Es ist ganz typisch für Menschen, nett sein zu wollen; sie möchten vermeiden, „andere zu kränken“. Doch im Moment der Wahrheit müssen wir stark sein und das Richtige tun – ungeachtet unbequemer Gefühle.
Wenn ein Mensch den Schabbat entweiht, die Grundlagen des Judentums missachtet und sich selbst in die Kategorie der „Götzenanbeter“ einsortiert, brauchen wir ihn weder verachten noch zur Rede stellen. Wir müssen jedoch so handeln, wie es die Halacha vorschreibt: den Wein, den er berührt hat, wegschütten und ihm nicht erlauben, als Zeuge aufzutreten. Wir müssen die Synagoge verlassen, wenn er die zehnte Person im Minjan ist, und dürfen ihn bezüglich seiner Olam haBa nicht anlügen. Das ist nicht einfach, aber genau das erwartet HaSchem von uns.
Schließe dich BeEzrat HaShem an und lerne mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertiefe dein Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Sei stark – und sei heilig.
Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:
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In einer zum Nachdenken anregenden Erörterung über das Einstehen für die Wahrheit spricht Rabbi Lev Leib Lerner ein schwieriges Szenario an, das die Grenzen der Gemeinschaft und der individuellen Verantwortung im Judentum auf die Probe stellt.
Was tust du, wenn du Teil einer neunköpfigen Gruppe bist, die verzweifelt versucht, am Schabbos einen Minjan zu bilden, und die zehnte Person, die gefunden wird, eindeutig nicht observant ist – vielleicht trägt sie ein Mobiltelefon oder einen Autoschlüssel bei sich? Der Druck, das zu akzeptieren und einfach weiterzumachen, ist immens. Der Rest der Gemeinde ist womöglich bereit, davon auszugehen, dass sie einen gültigen Minjan haben, und mit den Gebeten fortzufahren, einschließlich des Herausholens der Torah oder der Rezitation des Kaddisch.
Doch Rabbi Lerner enthüllt eine wichtige und vielleicht unerwartete halachische Wahrheit. Nach jüdischem Gesetz steht der Einzelne in einer solchen Situation vor einer großen Verpflichtung. Trotz des Wunsches, Teil der Gruppe zu sein oder Konflikte zu vermeiden, ist die halachische Forderung klar und anspruchsvoll: Man muss Stellung beziehen und den Ort verlassen. Der Grund ist tiefgreifend: Der Gruppe zu erlauben, unter der Annahme eines gültigen Minjan fortzufahren, obwohl ein solcher halachisch nicht existiert, ist eine schwerwiegende Angelegenheit, die möglicherweise dazu führt, dass HaSchems Name missbräuchlich verwendet wird und heilige Rituale ohne Berechtigung durchgeführt werden. Es liegt in der Verantwortung des Einzelnen, dies zu verhindern.
Was sind die Folgen dieser anspruchsvollen Richtlinie? Wie findet man die Kraft, sich um der strengen Halacha willen gegen die vorherrschende Gemeinschaftsdynamik zu stellen? Entdecke die Tiefe dieses halachischen Dilemmas und den Ruf nach unerschütterlicher Gesetzestreue.

















































































































