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SCHMA ISRAEL: ECHTER MONOTHEISMUS

SCHMA ISRAEL: ECHTER MONOTHEISMUS
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Zweimal täglich sagen wir das Schma in liebevoller Hingabe. Am Morgen sagen wir vor dem Schmone Esre eine besondere Bracha (Danksagung), dass HaSchem sein Volk Israel in Liebe gewählt hat. Vor dem Schmone Esre am Abend sagen wir in der letzten Danksagung vor dem Schma, dass der Ewige sein Volk Israel liebt.

Und wie äußert sich diese Liebe? Wir sagen: “Höre, Israel, der Ewige ist unser G’tt, der Ewige ist EINZIG”. Und wie lieben wir G’tt? So sehr wir Ihn lieben können: “Du sollst den Ewigen, deinen G’tt lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ Wenn wir uns HaSchem öffnen, wird HaSchem uns erfüllen. Alles, was wir brauchen, ist ein Herz und eine Neschama. Wir haben sie erhalten. Das sind die Elemente, die uns zu Menschen machen. Es ist die Fähigkeit, HaSchem zu suchen und zu finden, die uns die Richtung weist. Deshalb sagen wir zweimal täglich das Schma, um ergeben, präsent und klar zu bleiben.

„Auch wenn es nicht an dir liegt das Werk zu vollenden, hast du nicht die Freiheit, dich dem zu entziehen”, sagt Rabbi Tarphon in den Pirkej Awot (Sprüche der Väter). Das Herz, die Seele und die Kraft beziehen sich darauf. Arbeite mit ganzem Herzen: dann tust du, wofür du geschaffen wurdest. Arbeite mit ganzer Seele: arbeite ehrlich, dass du ein besserer Mensch wirst. Nur dann wird es auch anderen besser gehen. Arbeite mit ganzer Kraft: versuche nicht zu laufen, wenn du noch laufen lernen musst, setze dich nicht hin, wenn du stehen kannst. Aber hoffe immer, fliegen zu können.

Maimonides sagt im „Führer der Unschlüssigen“, dass es vielleicht erst nach jahrelanger strenger Aufmerksamkeit beim Sprechens des Schma möglich ist, die G’ttliche Berührung, die Schechina, zu spüren. Sie existiert. Wir müssen es nur lernen. Wir müssen lernen, was wir einst am Fuße des Berges Sinai gehört haben. Diesem Ziel kommen wir am nächsten, wenn wir lernen. In einer ungebrochenen Linie ist uns die Tora bis heute überliefert. Unsere Rabbiner haben es von ihren Rabbinern gelernt, die das wiederum von ihren Rabbinern gelernt haben, bis hin zu Mosche Rabbenu, unserem großen Lehrer.

Hören Sie also gut zu, wenn Sie einem großen Gelehrten nahe sind, wenn er in der Schul die letzten Worte des Schma laut spricht: ’Ani HaSchem Elohejchem’: Ich bin der Ewige, euer G’tt… Der (vom) Sinai ist hier, jeden Tag, zweimal. Zweimal am Tag, ist die G’ttliche Liebe mit uns. Er ist HaSchem. Er ist es, zu dem wir beten. Dies ist die Liebe, die wir für unsere Nächsten empfinden, in der Hoffnung, dass sie zu denen heranwachsen, die sie wirklich sind. Dass wir das Schma sagen dürfen, ist der ultimative Akt von G’ttes Liebe.

