch um eine Warnung handelte. Ohne HaSchems Hilfe hätte Schimschon den Löwen nie besiegen können, weil er nichts in der Hand hatte. Aus der Konfrontation wird deutlich, dass Schimschons Macht absolut von G’tt kam und dass er ohne G’tt den Philistern zum Opfer fallen würde. Schimschon hätte daraus lernen sollen, dass er HaSchem nicht für einen Moment, nicht einmal  in der „Höhle des Löwen“ aus den Augen verlieren durfte.

Das Rätsel

Schimschon kehrte zu dem Ort zurück, an dem das Wunder mit dem Löwen geschehen war. Er tat dies, um HaSchem dort für das Wunder zu loben, so wie Josef zu dem Brunnen zurückkehrte, wo ihn seine Brüder hineingeworfen hatten, um HaSchem für seine wunderbare Erlösung zu danken.

Als er am Kadaver des Löwen einen Bienenschwarm fand, sah er eine erste Möglichkeit zur Erlösung der Juden und benutzte ihn als Rätsel für die Philister auf seiner Hochzeit. Schimschon wusste, dass es kein faires Rätsel war, schließlich konnte niemand außer ihm die Antwort kennen.

Obwohl es durch die Verschwörung mit dem Rätsel anders verlaufen war, als es geplant war, konnte Schimschon seinen Plan zur Erlösung seines Volkes aus den Händen der Philister starten fortsetzen. Er trieb seine Wut gegen die Philister.

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Es gab keinen Grund für die Philister, diesen Ausbruch als jüdisch motivierte Angelegenheit zu betrachten. Es war klar, dass es sich um einen persönlichen Streit zwischen Schimschon und den Philistern aus der Heimatstadt seiner Frau handelte. Er erschuf sich, mit dem Angriff auf die 30 Männer in Aschkelon, ein Image als fliegender Mann von beispielloser Stärke, mit einem persönlichen Groll gegen die Philister.

Die Philister würden nach diesen Geschehnissen nichts gegen die Juden unternehmen, aus Angst, dass sie die Wut von Schimschon entfesseln würden.

Rache

Nach einiger Zeit nahm Schimschon seine Hand aufs Herz und ging zurück zum Haus seiner Frau mit einem Geschenk, um sich mit ihr zu versöhnen. Er wusste nicht, dass sie in der Zwischenzeit einem Anderen übergeben worden war. Als es jedoch den Anschein hatte, dass sein Schwiegervater sie einer anderen Person gegeben hatte, sah er dies als Gelegenheit, seinen Kampf gegen die Philister fortzusetzen. Niemand würde denken, dass es hier andere Motive gibt außer das der persönlichen Rache.

**Die Fuchsschwänze, mit denen Schimschon die Felder der Philister in Brand setzte, waren ein Symbol für die Unzuverlässigkeit und Unberechenbarkeit der Philister. Die Philister haben Schimschons Frau und ihre Familie nicht wegen Untreue verurteilt. Sie sind fahrlässig geworden und man konnte sich nicht auf sie verlassen. **

Eines der sieben noachidischen Gebote, die für die ganze Menschheit gelten, ist das Gebot, Gerichte einzurichten. So wie Schimon und Levi in diesem Zusammenhang ganz Schechem töten konnten, weil ein Mann ihre Schwester missbraucht hatte, so konnte Schimschon nun Rache an der philistischen Bevölkerung nehmen. Er war beschämt  und wurde von der Familie betrogen, aber die ganze philistische Bevölkerung hatte dazu geschwiegen und muss deshalb zur Rechenschaft gezogen werden.

Verbindungen wurden abgebrochen

Nun wurde der Zorn der Philister gegen Schimschon geweckt und er musste sicherstellen, dass die Philister sich nicht gegen das jüdische Volk wandten. Wegen der personenbezogen Natur des Konflikts sagten die Augenzeugen daher nicht, dass es ,,der Jude Schimschon” war, sondern,,Schimschon, der Schwiegersohn des Mannes aus Timna”. Als die Philister, als Reaktion auf das Feuer auf den Feldern die Frau von Schimschon und ihren Vater verbrannten, war dies für Schimschon Anlass, einen Schritt weiter zu gehen.

Schimschon trat wieder in die Konfrontation und versteckte sich in einer besser Felsenkluft und nicht wie zuvor üblich im seinem Elternhaus. Er ließ sich von seinem eigenen Volk ausliefern um zu verhindern, dass die Philister den Verdacht haben, dass es immer noch Loyalität zwischen Schimschon und seinen Landsleuten gibt.

