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	<title>Ariela Guseva, Autor bei Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Ariela Guseva, Autor bei Judentum</title>
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		<title>Omer Zählung 2024</title>
		<link>https://judentum.online/omer-zaehlung-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 14:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Pessach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Erinnerung: am Dienstag Abend, den 23. April 2024, fangen wir den Omer zu zählen! Omer-Zählung (an jedem aktuellen Tag jeweils passenden Satz sagen): Heute, Dienstag Abend, den 23. April 2024 rechnet man Omer Tag 1 &#8211; HEUTE IST 1 TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-CHESED Heute, Mittwoch Abend, den 24. April 2024 rechnet man Omer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Erinnerung: am Dienstag Abend, den 23. April 2024, fangen wir den Omer zu zählen!</p>
<h1>Omer-Zählung (an jedem aktuellen Tag jeweils passenden Satz sagen):</h1>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 23. April 2024 rechnet man Omer Tag 1 &#8211; HEUTE IST 1 TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 24. April 2024 rechnet man Omer Tag 2 &#8211; HEUTE SIND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 25. April 2024 rechnet man Omer Tag 3 &#8211; HEUTE SIND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 26. April 2024 rechnet man Omer Tag 4 &#8211; HEUTE SIND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 27. April 2024 rechnet man Omer Tag 5 &#8211; HEUTE SIND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 28. April 2024 rechnet man Omer Tag 6 &#8211; HEUTE SIND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 29. April 2024 rechnet man Omer Tag 7 &#8211; HEUTE SIND SIEBEN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE &#8211; DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 30. April 2024 rechnet man Omer Tag 8 &#8211; HEUTE SIND ACHT TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 1. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 9 &#8211; HEUTE SIND NEUN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 2. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 10 &#8211; HEUTE SIND ZEHN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 3. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 11 &#8211; HEUTE SIND ELF TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 4. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 12 &#8211; HEUTE SIND ZWÖLF TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 5. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 13 &#8211; HEUTE SIND DREIZEHN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 6. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 14 &#8211; HEUTE SIND VIERZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 7. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 15 &#8211; HEUTE SIND FÜNFZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 8. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 16 &#8211; HEUTE SIND SECHZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 9. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 17 &#8211; HEUTE SIND SIEBZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 10. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 18 &#8211; HEUTE SIND ACHTZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 11. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 19 &#8211; HEUTE SIND NEUNZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 12. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 20 &#8211; HEUTE SIND ZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 13. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 21 &#8211; HEUTE SIND EINUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 14. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 22 &#8211; HEUTE SIND ZWEIUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 15. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 23 &#8211; HEUTE SIND DREIUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 16. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 24 &#8211; HEUTE SIND VIERUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 17. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 25 &#8211; HEUTE SIND FÜNFUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 18. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 26 &#8211; HEUTE SIND SECHSUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 19. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 27 &#8211; HEUTE SIND SIEBENUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 20. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 28 &#8211; HEUTE SIND ACHTUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 21. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 29 &#8211; HEUTE SIND NEUNUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 22. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 30 &#8211; HEUTE SIND DREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 23. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 31 &#8211; HEUTE SIND EINUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 24. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 32 &#8211; HEUTE SIND ZWEIUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 25. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 33 &#8211; HEUTE SIND DREIUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 26. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 34 &#8211; HEUTE SIND VIERUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 27. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 35 &#8211; HEUTE SIND FÜNFUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 28. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 36 &#8211; HEUTE SIND SECHSUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 29. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 37 &#8211; HEUTE SIND SIEBENUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 30. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 38 &#8211; HEUTE SIND ACHTUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 31. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 39 &#8211; HEUTE SIND NEUNUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 1. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 40 &#8211; HEUTE SIND VIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 2. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 41 &#8211; HEUTE SIND EINUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 3. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 42 &#8211; HEUTE SIND ZWEIUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 4. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 43 &#8211; HEUTE SIND DREIUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 5. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 44 &#8211; HEUTE SIND VIERUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 6. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 45 &#8211; HEUTE SIND FÜNFUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 7. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 46 &#8211; HEUTE SIND SECHSUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute,Samstag Abend, den 8. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 47 &#8211; HEUTE SIND SIEBENUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 9. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 48 &#8211; HEUTE SIND ACHTUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 10. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 49 &#8211; HEUTE SIND NEUNUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SIEBEN WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Weiter Artikeln zum Thema &#8220;Omerzählzeit&#8221; finden Sie <a href="https://judentum.online/?s=Omer&amp;jet_ajax_search_settings=%7B%22search_source%22%3A%5B%22post%22%2C%22page%22%2C%22video%22%5D%2C%22sentence%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy_source%22%3A%5B%22category%22%2C%22post_tag%22%5D%7D?s=Omer&amp;jet_ajax_search_settings=%7B%22search_source%22%3A%5B%22post%22%2C%22page%22%2C%22video%22%5D%2C%22sentence%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy_source%22%3A%5B%22category%22%2C%22post_tag%22%5D%7D">hier</a></p>