Zehn Gebote

Das erste Gebot der Zehn Gebote zeigt unsere Überzeugung, dass G’tt der Einzige ist. Wir berufen uns darauf, dass wir den Monotheismus erhalten haben. Was ist das große Gut des Monotheismus und was lehrt es in unserer modernen Zeit? Gerade in unserer Zeit der Wissenschaft und Rationalität ist der Monotheismus unentbehrlich. Der Glaube an einen G’tt basiert darauf, dass alles von einem zentralen Punkt aus erschaffen wurde. Das erklärt, warum alles im Universum miteinander verbunden ist. Die Wissenschaft stellt mehr und mehr die Existenz einer starken Wechselbeziehung zwischen Natur-, psychologischen-, soziologischen-, physiologischen- und anderen Gesetzen fest. Die Gesetzmäßigkeit und der Zusammenhang aller Ereignisse auf dieser Welt lässt sich nur mit einem einzigen Leitsatz erklären. Vielgötterei setzt voraus, dass jedes Ereignis oder Phänomen einen eigenen Gott hat. Wir gehen davon aus, dass alles von einem zentralen Prinzip geschaffen und gesteuert wird. Ohne den Monotheismus ist die Wissenschaft – die fortwährende Entdeckung aller Arten von Zusammenhängen und Verbindungen in der natürlichen und geistigen Welt – undenkbar.

Universelle Religion

Das Credo des Judentums „Schma Israel, höre, Israel, der Ewige ist unser G’tt, der Ewige ist EINZIG” hat übrigens eine universelle Bedeutung. Wir sind keine Stammesreligion. Unser Glaube ist für die ganze Welt bestimmt. Der Vers „Schma Israel” bedeutet in der Tat “Höre Israel, G’tt, der jetzt noch unser G’tt ist, wird eines Tages der Einzige für die ganze Welt sein”.

Im Schma (Dewarim, 6.4 ff.) heißt es, dass wir G’tt mit unserem ganzen Herzen, unserer ganzen Seele und unserer ganzen materiellen Kraft lieben müssen. Dies wird im Talmud wie folgt erklärt: “Mit ganzem Herzen” bedeutet: mit beiden Neigungen. Der Mensch hat sowohl eine ‘Yetzer Tov’ eine starke spirituelle Neigung als auch eine ’Yetzer Ra’, eine irdische Neigung, die danach strebt, so viel materiellen Gewinn wie möglich zu erhalten. Wir müssen G’tt auch mit dem niedrigsten Instinkt dienen. Am Ende muss all unser materielles Streben zu Höherem ausgerichtet werden. „Mit ganzer Seele“ bedeutet, dass wir G’tt überall hin folgen müssen, auch wenn es lebensgefährlich ist. Seit Jahrhunderten erleiden wir religiöse Verfolgung. Viele waren darauf aus, uns zu ihrem Glauben zu bekehren. Meistens widersetzten sich die Juden dieser Versuchung und waren bereit, sogar ihr Leben zu opfern, um sich nicht vor den Symbolen anderer Glaubensrichtungen zu beugen. „Mit all eurer Kraft“ bedeutet, dass wir in der Tat von Allem, was wir hier auf Erden verdienen, so viel wie möglich dem Allmächtigen widmen müssen. Sogar die irdischsten Beschäftigungen können im Dienste von G’tt stehen. Wenn man beim Essen sagt, dass man es „leSchem Schamaim“ – für G’tt – macht, dient der gesamte Verdauungsprozess einem höheren Zweck. So erhöht sich beispielsweise die gesamte Nahrungskette von der Milchfabrik bis zur Milchflasche auf dem Tisch, von der Kuh bis zur Butter, über das gewöhnliche Irdische und das Alltägliche. Es wird in eine heilige Atmosphäre übertragen. Das ist übrigens der ganze Zweck der Thora: die Erhebung des Irdischen.

K-El Melech Ne’eman

Vor dem Rezitieren des Schma sagt man „K-El Melech Neeman“. Das bedeutet: “G’tt ist ein treuer König”. Diese Wörter werden zu dem Schma hinzugefügt, weil das Schma insgesamt 245 Wörter hat. Zusammen mit diesen drei zusätzlichen Wörtern hat das Schma 248 Wörter, die Zahl, die genau der Anzahl der Gliedmaßen im menschlichen Körper und der Anzahl der Gebote in der Tora entspricht. Unsere Existenz ist nur dadurch möglich, dass wir die Gebote der Thora annehmen und ausüben.