Warum griffen die Philister die Juden nicht an, wenn sie sich an Schimschon rächen wollten? Warum haben sie sich entschieden, die Auslieferung Schimschons zu beantragen? Avraham hatte bereits früher einen Pakt mit dem philistischen König Avimelech geschlossen. Avimelech versprach Avraham, dass sein Volk Avraham und seinen Nachkommen nicht übermäßig hart gegenüber treten würde. Die Philister zeigten, dass sie bereit waren, in den Krieg zu ziehen, aber zuerst baten sie die Juden durch die Bitte der Auslieferung Schimschons um ihre Mithilfe.

Die Juden wiederum suchten nach Schimschon um herauszufinden, was seine Motive waren, bevor sie sich entschieden wie es weitergehen sollte. Auch sie waren mit zusätzlicher Verstärkung gekommen, falls Schimschon Widerstand leisten sollte. Sie wussten nichts von Schimschons besonderer Aufgabe und sahen einen sündigen Juden, der zuerst eine verbotene Ehe mit einer Philisterin einging und sich dann als aggressiver, rachsüchtiger Verräter seines Volkes erwies. So konnten sie überhaupt nicht einschätzen, wie Schimschon auf sie reagieren würde und waren auf das Schlimmste vorbereitet.

Durst

Als er durch die Philister gefasst war, kam der Geist von HaSchem wieder über ihn und ließ die Seile seiner Hände ,,schmelzen”. Obwohl Schimschon den Löwen zuvor ohne Waffe besiegt hatte, nahm er das Objekt was am nächsten war und als Waffe verwendet werden konnte; den Kieferknochen eines Esels. Er besiegte die Philister und sagte triumphierend: ,,Mit dem Kiefer eines Esels habe ich Haufen aufgebaut, mit dem Kiefer eines Esels habe ich tausend Menschen getötet”.

Schimschon hätte sich den Triumph und die damit verbundene Ehre nicht aneignen sollen. Er hätte G’tt anerkennen sollen und nicht die Anerkennung für den Sieg nur sich selbst zuschreiben sollen.  Deshalb wurde Schimschon sofort von einem lebensbedrohlichen Durst überwältigt . Er korrigierte sofort seinen Fehler und erkannte  HaSchem als Quelle seines Sieges an. Weil er Buße getan und sein Ego wieder zur Seite gelegt hatte, wurde er mit einem Wunder belohnt.

Anführer seines Volkes

Als die Juden sahen, dass G’tt Schimschon in seinem Kampf gegen die Philister beistand, erkannten sie, dass Schimschon die ganze Zeit über einen Guerillakampf gegen die Philister geführt hatte. Schon bevor Schimschon diese Mission begonnen hatte, wussten sie, dass er ein besonderer Mensch mit viel Wissen war. Jetzt aber sahen sie, dass G’tt ihn für eine besondere Aufgabe ausgewählt hatte und folglich ernannten sie ihm zum Richter des Volkes.

Dies war nicht nur eine Ehrenposition, sondern auch die höchste gerichtliche Position in Israel. Der Kopf des 71-köpfigen Sanhedrins, war nicht nur ausgezeichnet in der Kenntnis aller Aspekte des jüdischen Rechts, sondern auch ein außergewöhnlich frommer und rechtschaffener Mann mit einem makellosen Charakter.

Abgekommen vom geraden Weg

Warum ist Schimschon nach Gaza gereist, um die Nacht mit einer Prostituierten zu verbringen?

Obwohl Schimschon zwanzig Jahre lang der Anführer des jüdischen Volkes war, wurden sie immer noch von den Philistern unterdrückt.

Nach zwanzig Jahren relativer Ruhe verschärfte sich die Unterdrückung wieder und Schimschon entschied, dass es an der Zeit war die Arbeit zu beenden, die er zu Zeiten seiner Hochzeit mit der Frau aus Timna begonnen hatte. Um wieder in seine Rolle als lasterhafter Jude zurückzukehren, ging er nach Gaza und ließ seine Anwesenheit kein Geheimnis sein.

Und so versammelten sich die Philister um das Haus der Prostituierten um zu warten bis Schimschon am Morgen nachhause gehen würde. Auch Schimschon war sich dies bewusst und so stand er mitten in der Nacht auf, um sie zu überlisten. Zudem wusste Schimschon, dass die Philister denken würden, dass er den jüdischen Weg wieder verlassen hatte und somit würden sie ihn nicht mehr als loyal zum jüdischen Volk ansehen. Dies scheint eine gut geplante Strategie zu sein, aber man findet einen Hinweis darauf, dass auch dieser Schritt nicht sinnvoll war.