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		<title>13 Glaubensfundamente von Rambam mit Erklärung</title>
		<link>https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 10:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen für Noachiden]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[13 Glaubensfundamente]]></category>
		<category><![CDATA[13 Prinzipien von Rambam]]></category>
		<category><![CDATA[Grundprinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Rambam]]></category>
		<category><![CDATA[Rav Zwi Wassermann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei einem unterirdischen Seminar in Leningrad im Jahr 1980 Der menschliche Geist hat immer versucht, die Essenz des Phänomens zu verstehen. Als ein Mensch sich mit einem wichtigen spirituellen System vertraut machte, versuchte er, das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Haupt vom Sekundären zu trennen. Das östliche Denken wandte sich besonders oft dem lakonischen Aphorismus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/">13 Glaubensfundamente von Rambam mit Erklärung</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vortrag bei einem unterirdischen Seminar in Leningrad im Jahr 1980</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der menschliche Geist hat immer versucht, die Essenz des Phänomens zu verstehen. Als ein Mensch sich mit einem wichtigen spirituellen System vertraut machte, versuchte er, das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Haupt vom Sekundären zu trennen. Das östliche Denken wandte sich besonders oft dem lakonischen Aphorismus zu, um die Grundlagen eines oder jenes religiösen Phänomens auszudrücken. Und die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, die wahren Söhne des Ostens, haben dies schon sehr lange getan; Die Weisen unseres Volkes drückten, als ob sie miteinander konkurrierten, das Wesen der jüdischen Religion mit einem Gedanken aus, manchmal sogar mit einem Satz. Viele Leute kennen die Antwort von r. Hillel der Ältere einem Heiden, der darum bat, alle jüdischen Lehren zu erklären, während er auf einem Bein stehen wird. „Tu keinem anderen, was du dir nicht wünschst“, lautet die Antwort des berühmten Weisen, „das ist die Essenz der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>. Alles andere sind nur Kommentare dazu. Geh und lerne. R. Akiva sah die Essenz der Tora, der jüdischen Lehre, in den Worten „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, die er oft und unerwartet kommentierte, wobei er Brillanz ihrer Tiefe und Fundamentalität zeigte.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Tradition wurde von den Weisen des Mittelalters fortgesetzt. Viele von ihnen versuchten, das Wesen des jüdischen Glaubens in komprimierter Form zusammenzufassen, aber all diese frühen und späten Experimente wurden von einem kurzen Kompendium des Judentums überschattet, das der große jüdische Weise des 12. Jahrhunderts, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mosche ben Maimon, zusammengestellt hatte, der den Juden als Rambam bekannt war (eine Abkürzung für die Wörter Rabbi-Mosche-ben-Maimon) und den Europäeren ats Maimonides. Die 13 von Rambam formulierten Glaubensprinzipien hatten tiefgreifende Auswirkungen auf viele Generationen von Juden. Ungefähr 700 Jahre lang, überall von Spanien bis Persien, in den alten und neuen Zentren des Judentums, wurden sie mit dem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> im Allgemeinen identifiziert, in alle jüdischen Gebetbücher eingetragen und jeden Morgen von Juden wiederholt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist daher ganz natürlich, einen Vortrag über die Grundlagen unseres Glaubens in Form einer Darstellung der 13 Prinzipien von Rambam mit kurzen Erklärungen zu halten, die dem modernen Intellektuellen helfen, besser zu verstehen, was vor 700 Jahren für jeden Juden absolut klar war.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>***</p>
<h2>Folgend stehen 13 Glaubensfundamente die von Rambam formuliert wurden</h2>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>1. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, alle Geschöpfe erschafft und führt, dass Er allein alle Werke vollbracht hat, vollbringt und vollbringen wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wer ist Derjenige, Der an den Ursprüngen des Judentums steht und zu Dem die Beziehungen die gesamte Geschichte unseres Volkes ausmachen, ihre erhabensten und schwärzesten Seiten? Wer ist Er, an Wen richtet sich das ganze Wesen des Juden jeden Tag und jede Stunde? Wem widmet er seine feierlichsten Hymnen und die zärtlichsten Zmirot &#8211; die Schabbatlieder? Wer ist Er, der fürchterliche G-tt der Juden, Der die Feinde Israels zittern lässt und im Lager der Freunde die Freude erreg? Unserer himmlischer Vater, König der Könige, Heiligster, Gesegnet sei er?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist kein Zufall, dass der Name, mit dessen Rambam Ihn nennt, der Name Schöpfer ist. Zum ersten Mal erscheint der Herr der Welt als Schöpfer aller Dinge und zeigt uns weiterhin jeden Tag seine schöpferische Essenz. Kein fröhliches Heer üppiger griechischer Götter schuf die Welt, in der wir leben, und er erschien nicht als Ergebnis eines erbitterten Kampfes zwischen Gut und Böse, wie sich dies die Anhänger Zoroasters vorstellen. Nein. Der Allmächtige selbst schuf Himmel und Erde und all ihr Heer; Er schuf alles, was die Erde bewohnt: die Tier- und Pflanzenwelt und einen Menschen, der berufen ist, Ыein jüngerer Partner zu werden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Gerade weil Er der einzige und einzigartige Schöpfer unserer ganzen Welt ist. Er ist auch ihr voller Meister und Souverän, der alle Schöpfungen regiert. &#8220;Der König der Könige&#8221; nennen ihn Juden. Alles unterliegt Ihm und nichts ändert sich ohne Seinen Willen. Von der Bewegung der Sterne und Galaxien bis zur Bewegung, Entstehung und dem Tod des kleinsten Virus &#8211; alles steht unter Seiner Kontrolle und Führung. Seine verborgene Präsenz ist in jedem Ereignis zu spüren. Vor fast 4000 Jahren verstand dies uns sah es unser Patriarch Awraham. »Stellen Sie sich einen Mann vor«, sagte er, »der durch den Wald ging und einen in Flammen versunkene Palast sah. Ist es möglich, hätte eine solche Person gedacht, dass dieser Palast keinen Besitzer hat? Ist es möglich, dass sein Schicksal niemanden beunruhigt? So ist unsere Welt!&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>„Der in Flammen versunkene Palast“ &#8211; so erschien unsere Welt dem Blick des großen Patriarchen und ist es auch heute noch. Awraham glaubte nicht nur, dass dessen Besitzer existiert, er begann nach Ihm zu suchen. Und der Besitzer offenbarte sich ihm, denn &#8220;Gott ist allen nahe, die nach Ihn rufen.