Warum erleben wir heutzutage nicht so viele offenkundige Wunder wie zur Zeit von Mosche Rabbeinu? Viele Leute stellen sich diese Frage – doch wisst ihr, was genau ein Wunder definiert? Habt ihr euch vielleicht an all die Wunder im Leben gewöhnt und nehmt sie als selbstverständlich hin? Würdet ihr die richtigen Entscheidungen treffen und eure Wege im Leben ändern, wenn ihr ihnen begegnen würdet?
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Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Erkennt die Erlösung im Leben, vertraut auf HaSchem – und seid heilig.
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Rabbi Lev Leib Lerner begibt sich auf die faszinierende Erkundung einer tiefgründigen Frage, die viele von uns beschäftigt: Warum scheinen offenkundige Wunder in unserer Zeit eine Seltenheit zu sein, im Gegensatz zu den zahlreichen Wundern, von denen wir in Bezug auf frühere Generationen lesen?
Ausgehend von der Weisheit des heiligen Tsaddik, Rabbi Yosef Dov Soloveitchik ZT”L, dem Brisker Rav, eröffnet Rabbi Lerner eine faszinierende Perspektive. Er erklärt, dass ein Mensch nur dann wirklich Verdienst für Bitachon – Vertrauen in HaSchem – beziehungsweise für jede andere Mitzwa erwerben kann, wenn seine Handlungen aus freiem Willen erfolgen, ohne äußeren Zwang. Würde HaSchem ständig offenkundige Wunder vollbringen, sodass Seine Gegenwart unbestreitbar und offensichtlich wäre, könnte dies die Entscheidungen eines Menschen unbeabsichtigt beeinflussen. Diese göttliche Intervention, so vorteilhaft sie auch erscheinen mag, könnte als eine Art Druck wahrgenommen werden und die Reinheit des freien Willens mindern – und damit auch den Verdienst, den ein Mensch für seine Handlungen erhält.
Doch damit endet die Erörterung nicht. Rabbi Lerner geht noch weiter ins Detail und teilt den tiefgründigen Kommentar des Ramban zu einem Vers in Shemos 13:16. Der Ramban betont, dass die gesamte Natur nicht weniger wundersam ist als die Teilung des Meeres. Die alltäglichen Ereignisse, die wir oft als selbstverständlich ansehen – der Regen, der Wind, der Schnee – werden allesamt von HaSchem kunstvoll gelenkt. Wir nehmen sie nur deshalb nicht als Wunder wahr, weil wir uns an ihre Regelmäßigkeit gewöhnt haben. Diese zum Nachdenken anregende Einsicht fordert uns heraus, unsere Definition eines Wunders zu überdenken und unsere Augen für die beständige göttliche Gegenwart in unserer Welt zu öffnen.





















































































