Aber was war Schimschon’s Sünde in Gaza, wenn er nicht wirklich mit der Prostituierten geschlafen hätte (hatte?), sondern nur in ihrem Haus gewesen wäre (war?), um die Philister glauben zu machen, dass er sündigt?

Schimschon war unter den Philistern berühmt und berüchtigt. Als er die Frau aus Timna heiratete, dachten sie, er sei noch ein Jude, nicht anders als andere, außer dass er mit seinem Volk gebrochen hatte. Aber jetzt wusste jeder Philister, wer er war, und sie hatten einen Groll gegen ihn. Indem er jetzt das Gerücht über sich erzeugt, dass er zu einer Prostituierten gegangen sei, beging er Chillul-Haschem – Entweihung von G’ttes Namen

Haschem bestraft Mida keneged Mida ( dt. Mass gegen Mass) sodass die Strafe auch eine Lehre sein kann. Dies kann eine Lektion für denjenigen sein, der gesündigt hat, für seine Umwelt oder für spätere Generationen. Nachdem Schimschon in die Hände der Philister fiel, brachten sie ihn nach Gaza. Nichts passiert einfach so, und aus der Tatsache, dass er nach Gaza gebracht wurde und nicht an einen anderen Ort, erfahren wir, dass er auch dort gesündigt hat.

Schimschon ignorierte diese Tatsache, weil er in den gleichen Fehler zurückfiel, den er zuvor gemacht hatte; er vertraute – zu Unrecht – auf seine eigenen Augen und sein eigenes Urteil. Nicht umsonst steht in Richter (16.1) :,,Da hat er eine Hure gesehen”. Er sah sie und sah die Möglichkeit, wieder ,,undercover” zu gehen. Der Talmud lehrt uns, dass, wenn jemand eine Sünde wiederholt, er diese Tat nicht mehr als Sünde sieht und dies der Beginn weiterer Übertretungen ist. Da sein Besuch in Gaza tatsächlich der Beginn seines Sturzes war, wird er später wegen Mida Keneged Mida in Gaza gefangen genommen.

Delilas Charme

Nachdem die erste Phase von Schimschons Sturz begann, verliebte er sich in Delila. Über die Schönheit der Delila wird nichts gesagt und da in Fällen von außergewöhnlicher Schönheit, wie Sarah, Rivka, Rachel und Batscheva, auch dieser besondere äußere Charme erwähnt wird, gibt es keinen Grund zu glauben, dass Schimschon sich deshalb in Delila verliebt hatte.

Darüber hinaus deutet die Verwendung des Wortes Ahava auf eine selbstlose, rein spirituelle Liebe hin. Mehrere Kommentatoren behaupten, dass Delila von Geburt an jüdisch war aber andere sagen, dass sie zum Judentum konvertiert ist. Es gibt viele Hinweise darauf, dass die Ehe mit Delila im Prinzip nicht schlecht war, aber dass sie eine schlechte Wendung nahm, als die Anführer der Philister versuchten, sie zu kaufen.

 Allgemein wollte Delila ihren Mann nicht verlieren. Als die Philisterführer zu ihr kamen, sagten sie, sie wollten Schimschon fangen, aber sie sagten nicht, dass sie ihn töten wollten. Außerdem boten sie ihr eine hohe Geldsumme an, was für viele eine große Versuchung ist.

Delila dachte tatsächlich daran, dass sie ihren Mann verschone, indem sie ihn den Philistern übergab. Denn wenn es zu einer Konfrontation kommen sollte, würden sie ihn wahrscheinlich nicht verschonen.

Der Jetzer hara arbeit Schritt für Schritt 

Der Jetzer hara – der böse Trieb – hat die Angewohnheit, Schritt für Schritt zu arbeiten. Eine Sünde führt zur anderen, indem sie die Sensibilität betäubt. Sobald die der Jetzer hara einen Fuß in der Türe hat, kann er das ganze Leben lang alles übernehmen, wenn man sich nicht davor hütet. Dies gilt auch für Delila.

Schließlich wurde sie aus zwei Gründen dazu überzeugt mit den Philistern zusammenzuarbeiten und ihren Mann zu verraten. Zum Einen überzeugte sie sich selbst davon, dass es gut war, denn Schimschons Leben würde verschont bleiben. Zum Anderen wurde sie durch ihren Wunsch von Reichtum überzeugt. Der Wunsch nach Reichtum hatte sie so stark im Griff, dass als ihr Plan die ersten drei Male gescheitert war und die Philister keinen Nutzen mehr darin sahen, sie weitermachte im weiter auf die nerven gingbis Schimschon verrückt davon wurde. Während die Fürsten am Anfang zu Delila gekommen waren, ging Delila nun selbst zu ihnen um sie über ihren Erfolg zu informieren. Sie war so fasziniert von dem Geld, dass sie ihren Mann dafür opfern wollte.