&#8221; Und seitdem sind wir, die Nachkommen <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a>, das ewige Zeugnis der Gegenwart des Allmächtigen auf dieser Welt, manchmal der einzige Beweis&#8230;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Im Morgengebet finden wir solche Worte: „&#8230; jeden Tag erneuert das Werk der ursprünglichen Schöpfung.“ Das Werk der Schöpfung ist nicht auf die ersten sieben Tage der Existenz der Welt beschränkt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn der Schöpfer nicht jeden Tag den großartigen Schöpfungsprozess wieder aufnehmen würde, würde unsere Welt in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren: Alles würde sich in Nichts verwandeln. Und was wir jeden Tag sehen: Sonnenaufgang, Schnee und Regen und unsere vom Abend hintergelassene Arbeit, Gras, Bäume und Häuser sind die gleichen wie gestern &#8211; all dies ist das Ergebnis eines „kleinen“ Wunders, das wird vom Schöpfer geschaffen &#8211; die ständige Erneuerung der Schöpfung.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ein Heide angefordete r. Akiva ihm die Existenz von G-tt zu beweisen. R. Akiva beantwortete dies mit einer Frage: &#8211; Sag mir, wer hat deine Kleidung für dich genäht? &#8211; Akiva, was?! Du bist ein Weiser. Weißt du nicht, dass die Schneider die Kleidung nähen?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>&#8220;Siehst du,&#8221; antwortete ihm r. Akiva &#8211; selbst ein einfacher Anzug kann nicht von alleine entstehen. Auch er hat einen Schöpfer. Ihr behauptet aber, dass die ganze Welt von selbst aus dem Chaos entstehen kann, und ihr bemerkt nicht, dass die Pracht dieser Welt ihren Schöpfer jeden Moment verherrlicht und Seinen Dasein bezeugt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>2. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, einzig ist und dass es in keiner Beziehung eine Einigkeit gibt gleich Ihm, dass Er allein unser Gott war, ist und sein wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Jede Einheit, die wir uns vorstellen können, ist eine zusammengesetzte Einheit. Dieses Konzept selbst impliziert das Vorhandensein von Teilen, die miteinander verbunden sind. So ist die Einheit von Mensch und Maschine, so ist die Einheit der Vielzahl materieller Zahlen, Punkte, aus denen die Zeichnung besteht, Buchstaben, aus denen die Wörter bestehen. Alle Elemente der Schöpfung sind in unserem Bewusstsein zu einer einzigen Harmonie vereint.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>So ist der Schöpfer selbst nicht. Beim Erschaffen alle Kräfte und Objekte der Welt und bleibt Er völlig getrennt, über jeden von ihnen und über jede ihrer Gesamtheit aufgestiegen. Er ist der Schöpfer der Kräfte, aber er ist nicht die Summe dieser Kräfte. Die sind keine Bestandteile von Ihm. G-tt erschafft jedes Element der Welt aus dem Absoluten Nichts. Dieses Element entsteht ausschließlich dank Seines Willens und fügt daher nichts zum Wesen des Schöpfers hinzu, ergänzt es nicht. Dies ist die Bedeutung der Worte von Rambam „einfache Einheit“, eine Einheit, die wir nicht bestimmen oder fühlen können. &#8220;Einfache&#8221;, nicht zusammengesetzte. Einheit jenseits aller denkbaren Kombinationen und Verbindungen. Das jüdische Hauptgebet, das zweimal am Tag gelesen wird, weist ihn genau darauf hin: „Höre, Israel! G-tt ist unser G-tt, G-tt ist eins.“ Es verkündet das wichtigste Prinzip des jüdischen Glaubens: Die Welt ist nicht Teil G-ttes, die Welt wird von Ihm geschaffen, trägt aber nichts zu seiner Vollkommenheit bei. Die Vielfalt der Schöpfung verletzt nicht die einfache Einheit des Schöpfers!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>3. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, kein Körper ist, dass auf Ihn die Eigenschaften eines Körpers nicht anzuwenden sind, dass es nichts gibt, mit Ihm zu vergleichen.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir unterscheiden ein Objekt der Schöpfung von einem anderen entlang der Grenze, die sie trennt. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein physisches oder konzeptionelles Objekt handelt. Der Schöpfungsprozess selbst bestand darin, Grenzen zwischen Phänomenen zu erschaffen. Dementsprechend sind die Begriffe „Körper“, „Erscheinung“, „Ähnlichkeit“ Elemente der Schöpfung, da sie in keiner Weise vom Begriff „Grenze“ getrennt werden können.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn wir über G-tt sprechen, dass er unendlich ist, meinen wir nicht nur physikalische oder mathematische Unendlichkeit. Die Unendlichkeit des Schöpfers bedeutet, dass Er keine Einschränkungen in allen möglichen Sinnen hat. Er erschafft Grenzen, ist aber durch nichts begrenzt. Und wenn so ist es, können sich solche Konzepte wie „Körper“, „Erscheinung“, „Form“, „Ähnlichkeit“, „Bewegung“ nicht auf Ihn beziehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Darüber spricht die Tora: &#8220;Denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tag&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> 4:15)</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wie können wir dann die zahlreichen Anthropomorphismen verstehen, die oft in der Schrift zu finden sind und normalerweise viele Fragen aufwerfen: G-tt hörte, sah &#8230; und der G-tt sprach &#8230; Die Hand des G-ttes war auf ihn&#8230; usw.?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ihre allgemeine Erklärung lautet wie folgt. Die Tora wurde uns gegeben, damit wir gemäß dem darin dargelegten Willen des Schöpfers handeln. Daher „spricht die Tora in der Sprache der Menschen“ und beschreibt die Handlungen des Schöpfers in der Schöpfung, d.h. Seine Manifestation in von Ihm erschaffenen Grenzen. In diesem Fall wird das Vergleichen der göttlichen Handlungen zu den menschlichen legitim und gibt uns die Möglichkeit, dem göttlichen Willen in der göttlichen Schöpfung zu folgen. Wie unsere Weisen sagten: &#8220;Wie Er barmherzig ist, so sei auch du barmherzig, wie Er geduldig ist, so sei auch du geduldig.&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>***</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Einmal geriet der Kaiser Adrian in einen Streit mit r. Jehoschua darüber, ob G-tt, der sowohl Himmel als auch Erde und ihre gesamte Heer geschaffen hat, für das menschliche Auge unsichtbar und für andere Gefühle unverständlich ist. &#8220;Ich werde deinen Worten nicht glauben&#8221;, sagte der Kaiser, &#8220;bis du mir Ihn zeigst.&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Als es Mittag war brachte r. Jehoschua den Adrian in die Sonne und sagte zu ihm: &#8220;Schau gut hin und du wirst Ihn sehen.&#8221; &#8220;Aber wer kann denn auf die Sonne schauen?&#8221; &#8211; sagte Adrian überrascht. &#8220;Du sagst es,&#8221; antwortete r. Jehoschua. &#8220;Wenn es unmöglich ist, auf die Sonne zu schauen, die einer der vielen Diener des Herrn ist, ist es denkbar, den Herrn selbst zu sehen, dessen Herrlichkeit das Universum erfüllt?&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>4. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, allein vor allem war und nach allem sein wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Auf den ersten Blick erscheint dieser Prinzip überflüssig zu sein: Da der Herr eins ist und darüber hinaus der Schöpfer aller Dinge ist, ist es klar, dass Er allen Kreaturen vorausging und auch in dem Fall existieren wird, wenn der Rest der Welt verschwindet. Es gibt jedoch noch eine weitere Möglichkeit, die insbesondere in der griechischen Mythologie dargelegt wird, wo dem Erscheinen des Olymp der Götter unter der Leitung von Herrscher Zeus ein langer Kampf der unheimlichen übernatürlichen Quellen und Elemente vorausging, der schließlich mit der Schaffung der Erde, der Menschen und des Weltraums endete. Ähnliche Darstellungen gab es auch bei den alten Ägyptern, Babyloniern und Persern. Und bis jetzt ist es für den menschlichen Geist schwierig, sich mit der Idee der Schöpfung aus dem Nichts zu „versöhnen“ und sogar in einem begrenzten Zeitraum von sechs Tagen vollendet zu sein. Viel süßer für seine Seele und seinen Geist sind das „ursprüngliche Chaos“, der „Ozean der ursprünglichen Materie“, der Kampf der Götter und Titanen und Kronos, der seine Kinder verschlingt. All dies ist klarer und befriedigt das ästhetische Gefühl vollständiger als der unsichtbare Schöpfer, der aus einem so kleinen &#8220;Nichts&#8221; eine so große Welt erschafft.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Das 4. Prinzip besagt, dass dem Schöpfer keine Entität vorausgegangen war, dass kein Grund für Seine Existenz erforderlich ist. Das ist aber noch nicht alles.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Zusätzlich zu dem Hinweis, dass nur der Allmächtige der Schöpfung vorausging, ist in diesen Worten eine andere Bedeutung verborgen (nur eine denn?): „G-tt ist nicht nur die Quelle von allem, jeder Situation, jedem Konflikt, jeder Tatsache, sondern auch was die ganze Welt sucht, sowohl im Ganzen als auch jede ihrer einzelnen Teile. Er ist der Letzte in dem Sinne, dass alle Situationen und Beziehungen zielgerichtet sind und ihre letzte Erlaubnis in Ihm finden.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>5. Ich bin vollkommen überzeugt, dass zum Schöpfer, gelobt sei Sein Name, allein es sich gebührt zu beten, und dass es sich nicht gebührt zu einem außer Ihm zu beten.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die jüdische Religion wird oft als strenger oder reiner Monotheismus bezeichnet. In ihrer Strenge, in ihrem Eifer, die Reinheit des Monotheismus vor der Versuchung des Pluralismus zu retten, haben sie, nach der Meinung des modernen Menschens, mehr öfter als er wollte, die Grenze überschreiten, die feste Lebensprinzipien von Fanatismus und Obskurantismus trennt. Ein solcher Humanist sieht es nicht als beschämend an, zum Beispiel, von Zeit zu Zeit bei einem ortodoxen Gottesdienst anwesend zu sein, und die Tatsache, dass dieser Gottesdienst wegen einem von den Juden getöteten Heiligen durchgeführt wird, kühlt seinen ökumenischen Eifer nicht im geringsten. Ist es wirklich so, dass derjeniger, der die Religion als ein sterbendes Element des nationalen Lebens, der Tradition oder, im Extremfall, als Zuflucht für die Schwachen im Geist betrachtet, kann keine breite Geste aus der Höhe seiner humanistischen Weltanschauung machen? Natürlich, mag er dies auch machen, und, in der Regel, am Ende des Lebenswegs davon überzeugt wird (wenn die Ehrlichkeit nicht verloren geht), dass von den festesten Prinzipien fast nichts mehr übrig geblieben ist. Eine andere Sache sind die Juden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir sind ein Volk, dessen Geschichte aus Treffen mit G-tt besteht. Ausgehend von früheren Erscheinungen vor den Vorfahren, von der großen Sinai-Offenbarung &#8211; diese Treffen sind die Essenz der Existenz von Juden als Volk. Die Beziehungen Gottes und seines Volkes entwickelten sich auf unterschiedliche Weise, aber immer zogen das Volk als Ganzes und seine einzelnen Vertreter Vitalität und Standhaftigkeit in den Dienst zu ihrem Schöpfer. Juden sind Menschen, die die Erinnerung an die Offenbarung bewahren und seitdem die göttliche Gegenwart in der Welt entdecken konnten. Es ist daher verständlich, dass sie die Reinheit ihres Dienstes aufrechterhalten möchten: Wenn Sie Wasser aus einer Quelle entnehmen, liegt es in Ihrem Interesse, die Reinheit dieser Quelle aufrechtzuerhalten. Der strenge Fokus des Dienstes an G-tt allein ist keine Frage der Breite der Seele oder der Flexibilität des Geistes &#8211; es ist eine Bedingung, von deren Einhaltung das ganze Leben des jüdischen Volkes abhängt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Dieser Dienst erfordert viel Spannung des religiösen Gefühls und war jenseits der Macht des Christentums und sogar der Religion, die oft als monotheistisch bezeichnet wird &#8211; Islam. Als sich das Christentum ausbreitete, wurden heidnische Götter in Form der Schutzheiligen von Städten, bemerkenswerten Orten und Gütern zu seinem exquisiten Amalgam verschmolzen. Weit verbreitete sich die Verehrung der heiligen Relikte, heiligen Gegenstände: Stücke des Kreuzes, des Leichentuchs, des heiligen Grabes. Der Dienst der Jungfrau Maria ersetzt manchmal, besonders unter Katholiken, den Dienst zu dem Allmächtigen selbst. Es ist kein Geheimnis, dass genau ihr die leidenschaftlichsten und aufrichtigsten Gebete angeboten werden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Sogar im Islam, dessen Anhänger, besonders anfangs, der Reinheit ihres Glaubens sehr streng folgten, wurden der Kult der Märtyrer, Heiligen und der Kult des verborgenen Imams weit verbreitet.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und nur Juden bieten ihre Gebete allein ihrem himmlischen Vater an. Die Propheten? Nun, sie waren außergewöhnliche Menschen, und der größte von ihnen, Mosche Rabbeinu, war ein Riese, der mehr tat, als ein Mensch tun konnte. Die Verfasser der Pessach-Hagada erwähnten seinen Namen jedoch mit dem Absicht nicht, um nicht einmal den Schatten eines Wunsches zu verursachen, zu ihm zu beten. König David, dessen Seele eine durchschlagende Leier in den Händen des Schöpfers war, war ein vollkommen gerechter Mann, aber ein <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a>, der das Grab Davids verehrte, hätte zumindest seltsam ausgesehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist niemandem in den Sinn gekommen, die Weisen, die Gerechten, die Märtyrer, die mehr als genug gaben, zu kanonisieren. Ein Jude neigt niemals den Kopf vor irgendjemandem: Im Osten war dies allen bekannt &#8211; vom letzten armen Jungen bis zum römischen Kaiser, dessen Person als heilig galt. Als der Kaiser während eines großen Audienzs unter Dutzenden mit dem Gesicht zum Boden gefallener Menschen die bescheidene, aber aufrecht stehende Menschen entdeckte, wusste er, dass sie jüdisch waren, und er wusste auch, dass er sie mit keiner Kraft zwingen konnte, sich vor ihm zu beugen. Jeder Versuch, eine Statue des Kaisers im Tempel zu errichten, führte zu einer offenen Rebellion, und die stolzen römischen Legionen entfernten ihre Abzeichen, als sie die Heilige Stadt betraten. Die „absurde Hartnäckigkeit“, die uns als Volk bewahrt hat.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>6. Ich bin vollkommen überzeugt, dass alle Worte der Propheten Wahrheit.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>In der Zeit des Ersten Tempels (X-VI Jahrhundert v. Chr.) waren die Seelen der Menschen viel sauberer als in unserer Zeit. Die Gerechtesten von ihnen erreichten einen besonderen Zustand, als die göttliche Weisheit ihren Seelen direkt offenbart wurde. Das waren die Propheten.