Laut dem Midrasch Tanchuma hat das Schma auch eine Schutzfunktion: “Wenn man das Schma mit 248 Wörtern in tiefer Aufmerksamkeit liest, wird G’tt jedes Organ überwachen. Ihr achtet auf meine Worte, dann werde ich auch euer körperliches Wohlbefinden schützen.“ Anderen zufolge sollte man in „K-El Melech Ne’eman“ lesen: “HaSchem war G’tt vor der Schöpfung, ist König über die Schöpfung und wird zuverlässig die Toten in der Zeit des Maschiach wiederbeleben”.

Deutung

Durch die Deutung der Einzigkeit G’ttes akzeptieren wir G’ttes absolute Herrschaft: ‘Kabbalat ol Malchut Schamajim’. Jeder Aspekt unserer Existenz unterliegt Seinem Willen. Es gibt aber auch viele andere Deutungen des Schma. Manche lesen: „Wisse Israel, dass HaSchem, unser G’tt, der einzige G’tt ist”. Andere lesen es als Glaubensbekenntnis: „HaSchem allein ist unser G’tt und wir haben keine Götter neben ihm“. „HaSchem ist Eins, man darf nur Ihm dienen“. Die Buchstaben aijn und dalet von Echad werden in Großbuchstaben geschrieben, weil wir, indem wir das Schma sprechen, Zeugnis ablegen von der Einheit G’ttes. Das hebräische „Ed“ bedeutet ‘Zeuge’.

Schma und die zehn Gebote

Wenn wir sagen: Schma Israel, HaSchem K-Elohenu, erinnern wir uns an das erste Gebot:”Ich bin der Ewige euer G’tt”. Wenn wir sagen: HaSchem Echad, denken wir an das zweite der zehn Gebote, das besagt, dass wir anderen Göttern nicht dienen sollen. Wenn wir sagen; von “Du sollst deinen G’tt lieben“, denken wir an das Gebot, G’ttes Namen nicht bedenkenlos auszusprechen. Wer den König wirklich liebt, der wird nicht bei seinem Namen schwören. Wenn wir die Worte “damit ihr euch an alle meine Gebote erinnert und sie ausführt” sagen, dann erinnern wir uns an das Gebot, den Schabbat zu halten, denn der Schabbat wiegt die ganze Tora auf. In den Worten “damit du lange auf Erden lebst, die G’tt dir gegeben hat” denken wir an das Gebot, unsere Eltern zu ehren, wo es auch einen Hinweis auf ein langes Leben gibt, indem man ehrfürchtig gegenüber seinem Vater und seiner Mutter ist. Im Schma heißt es “Du wirst schnell vernichtet werden”, was sich auf das Gebot – Du sollst nicht töten -, bezieht, denn wer tötet, soll getötet werden.

„Du sollst deinem Herzen und deinen Augen nicht folgen“ verbietet uns, Ehebruch zu begehen: die Augen sehen und das Herz begehrt. „Ihr sollt euer Getreide einsammeln”. Das bedeutet: “Euer eigenes Korn”, nicht das eurer Nachbarn. Das ist das Verbot des Diebstahls. „Der Ewige, euer G’tt ist Wahrheit„ bezieht sich auf das Gebot, keinen falschen Zeugen zu nehmen. „Du wirst sie auf die Türpfosten deines Hauses schreiben“ entspricht dem Gebot, nicht den Besitz eines anderen zu begehren. Eine Mesusa ist für die eigene Wohnung verpflichtend, nicht für die Wohnung eines anderen.

Schacharit, Mincha, Arvit

Beim Lesen des Schma sollte man sich auf die Parallelen mit den zehn Geboten konzentrieren. Das Schma kann auch als Abkürzung der Initialen des bekannten Verses angesehen werden: „Seu-Marom Enechem, – Hebt eure Augen in den Himmel -, um zu verstehen, dass es dort außer dem G’ttlichen Wesen, das den Himmel umfasst, nichts gibt. Den Allmächtigen nennen wir HaSchem. Obwohl wir nichts von Seinem Wesen verstehen, ist Er Eins.

