Manchmal erscheint der Nutzen einer Halacha nicht unmittelbar verständlich. Dies kann dazu führen, dass ihre Bedeutung unterschätzt und ihre Umsetzung vernachlässigt wird. Besonders nach monatelangem Prüfen aller Eier, ohne je einen Blutpunkt zu entdecken, mag der Gedanke aufkommen: „Heute findet man ohnehin kein Blut mehr in Eiern. Warum also noch nachsehen?“
Doch es liegt nicht in unserer Kompetenz, über die Relevanz einer Halacha oder die Notwendigkeit eines Brauchs zu urteilen. HaKadosh Baruch Hu verlangt von uns, jedes Ei sorgfältig zu prüfen, und wir folgen Seinen Geboten aus Hingabe und um Seinen Willen zu erfüllen. Diese Hingabe stärkt unsere Verbindung zu Ihm und erhebt uns spirituell.
Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Befolgt HaShems Willen und seid heilig.
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In diesem Video erklärt Rabbi Lev Leib Lerner die jüdischen Speisegesetze in Bezug auf den Verzehr von Eiern, die Blut enthalten. Zu Beginn stellt er fest, dass es für einen Juden absolut verboten ist, Blut zu verzehren, wie im Kitzur Shulchan Aruch 46:1 vermerkt ist. Dort wird auch dargelegt, dass selbst das gesamte Ei für den Verzehr verboten ist, wenn sich Blut darin befindet.
Der Rabbi führt aus, dass dieses Verbot aus der Sorge resultiert, dass das Blut möglicherweise von einem Embryo stammen könnte. Wird Blut im Dotter gefunden, ist das Ei definitiv verboten. Befindet sich das Blut jedoch im Eiweiß, vertreten einige Rabbis die Ansicht, dass es zulässig sein könnte, das Blut zu entfernen und das Ei anschließend zu verzehren.
Rav Lerner weist jedoch darauf hin, dass die meisten gewerblich produzierten Eier heutzutage unbefruchtet sind und keine Embryonen enthalten. So könnte man theoretisch den kleinen Blutpunkt oder Blutstrich entfernen, egal ob er sich im Eiweiß oder im Dotter befindet, und das Ei weiter essen. Trotzdem ist es üblich, das Ei insgesamt wegzuwerfen, da der Aufwand nicht hoch und der Preis gering ist. Der Rabbi fügt hinzu, dass jemand, der sehr arm ist und weiß, dass das Ei aus gewerblicher Produktion stammt (also ohne Hähne erzeugt wurde), den Blutfleck entfernen und das Ei dennoch verzehren darf.
Der Rabbi betont, dass der Brauch, Eier auf Blut zu überprüfen, auch heute weiter praktiziert wird. Wird Blut gefunden, wird das Ei vollständig entsorgt, da man in dieser Hinsicht besonders streng sein möchte. Abschließend fordert er seine Zuhörer auf: „Seid heilig!“






































































