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Prophezeiung &#8211; die Botschaft des Schöpfers, die auf so direkte Weise empfangen wurde, könnte eine Vielzahl von Themen betreffen: von einfachen Alltagsereignissen bis zu den grandiosesten Ereignissen, die das Schicksal der Völker und Staaten entschieden haben. Zu dieser herrlichen Zeit durchstreiften Tausende von Propheten die Straßen und Städte des Landes Israel, prophezeiten auf Basaren und Plätzen. Aber nur 55 wurden im Tanach erwähnt. Die Wahrheit genau ihrer Prophezeiungen ist das, was Rambam meinte.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Was unterscheidet sie denn von den anderen Tausenden? Selbst wenn die Botschaft, zu deren Übermittlung sie aufgerufen wurden, ganz bestimmte Personen, Orte und Nationen betrifft, ist der Inhalt der Prophezeiung immer noch unermesslich tiefer als ihre Oberflächenhülle. Es ist zeitlos, es richtet sich an alle Juden zusammen und an jeden einzeln, wo immer er sein und in welcher Zeit er leben möge.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Nicht alles ist den Zeitgenossen des Propheten in diesen Worten klar, die von seinen Lippen rausfliegen, und fast immer sind sie ihnen unangenehm. Die Mission des Propheten ist unglaublich schwierig. sie bringt ihm zahlreiche Probleme, gefährdet oft sein Leben; aber dadurch, dass der Prophet „die Hand des Herrn fühlt“, kommt er dennoch mit Prophezeiung zu Menschen heraus; selbst wenn seine Seele unter dem Joch der dunkelsten Vorahnungen stöhnt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die acht Bücher der Propheten sind Teil der schriftlichen Tora. Den wahren Inhalt der Botschaft zu verstehen, die der Allmächtige uns sendet, können wir nur wenn wir die schriftliche und die mündliche Tora miteinander kombinieren. Beide Teile der gesamten Tora wurden von Mosche Rabbeinu am Sinai empfangen (dies wird nachstehend in der Erklärung des 8. Glaubensprinzips näher erläutert.)</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Tatsache verdient eine mehrfache Wiederholung, da zu oft die heiligen Schriften im Allgemeinen und die Bücher der Propheten im Besonderen missverstanden werden, entweder nach dem „gesunden Menschenverstand“ oder nach dem Kontext der „universellen menschlichen Kultur“. Aber die Wahrheit in dieser Welt liegt niemals an der Oberfläche. Die Wahrheit ist die Tora, die Ganzheitliche Tora. Das Eindringen nach innen erfordert ernsthafte Arbeit und das Überdenken der &#8220;unerschütterlichen&#8221; Konzepte. Aber diese Arbeit ist dankbar und das Ergebnis ist wunderschön!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>7. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Prophetie unseres Lehrers Mosche, Friede sei mit ihm, wahrhaftig war und dass er das Haupt war der Propheten, die vor ihm waren und die nach ihm kamen.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese wenigen Zeilen enthalten in der Tat eine Aussage von außerordentlicher Kapazität und Bedeutung. Was ist die Prophezeiung von Mosche Rabbeinu (unserem Lehrer)? Dies ist in der Tat die gesamte Tora &#8211; schriftliche und mündliche: alles, was im Pentateuch steht, der nach Mosche benannt wurde, und alles, was an Jehoschua bin Nun mündlich übermittelt wurde. So enthält die Prophezeiung von Mosche viele Informationen über die Erschaffung der Welt durch den Allmächtigen und Seinen Krönung in der Welt, über das Leben der Patriarchen und die zu ihnen gegebenen Verheißungen, über das Leben der Söhne Israels in Ägypten, die Sklaverei und einen unvergleichbaren Auszug aus dieser Sklaverei, die vom Hand der Allmächtigen durchgeführt wurden, über Gebote, die dem jüdischen Volk den Weg zeigen, wie ihre Mission zu erfüllen ist: dem Dienst zu dem unsichtbaren Schöpfer, Der sich in der Welt so deutlich offenbart hat und immer noch offenbart. Es ist also absolut fair zu sagen, dass die göttlichen Offenbarungen, die dem jüdischen Volk durch Mosche Rabbeinu gemacht wurden, die Grundlage sind, die bedingungslose Grundlage des jüdischen Glaubens und Lebensstils, zu denen die Prophezeiungen von solchen Riesen wie Ischaya und Jeremiah und solche Bücher, wie Kohelet (Prediger) und Hiob, voll der tiefsten und geheimsten Weisheit, sind nicht mehr als Ergänzungen, Erklärungen, Fußnoten.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die beispiellose Bedeutung, Vollständigkeit und <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> dessen, was durch Mosche an die Juden, an die ganze Welt weitergegeben wurde, macht ihn zum Oberhaupt aller früheren und zukünftigen Propheten, zu dem „Vater der Propheten“, wie Rambam es ausdrückt. Die Tora selbst sagt, dass &#8220;es in Israel keinen Propheten wie Mosche mehr gab, der G-tt von Angesicht zu Angesicht kannte&#8221;. Und selbst die Art und Weise, wie der Allmächtige sich dem Mosche offenbarte, entsprach der Bedeutung dieser Offenbarung: Mosche war der einzige Prophet, zu dem <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> nicht in einem Traum erschien, nicht in vagen Bildern und vagen Hinweisen, sondern in Wirklichkeit &#8211; und sich in hellen, feurigen Phänomenen offenbarte, an denen kein Zweifel bestand wegen ihrer Natur, Charakter und Inhalt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>8. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die ganze Lehre, die sich jetzt in unseren Händen befindet, unserem Lehrer Mosche, Friede sei mit ihm, übergeben worden ist.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der Rambam betont hier das Wort &#8220;ganze&#8221;. Und dies in zwei verschiedenen Sinnen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Erstens bedeutet dies, dass die gesamte Tora, die gesamte Lehre als Ganzes, d.h. sowohl schriftliche als auch ihre mündliche Teile wurden den Juden durch Mosche weitergegeben. Auf dem Sinai wurde ihm die gesamte Tora offenbart, und ihm wurde befohlen, einen Teil der Tora aufzuschreiben und einen Teil davon in der mündlichen Überlieferung von einem Mensch zu dem anderen zu übertragen. Mosche erfüllte diesen Befehl. Die schriftliche Tora, oder Chumasch, bildete den Kern des Tanachs &#8211; den jüdischen Heiligen Kanon. Die mündliche Tora wurde von Generation zu Generation von Lehrer zum Schüler weitergegeben, bis zum einen der schwierigen Momente der jüdischen Geschichte, als die Existenz unseres Volkes in Gefahr war, ein Teil davon wurde zuerst in Form der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> (2. Jahrhundert) aufgezeichnet und dann in Form des Talmuds (5. Jahrhundert n.Chr.).</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die schriftliche Tora, manchmal auch einfach als &#8220;Tora&#8221; genannt, besteht aus fünf Büchern und enthält neben vielen Grundgesetzen des jüdischen Lebens klare Hinweise auf die Existenz einer mündlichen Ergänzung dazu. Diese Ergänzung enthält sowohl zusätzliche Gebote als auch Möglichkeiten, die schriftliche Tora zu interpretieren, die ihren unendlichen Inhalt zu enthüllen ermöglichen.</p>
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<p>Die schriftlichen und mündlichen Lehren bilden eine untrennbare Einheit, und obwohl die jüdische Geschichte mehrere Versuche kennt, diese Einheit zu brechen und die Bedeutung des mündlichen Gesetzes herabzusetzen, scheiterten sie alle.</p>