Schma ist auch eine Abkürzung für die drei täglichen Gebete: Schacharit, Mincha, Arvit – Morgen-, Nachmittags- und Abendgebet. Dies sind die besten Zeiten, um sich auf höhere Ziele zu konzentrieren. Auf wen müssen wir uns konzentrieren? Auf den Allmächtigen, dem höchsten König, Schaddai Melech Eljon. Dann sind wir bereit das Joch des Himmelreichs – Ol Malchut Schamajim – anzunehmen. Die Initialen von „ol malchut schamajim“ heissen in umgekehrter Reihenfolge: Schma. Schma bedeutet nicht nur Zuhören, sondern auch Verstehen, Akzeptieren, sorgfältiges Denken, Konzentrieren.

Name aus vier Buchstaben

Im Talmud (B.T. Berachot 13a) gibt es einen bekannten Vers: “Schma kann in jeder Sprache gesprochen werden”. Im Sefat Emet wird dieser talmudische Vers wie folgt erklärt: “In jeder Botschaft, die wir hören, müssen wir das ‚Schma Israel, HaSchem K´Elohenu, Haschem Echad’ hören. In allen Bereichen des Lebens müssen wir G’ttes Einheit und Größe akzeptieren. Die ganze Welt bezeugt die Existenz des Schöpfers.“

Der aus vier Buchstaben bestehende Name G’ttes darf nicht ausgesprochen werden. Dies geht aus Exodus 3:15 hervor: “HaSchem, der G’tt eurer Väter….. das ist Mein Name für ewig…” Das Wort für ewig kann auch im Hebräischen als „zu verstecken” verstanden werden. Das bedeutet dann: Mein Name muss versteckt sein, darf nicht ausgesprochen werden. Deshalb steht immer Adonai an Stelle des Namen G’ttes. An Yom Kippur durfte der Kohen Gadol (höchster Priester) im Tempel den Namen G’ttes aussprechen. Wenn die Priester auf dem Vorhof alle segneten, durften sie auch den Namen G’ttes aussprechen. Wenn die Leute dies hörten, knieten sie nieder und sagten: “Baruch schem kewod malchuto leOlam wa’ed”. Nach dem Tod des Hohenpriesters Schimon Hazaddik (ca. 300 v. Chr.) wurde der Name G’ttes nicht mehr von den Kohanim im Priestersegen ausgesprochen. Außerhalb des Tempels ist es seit Menschengedenken verboten, den Namen G’ttes auszusprechen.

Drei Verbformen

Der aus vier Buchstaben bestehende Name G’ttes ist eine Verkürzung der drei Verbformen ‘haja, hoveh, jijeh’: Er war, Er ist, Er wird sein. Wenn diese drei Zeitformen zusammenkommen, sprechen wir vom Ewigen. Der Name G’ttes „K´Elohim“ steht im Plural: pluralis majestatis. Das bedeutet nicht, dass G’tt mehrfach ist, sondern dass Er sich in einer vielgestaltigen Welt zeigt. Elohim bedeutet auch: G’tt, wie er im Zeichen des göttlichen Rechts: midat ha-din erscheint. Elohim bedeutet auch: G’tt als Autorität, als Besitzer, Allmächtiger, Herrscher über Mächte und Kräfte, die sich durch die Schöpfung ziehen.

„G’tt ist Eins“ bedeutet, dass es außerhalb von Ihm niemanden gibt, dass Seine Existenz außerdem einzigartig ist. Beim Aussprechen des Wortes Echad sollte der Buchstabe E nicht gedehnt werden: das Alef steht für Eins und repräsentiert die Einheit von G’tt. Chet (Zahlenwert Acht) bedeutet, dass G’tt über die Erde und die sieben Himmel herrscht. Beim Aussprechen des Dalet (Zahlenwert Vier) müssen wir bedenken, dass G’tt der Herr über die vier Himmelsrichtungen ist.