Die Wahrheit oder eine Lüge?

Man fragt sich , warum Schimschon nicht einfach gesagt hat, dass er von Natur aus so stark sei und dass ihm nichts diese Kraft nehmen könne, dass er es nicht wisse oder dass er es nicht sagen wolle. Warum hat er versucht seine Frau in die Irre zu führen ?

Delila fragte Schimschon nach zwei Dingen. Zum Einen was die Quelle seiner Macht war und zum Anderen wie er gefangen werden konnte. Schimschon beantwortete die erste Frage überhaupt nicht und auf die zweite Frage antwortete er so, dass es keine wörtliche Lüge war. Schimschon wusste, dass selbst wenn es erlaubt ist zu lügen, man sich daran gewöhne Unwahrheiten zu sprechen. Je öfter man lügt, desto einfacher wird es und desto mehr wirkt es sich letztlich auch auf die jeweilige Seele aus.

Deshalb wollte Schimschon seiner Frau keine Unwahrheit sagen und er fand eine Antwort, die sein Geheimnis nicht enthüllte, aber auch keine Lüge war. **Er sagte ihr, dass wenn man bestimmte Sachen mit ihm machte, er wie ,,ein anderer Mann” sei. Es hörte sich an, als wäre er danach also ein gewöhnlicher Mann, jedoch meinte er damit nur zu sagen, dass er ein Mann, so wie er es ist sein wird. Doch es war schwer für ihn seine Frau zu täuschen und beim dritten Mal, als sie ihn fragte war seine Antwort bereits näher an der Wahrheit. Er enthüllte, dass sein Haar etwas mit seiner Kraft zu tun habe.

Sie benutzte emotionale Erpressung, indem sie fragte:,,Wie kannst du sagen:,,Ich liebe dich”, wenn dein Herz nicht bei mir ist”, und körperliche Erpressung, indem sie sich nachts von ihm zurückzog. Der Talmud lehrt uns (Sota 9), dass, während sie Schimschon frustriert nachts verlassen hat, Delila Ehebruch begangen hat. So hat Delila das Leben ihres Mannes verdorben. Was mit der Idee begann, dass sie sein Leben durch die Zusammenarbeit mit den philistischen Fürsten rettete, endete mit einem  verzweifelten Verrat aus Habgier.

Wenn Schimschon ihr schließlich die Wahrheit über die Quelle seiner Stärke offenbart und ihr sagt wie er gefangen genommen werden kann, sieht man, dass er nicht mehr sagt, dass er die Stärke eines Menschen haben wird, sondern dass er die Stärke eines ,,jeden Menschen” haben wird. Mit dem Wissen, dass ihr Mann ein Tzaddik war, verstand Delila, dass er jetzt sicherlich die Wahrheit gesprochen hatte, da er diesmal G’ttes Namen nannte und eine andere Formulierung verwendete.

Schimschon hätte sich auch dafür entscheiden können, alles nicht so weit kommen zu lassen. Nachdem seine Frau ihn einige Zeit lang gequält hatte, hätte er sich entscheiden können, sie zu verlassen. Es scheint, als würde ihn nichts anderes beschäftigen als die Situation im Haus, die ihn an den Rand eines Zusammenbruchs brachte. Wäre es nicht besser gewesen, sich von Delila scheiden zu lassen und sich auf seine Lebensaufgabe zu konzentrieren, als in einer trostlosen Ehe zu stecken?

Schimschon entschied sich, seine Ehe um jeden Preis am Leben zu erhalten. Seine erste Ehe war bereits gescheitert und jetzt tat er alles, was er konnte, um die Ehe mit der Frau zu retten, die er liebte. Obwohl die Trennung nach jüdischem Recht erlaubt ist, wird sie als letztes Mittel angesehen. Deshalb tat Schimschon alles, was er konnte, um den Schalom Bajit (dt. Hausfrieden) in seinem Haus wiederherzustellen.


Entertainment

Die Philister fingen nicht nur Schimschon und stachen seine Augen aus, er diente auch als eine Unterhaltungsquelle für sie. Sie priesen ihre Götzen für den Sieg über ihren Feind und lachten über ihn. Alle prominenten Philister kamen in ihren Tempel, wo Schimschon ausgestellt wurde. Die einfachen Leute gingen hinaus und beobachteten das Schauspiel vom Dach aus. Das war reiner Chillul HaSchem – G’ttslästerung.