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<p>Laut den Weisen von Mischna wurde Israel besondere Liebe geschenkt, indem es das Juwel erhielt, mit dem die Welt geschaffen wurde &#8211; die Tora. Die Tora existierte vor der Schöpfung. Sie ist denau dieser Plan, nach dem die Welt geschaffen wurde. Es ist klar, dass der Talmud nicht Pergament, Tinte und Buchstaben meint, da sie vor der Schöpfung nicht existierten, sondern das geistige Wesen der Welt, dessen irdische Verkörperung die Tora ist, die dem jüdischen Volk übermittelt wurde. Und hier besteht die zweite Bedeutung von Rambams Unterstreichung des Wortes &#8220;ganze&#8221; darin, die Tatsache zu bestätigen, dass uns die gesamte Tora und nicht nur ein Teil davon überlassen wurde. Der Mensch muss zu einem Juniorpartner des Schöpfers werden. Ohne seine Bemühungen wird die Welt nicht die gewünschte Vollkommenheit erreichen, daher gab der Allmächtige die gesamte Tora &#8211; den gesamten Schöpfungsplan &#8211; an die Menschen weiter, damit die menschliche Tätigkeit auf der Erde einen Zweck und eine Bedeutung findet.</p>
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<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>9. Ich bin vollkommen überzeugt, dass diese Lehre nicht umgetauscht werden wird und keine andere Lehre kommen wird vom Schöpfer, gelobt sei Sein Name.</h3>
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<p>Wie schon oben erwähnt wurde. Die Tora spiegelt das Wesen der Schöpfung wider. Sie ist ein Plan, sie ist ein Vorhaben und ein Weg. Der Schöpfungsplan, der Zweck und die Bedeutung seiner Existenz und der Weg, dem ein Mensch folgen muss, um das Werk zu vollenden, für das er geschaffen wurde: dem Schöpfer zu dienen. G-ttes Plan ist großartig und komplex, und die dem Menschen anvertraute Aufgabe ist äußerst schwierig. Die Juden, deren Existenz zu allen Zeiten fest mit der Tora verbunden war, lebten mit dem Wissen, dass die Zukunft der Welt von jeder ihrer Handlungen abhängt. Das mystische Gefühl der Zugehörigkeit zum Schöpfungswerk verlieh ihren Gedanken Schönheit und Größe, die sich dem geerdeten Geist völlig entzogen. Die Tora ist ewig.</p>
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<p>Es wurde uns vor dreieinhalbtausend Jahren gegeben und ist immer noch die Quelle der geistigen Stärke der Juden, der Freude ihres Herzens und der sorgfältig geschätzte Schatz. In dem Wort &#8220;TORA&#8221; ist &#8220;Or&#8221; zu hören &#8211; das Licht. Das Licht Israels, das alles um ihn herum beleuchtet, so nannte sie der weise König Schlomo. Der berühmte Rabbi Akiva in dem Gleichnis, das er erzählte, benannte die Tora als der einzige Lebensraum der Juden, in dem sie so leben können, wie Fische im Wasser. Aber um auf der Höhe zu bleiben, die die Tora von einem Menschen verlangt, muss er sich ständig bemühen. Zum Kompromiss neigender, immer bereit, dem „Verlauf der Ereignisse“ zu gehorchen, beeilt sich der menschliche Geist, die hohen Standards des Schöpfers als „veraltete, unnötige, geringfügige Vorschriften“ und die gesamte Tora als „eine Sammlung von Institutionen, die in primitiven Zeiten benötigt wurden, um die wilden Instinkte unserer Vorfahren einzudämmen“ zu erklären. Ein solcher moderner Mensch ist nicht ein Produkt ausschließlich unserer Tage: Der große jüdischer Denker sprach bereits vor acht Jahrhunderten über solchen Menschen. Zu allen Zeiten gab es Menschen in unserem Volk, die sich bemühten, die schwere Last der Auserwähltheit abzulegen, das aufzugeben, was uns zu einzigartigen Menschen machte, wie es in der ewigen Tora ausgedrückt wird &#8211; &#8220;den Bund mit G-tt aufzugeben&#8221;. Aber es gibt wirklich nichts Neues unter der Sonne. Und heute stehen wir vor denselben Aufgaben wie die Generation der Wüste, die Generation Davids, Hunderte von Generationen unserer Vorfahren &#8211; dem Weg der Tora zu folgen, den Tempel wieder aufzubauen, Maschiach zu befreien, das Gesetz zu errichten und den Namen des Allmächtigen unter den Nationen zu heiligen. Und heute antwortet der Allmächtige dem Volk Israel auf die ständige stumme Frage durch den Mund des Propheten Micha: „Oh, Mensch! Es wurde dir gesagt, was das Gute ist und was der G-tt von dir verlangt: fair zu handeln, gute Taten zu lieben und demütig und weise vor deinem G-tt zu wandeln.“</p>
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<p>Wenn alle Juden nur zwei Schabbate so durchgeführt hätten, wie es der Allmächtige von ihnen verlangt, wäre die ganze Welt von Übel und Ungerechtigkeit befreit worden!</p>
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<p>Er hat alles in seiner Macht Stehende getan und tut es: Er führte uns aus dem Ägypten heraus, ernährte uns in der Wüste, führte zum Sinai, gab die Tora, brachte uns an die Grenzen des verheißenen Landes und wendet Sein Gesicht trotz aller Sünden nicht von uns ab.</p>
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<p>Er hat an der ewigen und vollkommenen Tora nichts zu ändern. Und es besteht keine Notwendigkeit, eine andere Tora zu geben. Wir sind an der Reihe!</p>
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<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>10. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, alle Werke der Menschenkinder und all ihre Gedanken kennt, denn es heißt: &#8220;Der insgesamt ihr Herz gebildet, Er durchschaut alle ihre Werke.&#8221;</h3>
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<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>11. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, denen Gutes erweist. die Seine Gebote hüten, und diejenigen bestraft, die Seine Gebote übertreten.</h3>
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<p>Ich erlaubte mir, das zehnte und elfte Prinzip von Rambam zu kombinieren, da sie eng miteinander verbunden sind.</p>
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<p>Unter den vielen Namen und Beinamen, die die Juden dem Schöpfer verliehen haben, gibt es einen ungewöhnlichen, anders als andere Religionen oder theologische Systeme den G-tt vorstellen. Dieser Name ist Hai &#8211; &#8220;Lebendiger&#8221;. G-tt ist nach jüdischem Verständnis &#8211; ein lebendiges ewiges Wesen. Er ist aktiv an allem beteiligt, was auf Erden passiert. Obwohl er der Schöpfer der Welt und damit größer als die Welt ist, ist er gleichzeitig in der Welt selbst präsent: in jeder Situation, in jedem Prozess, in jedem Moment dieser komplexen Bewegung.</p>
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<p>Es gibt eine Theologie des Deismus, deren Anhänger (und es gibt viele von ihnen) glauben, dass G-tt, nachdem er die Welt erschaffen hatte, sie der Gnade des Schicksals überließ und sich nicht in das einmischte, was nach &#8220;natürlichen&#8221; Gesetzen geschieht. Der G-tt von Deisten &#8211; ist der G-tt von Philosophen, G-tt in gewissem Sinne „kalkulierter“, um logische Widersprüche aufzulösen, die in philosophischen (theologischen) Weltanschauungssystemen auftreten.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Das Gegenteil von Deismus ist der Pantheismus, der auch viele Anhänger hat. Pantheisten vergöttern die Natur, sie identifizieren Natur und G-tt und verehren die Natur, das heißt, sie denken, G-tt sei vollständig in die Welt eingetaucht.</p>