Das Dalet wird groß geschrieben, weil es den Zahlenwert Vier hat, der G’ttes Einzigartigkeit hervorhebt. Folgt man dem italienischen Gelehrten Sforno aus dem 16. Jahrhundert gibt es drei Lebensebenen: irdische Materie, Flora und Fauna. Diese können sterben und sich auflösen. Außerdem existiert die himmlische Sphäre. Die dritte Ebene wird durch das Leben der Engel gebildet. G’tt steht dort unvergleichbar höher. G’tt ist erhaben über alles, was Er erschaffen hat. Das große Ajin deutet darauf hin, dass es gut ist, unsere Augen (Ajin = Auge) weit zu öffnen und die erhabene Materie zu anzunehmen.


Die Bedeutung von
Baruch schem kewod malchuto leOlam waed”

„Baruch schem kewod malchuto leOlam wa’ed“ sagen wir gleich nach der ersten Zeile des Schma. Diese sechs Worte bedeuten: “Gelobt sei der Name der Herrlichkeit Seines Reiches für immer und ewig”. Dieser Text steht nicht in der Tora, sondern wurde an Yom Kippur von den versammelten Menschen im Tempel als Antwort auf die Rezitation des heiligen Namen G’ttes durch den Hohenpriester, den Kohen Gadol, gesprochen. Dieser Text wird aus verschiedenen Gründen leise gesprochen. Im Talmud (B.T. Traktat Pessachim 56a) antworteten so die Stammväter auf dem Sterbebett von Ja’akov. Als Ja’akov im Sterben lag und seine Kinder fragte, ob sie Gott treu seien, antworteten sie: “Schma Israel (Ja’akov), der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist Einzig.“ Ja’akov antwortete:”Baruch schem kewod malchuto leOlam wa’ed”. Sollen wir diese Worte in unseren Gebeten aussprechen, wie sie Ja’akov ursprünglich ausgesprochen hat (die später von Mosche in der Tora übernommen wurden)? Sicherlich. Aber weil die Worte ‘Baruch schem kewod malchuto leOlam wa’ed” nicht in der Tora stehen, sprechen wir sie leise. Eine zweite Tradition erklärt, dass Mosche diesen Satz von den Engeln hörte. Er übergab ihn an das jüdische Volk, wollte aber nicht, dass es laut gesprochen wird, weil es nicht erlaubt ist, die Worte der Engel zu verwenden. Nur an Yom Kippur sprechen wir ‘Baruch schem kewod malchuto leOlam wa’ed’ laut aus, denn dann steht das jüdische Volk auf der Ebene der Engel.

Und du sollst den Ewigen, deinen Gtt lieben”.

Nach Raschi bedeutet das, dass wir die Gebote aus Liebe und nicht aus Furcht erfüllen müssen. Jemand, der G’tt aus Liebe dient, steht auf einer höheren Ebene. Wenn man G’tt nur aus Furcht dient, dann verlässt man den G’ttesdienst, wenn er zu schwierig wird. Deshalb ist die Liebe die bevorzugte Wahl. G’tt ist Eins. Er offenbart sich als Licht. Licht können wir nicht sehen. Nur das, was belichtet wird, ist sichtbar. Ein Lichtstrahl, der von einem Prisma durchbrochen wird, zeigt das gesamte Spektrum, von rot bis violett. So können wir uns vielleicht G’ttes Offenbarungen vorstellen: G’tt ist Eins, Seine Offenbarungen sind vielfältig.

Liebe zu HaSchem”

Wie kann man Liebe zu G’tt vorschreiben? Kann ein Gefühl vorgeschrieben werden? Die Tatsache, dass G’tt unsere Liebe verlangt, zeigt, dass wir dazu die Fähigkeit haben. Der Zweck dieses Gebotes ist in der Tat: Tue alles Mögliche, um zu verhindern, dass G’tt dich nicht liebt.

„Diese Dinge, die ich euch befehle, sollen in eurem Herzen sein“, auf diese Weise können wir

G’ttesbewusstsein erlangen und uns an Seine Wege binden. Indem man an G’ttes Größe und die Komplexität der Schöpfung denkt, entsteht automatisch die Liebe zu G’tt. Die Emotion, die Liebe zu G’tt lässt sich einfach durch langes und intensives Nachdenken über ihn wecken.

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

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