Gut oder schlecht, alle Menschen sind Schöpfungen von G’tt und er liebt sie auch alle . Selbst wenn jemand eine bestimmte Strafe verdient, sollte man Mitgefühl und sicher keine Schadenfreude empfinden! Die Philister übertraten jede Grenze indem wie sie Schimschon behandelten und den Namen von G’tt entehrten.

Wie wir bereits gesehen haben, war das Herausstechen von Schimschons Augen eine Mida-Keneged Mida-Strafe für das ungerechtfertigte Vertrauen, das Schimschon in seiner Kontrolle über seine Augen hatte.

Außerdem konnte  Schimschon nie wieder ein Richter über Israel sein, weil ein Richter nicht blind sein kann. Was vielleicht eine viel schwerere Konsequenz des Augenlichtsverlustes war, war, dass Schimschon nicht mehr verpflichtet war, alle Mitzvot zu erfüllen. Eine blinde Person ist von bestimmten Mitzvot befreit und Schimschon hatte sein ganzes Leben HaSchem und den Mitzvot gewidmet. Der Verlust des Privilegs, alle Mitzvot für HaSchem erfüllen zu können und ihm näher zu kommen, wurde ihm durch den Verlust seines Augenlichts genommen.

Schimschon erkannte sehr gut, dass seine Bestrafung ihm etwas über seine Fehler in der Vergangenheit lehrte. Er machte Teschuva und war daher in der Lage, G’tt um Hilfe zu bitten. Weil er sozusagen den Schaden reparierte, den er angerichtet hatte, indem er seinen Augen vertraut hatte, konnte er G’tt durch Teschuva bitten, ihm die Möglichkeit zu geben, sich für den Verlust eines seiner Augen zu rächen.

Obwohl die Philister ein Mittel waren, Schimschon für den Missbrauch seiner Augen zu bestrafen, verdienten sie ihrerseits eine Strafe für die Art und Weise der Gefangenenbehandlung.

Selbstmord?

Es ist nun klar, dass die Philister selbst die Ursache ihres Untergangs waren und dass Schimschon nur der ,,Bote” war. Auch Schimschon selbst würde, wenn G’tt seinem Wunsch nachkommen würde, unter dem Tempel begraben werden und so sein Leben verlieren. Selbstmord ist nach der Tora strengstens verboten. Wie ist es also möglich, dass ein Tzaddik wie Schimschon so etwas tut?

Selbstmord ist in der Tat eine schwere Sünde, aber wenn es darum geht den Namen von HaSchem zu reinigen, darf man sein Leben opfern und es ist sogar eine Mitzva.

Indem er sein Leben opferte um den Chillul Haschem der Philister rückgängig zu machen, machte Schimschon einen Kiddusch Haschem –eine Heiligung von G’ttes Namen.

Schimschon als Vorgänger des Maschiachs

Ja’akov dachte auf seinem Sterbebett, dass die messianische Verheißung in Form der Person von Schimschon wahr werden würde. Er ging davon aus, dass dies zur ultimativen Vollkommenheit der Welt führen würde, da sie nur durch den Maschiach erreicht werden konnte.

Als diese Hoffnung mit dem Tod  Schimschons abrupt zu Ende ging, verstand Ja’akov, dass Schimschon seine Chance Maschiach zu werden verpasst hatte. Ja’akov drückte sofort seine anhaltende Hoffnung auf die Erlösung durch G-tt und die letztendliche Ankunft des wahren Maschiachs aus.

Dies ist die tiefere Bedeutung des Vergleichs der Karrieren von Schimschon und David – der Erste als potentieller Maschiach und der Zweite als Vorläufer der letztlich triumphierenden messianischen Linie. Schimschons Handlungen waren nicht die eines gewöhnlichen Rächers. Es waren Taten, die nicht geringeren Wertes waren als die des Maschiachs.

Kleine Minderheit

Obwohl wir nur eine kleine Minderheit der Weltbevölkerung darstellen, haben wir die fast unmögliche Aufgabe erhalten, die ganze Welt mit dem Licht der Tora zu erleuchten. Wir sollen ein Licht für die Völker sein. Wenn wir entschlossen und vereint sind, werden wir erfolgreich sein!

Chanukka Sameach, ein frohes Chanukka!

(In der Schimschon-Episode habe ich einige Texte von Dr. Z. Goldberg mit seiner Erlaubnis verwendet).

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