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<p>Anders stellen sich die Juden den G-tt vor: Die Tora beginnt mit einer Beschreibung der Erschaffung des Universums durch den ewigen Unsichtbaren, überhaupt nicht physisch repräsentierbarem G-tt. Die Welt war jedoch von Anfang an nicht seinen eigenen inneren weltlichen Angelegenheiten überlassen. Die Tora beschreibt die ständige Beteiligung des Schöpfers an aktuellen Ereignissen. Alles, was geschieht, ist das Ergebnis des gegenseitigen Handelns von Mensch und Schöpfer, Der Seinen Juniorpartner ständig auf ein Niveau, das er potenziell erreichen kann, zu heben versucht. Die Tora spricht von der Flut und dem gerechten Noah, der Ausrottung der Sünder von Sodom und Amora (Gomorra), den Bemühungen des Vorfahren Awrahams, die Wege zu verstehen, denen ein Mensch folgen sollte. Ein Mensch kann Kontakt mit G-tt aufnehmen, sich an Ihn wenden, fragen, beten, darauf bestehen. Während des Auszuges aus Ägypten sah das gesamte jüdische Volk den Eingrif in sein Schicksal von Denjenigen, Der die Welt erschuf, und den Patriarchen das Versprechen machte; Juden haben auch klar gesehen, dass die Geschichte, die vor ihren Augen passiert ist das Ergebnis sowohl der Bemühungen als auch des Willens des Schöpfers. Daher ist der Exodus derjenige Ereignis, zu dem die Erinnerung und die Gedanken des Juden immer wieder zurückkehren, das täglich seinen Glauben, seine Vorstellung von Dem, Der alle Ereignisse kontrolliert, Der allen Handlungen Richtung und Bedeutung gibt, nährt und stärkt</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Nichts entgeht dem „Blick“ des Allmächtigen, alles geschieht unter seiner Kontrolle und unter seiner Teilnahme. Er sieht und bewertet alle Angelegenheiten der Menschen. Er dringt sogar in Gedanken ein, und nur ein böser oder verirrter Mensch kann glauben, dass etwas Verborgenes vor Seinen Augen existiert.</p>
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<p>G-tt sieht und fühlt alles, er ist der Meister, der Herr jeder Situation. Und jedoch begrenzt Er sich selbst, um den Menschen die <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a> im Auswahl der Wege zu geben. Genau diese Freiheit, die dem Menschen gegeben wurde, seine Fähigkeit, das zu erfüllen, wofür er geschaffen wurde, oder seiner Mission, seinem Schöpfer und Freund, den Rücken zu kehren &#8211; ermöglicht dem Schöpfer, die Gerechten zu belohnen und diejenigen zu bestrafen, die bewusst ihren Zweck, die Sinnhaftigkeit des Seins und die Kraft Gottes leugnen.</p>
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<p>Der König der Könige regiert die Welt mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Er achtet sorgfältig darauf, dass keine dieser Eigenschaften einen Vorteil erhält: Andernfalls wird die Welt entweder zerstört oder ertrinkt in der Sünde. Ein Mensch ist normalerweise eher dazu geneigt, auf die Barmherzigkeit Gottes zu vertrauen, als sich an Seine Gerechtigkeit und eigene Pflicht zu erinnern. Daher erscheint ihm die „ehrlich“ verdiente <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a> oft unverdient und die unzähligen Gnaden, mit denen, wie der Liebende Vater, der Allmächtige den Menschen überhäuft als „natürlich“ und weder erwähnenswert noch Dankbarkeitswürdig zu sein erscheint.</p>
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<p>Laut dem Judentum existiert die menschliche Seele nach dem Tod seines Körpers weiter. Viele Menschen haben Vorstellungen vom Leben nach dem Tod, nicht nur Juden sagen „in einer anderen Welt“. Aber alle widersetzen sich in der Regel der irdischen Welt und der anderen Welt, da sie die irdische Welt nur als eine unwürdige vorübergehende Zuflucht der unsterblichen Seele, etwas, das überwunden werden muss.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Juden betrachten diese beiden Welten als Bestandteile der Einen Welt, die auch jetzt noch nur durch eine dünne Trennwand getrennt sind, und am Ende der Tage werden sie deutlich in ihrer Einheit erscheinen, die für alle unbestreitbar wird.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Daher kann der Seele in jedem Moment ihrer Existenz sowohl Belohnung als auch Bestrafung zuteil werden.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Es wird oft folgende Frage gestellt: „Wenn der Allmächtige die Vergangenheit und die Zukunft kennt, weiß er auch, was ein Mensch in einer bestimmten Situation tun wird. Schränkt dieses Wissen nicht die Wahlfreiheit eines Menschen ein und stellt somit die Gerechtigkeit der göttlichen Bestrafung und Belohnung nicht in Frage? &#8220;</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Einmal diese Frage stellte der preußische König dem Rabbi Jonathan Eibeschutz. Er antwortete: „Ich werde dir anhand eines Beispiels deutlich zeigen, dass das Wissen der Zukunft die menschliche Freiheit in keinerlei Weise einschränkt. Du planst, eine deiner Städte zu besuchen. Es gibt zwei Tore in der Stadtmauer. Ich weiß mit Sicherheit, wie du die Stadt betreten wirst. Also schreibe ich es auf einem Stück Papier, und du versiegelst den Umschlag mit deinem königlichen Siegel. Wenn du in die Stadt reitest, öffne den Umschlag und stelle sicher, dass dieses Wissen dich zum Zeitpunkt deiner Entscheidung dich in keiner Weise eingeschränkt hat.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der König machte sich auf den Weg. Als er sich der Stadtmauer näherte, sah er zwei Tore: ein großes, vorne und das andere kleine. Der König lenkte das Pferd zum großen Tor, blieb aber plötzlich stehen und begann nachzudenken. „Es ist zu einfach. Der Jude weiß, dass es nur zwei Eingänge zur Stadt gibt, und er glaubt natürlich, dass ich das große Tor benutzen werde. Man kann ihn nicht so leicht gewinnen lassen.&#8221; Und der König ging zu dem kleinen Tor, aber als er sie erreicht hatte, blieb er stehen. „Äh, nein. Der Jude ist schlau und, außerdem, er kennt mich gut. Er hat sicherlich den Verlauf meiner Gedanken vorausgesehen und in seiner Notiz ein kleines Tor angezeigt. &#8221; Mit diesem Gedanke fuhr der König erneut zum großen Tor. Und wieder wurde er von Zweifeln überwältigt. „Trotzdem ist es zu einfach. Der Jude wird raten und jeder wird über meine Unbefangenheit lachen. Ich muss zum kleinen Eingang zurückkehren.&#8221; Im Zweifel stürmten der König und sein Gefolge von einem Tor zum anderen und trauten sich nicht, die Stadt zu betreten. Und plötzlich dämmerte der König. „Ja, das ist es! Der Jude hätte das nicht vorhersehen können!“ Und er befahl seinen Soldaten, einen Teil der Stadtmauer zu brechen und fuhr mit seinem Gefolge in diese Bresche. Dann brachte ihm der Diener den Brief von Rabbi Jonathan. Der triumphierende König brach das Siegel und las, was darin geschrieben stand: &#8220;Der König bricht durch den Zaun!&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>12. Ich bin vollkommen von der Ankunft des Gesalbten überzeugt, und wenn er auch zögert, trotzdem hoffe ich täglich auf ihn, dass er kommen wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Ankunft von Maschiach ist eine der Grundlagen des jüdischen Glaubens, die rational schwer zu beschreiben ist. Aus dem Kontext des Alltags und der Geschichte des Volkes herausgenommen oder vom mystischen Leidensgefühl der Schechina &#8211; der im Staub liegenden göttlichen Gegenwart &#8211; getrennt, scheint es ein naiver Traum zu sein, ein Trost für den ewig verfolgten oder bestenfalls epischen „Ausdruck nationaler Ideale“. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Die Erwartung von Maschiach ist eine tägliche Aussage über die Bedeutung des Seins, Ausdruck einer tiefen Überzeugung, dass die Schöpfung ein bestimmtes Ziel hatte, dessen Erreichung in erster Linie von den Juden abhängt. Ein wichtiger Aspekt des Ziels ist die universelle Gerechtigkeit.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Maschiach &#8211; der Gesalbte ist ein Mann aus der Familie von König David, mit dessen Ankunft das Reich Gottes, das Reich der Gerechtigkeit, auf Erden errichtet wird, es werden keine unterdrückte und keine zu Unrecht beleidigte geben. Es wird keine Missetat und Gesetzlosigkeit geben. Die Tora wird in all ihrer Pracht leuchten, und ihre Weisheit wird sich manifestieren und allen Völkern offen stehen. Die ganze Welt wird nicht nur die Existenz des Schöpfers und seine Autorität erkennen, sondern Ihn auch bei einem Namen nennen. Wie es im Buch des Propheten Zacharja geschrieben steht: &#8220;An diesem Tag wird der G-tt einer sein und Sein Name wird einer sein.&#8221; Dann werden alle Sünden Israels gesühnt und G-tt wird alle auf die Erde zerstreuteten ins Land zurückbringen, die er unseren Vorfahren vor vielen tausend Jahren gegeben hat und aus der unser Volk von Ihm wegen schwerer Sünden vertrieben wurde.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Mit dem Aufkommen von Maschiach wird die Welt perfekt werden. Aber die Tagesanbruch, an dem das Horn ertönt und Eliyahu-HaNavi &#8211; Elijah, der Prophet &#8211; über die ganze Erde gehen und uns drängen wird, hinauszugehen und das begehrte Kommen des Gesalbten Gottes zu begrüßen, hängt von menschlichen Handlungen ab, davon, wie rein unsere Gedanken sind und ob sie dem G-tt zugewendet sind. Wie die jüdischen Weisen sagen: „Die Schlüssel zum Verlies, in dem der Maschiach schmachtet, liegen in unseren Händen. Jede gute Tat bricht eine Kette, jede Sünde legt ihm neue Fesseln auf.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es gibt ein altes jüdisches Gleichnis, das die älteren Männer den jüngeren Jungen erzählen: „Vor den Toren Roms sitzt ein Bettler im Schlamm. Das ist Maschiach. Er sitzt und wartet. &#8220;„ Auf wen? &#8221; &#8211; fragt der Junge. Und er erhält die Antwort: &#8220;Auf dich.&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>13. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Auferstehung der Toten sein wird zur Zeit, die wohlgefällig sein wird dem Schöpfer, gelobt sei Sein Name und verherrlicht sein Gedenken immerfort und in Ewigkeit der Ewigkeiten.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Seele eines Menschen geht seiner Geburt voraus und verschwindet nicht mit seinem Tod. Sie wurde vom Allmächtigen geschaffen, um den materiellen Körper wiederzubeleben, so dass beim Abstieg von den höheren geistigen Welten in unsere niedere Welt &#8211; die wir mit unseren Sinnen fühlen können &#8211; trotz der vollständigen Verschleierung in dieser niederen Welt von göttlichen Anwesenheit, einen schwierigen Dienst zu erfüllen &#8211; die Gebote der Tora. Die Seele ist auch unsere Persönlichkeit. Ihr Aufenthalt im Körper ist eine wichtige, aber kurze Episode. Nach dem Tod eines Menschen wird die Tätigkeit seiner Seele bei der Erfüllung der ihr anvertrauten Mission vom Obersten Gerichtshof bewertet und sie beginnt ihre Reise zur Rückkehr zum Schöpfer. Es kann vorkommen, dass ihr Dienst im menschlichen Körper so gering eingeschätzt wird, dass sie, G-tt bewahre, die Gelegenheit zur Rückkehr verliert. Darüber spricht die Tora, dass eine solche Seele &#8220;von ihrem Volk ausgerottet wird&#8221;.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir wissen auch, dass die Schöpfung ein Ziel hat, das als &#8220;die kommende Welt&#8221; genannt wird, und wir erreichen dieses Ziel, indem wir die Tora studieren und ihre Gebote in dieser Welt erfüllen. Im Allgemeinen ist die kommende Welt ein Zustand besonderer Harmonie, Gerechtigkeit und Reinheit, in dem sich das zuvor Verborgene offenbart und jede Seele den Großteil ihrer Belohnung für Werke erhält.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und hier übermittelt uns der Rambam eine außergewöhnliche Sache: Die kommende Welt ist kein Königreich der Schatten, reine Seelen, &#8220;die ihre irdische Wohnstätte verlassen haben&#8221;. Dem Kommen der kommenden Welt geht die Auferstehung der Toten voraus, wenn die Seelen aller Menschen, die jemals gelebt haben, zu ihren wiedergeborenen Körpern zurückkehren, um mit ihnen und in ihnen die außergewöhnliche Offenbarung der göttlichen Wahrheit zu erfahren.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Auferstehung der Toten und das Kommen der kommenden Welt ist ein großes und komplexes Thema. Es ist unmöglich, es im Rahmen der Volksausstellung zu behandeln. Vertiefung erfordert Studium. Studium ist eine ernsthafte Arbeit. Jetzt wird es jedoch an der Zeit sein, über folgendes zu sagen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Auferstehung von den Toten ist eine der Grundlagen des jüdischen Glaubens. Ja, ja, genau des Glaubens. Nicht der Wissenschaft &#8211; dem Reich des rationalen Verstehens, nicht der Kunst &#8211; das Reich der Gefühle und Emotionen &#8211; der Glaube! Sehr oft wird es als Backup für den menschlichen Geist missverstanden, als etwas Temporäres, das uns dient, bis der Geist einige Phänomene vollständig erfasst hat. Ein solches Glaubensverständnis ist extrem weit von der Wahrheit entfernt. Der Glaube ist die Fähigkeit der menschlichen Seele, die Wahrheit trotz des Mangels an Beweisen zu entdecken und anzuerkennen. Der Glaube ist eine mächtige Kraft, die den Geist übersteigt! Jeder kann seine Handlung fühlen, man muss nur genau zuhören, was in seiner eigenen Seele geschieht.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>***</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ein paar Worte zum Schluss. Wenn der heutige kurze Vortrag Ihnen die Breite der jüdischen Lehre und ihren Horizont zeigte, dann zeigte er natürlich nicht seine Tiefe. Und der Punkt hier ist nicht nur, dass ein einfaches Gespräch nur über die Grundlagen einer mächtigen alten Lehre unvermeidlich flach sein wird und ihre Fülle und spirituelle Kraft schwach widerspiegelt, sondern dass wir heute über den Glauben im engeren Sinne des Wortes gesprochen haben, d.h. darüber, an was ein Jude mit seiner ganzen Seele und seinem ganzen Herzen glaubt, wie er sich den Schöpfer, die Welt, die Geschichte vorstellt. Und wir sagten nichts über die jüdische Lebensweise.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn Sie einen guten Vortrag über die Grundlagen des christlichen Glaubens oder des Glaubens der Muslime hören würdet, könnte man mit Recht sagen, dass ihr viel über das Wesen dieser Religionen gelernt hätten. Natürlich auch sie zeichnen sich durch die Lebensweise der Menschen aus, was manchmal als trockene Worte „Rituale und Bräuche“ bezeichnet wird. In diesen Religionen gibt es jedoch eine dünne, aber greifbare Trennung zwischen der Denkweise und der Lebensweise. Im Judentum gibt es sie nicht. Darin verschmelzen Glaube und Handeln in die Untrennbare, es ist unmöglich, eins ohne das andere zu verstehen. Ein Jude zu sein bedeutet, genau dies zu tun, was der Schöpfer uns geboten hat.</p>
<p>Der Autor ist <strong>rav Zwi Wassermann<br /></strong>Originaltext auf Russisch finden Sie <strong><a href="https://toldot.ru/articles/articles_802.html">hier</a></strong></p>
<!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph -->
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		<title>Die Psalmen (Tehilim) von König David für alle Lebenssituationen</title>
		<link>https://judentum.online/die-psalmen-von-koenig-david-fuer-alle-lebenssituationen/</link>
					<comments>https://judentum.online/die-psalmen-von-koenig-david-fuer-alle-lebenssituationen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 10:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tehillim online]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen für alle Lebenssituationen]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen von Koenig David]]></category>
		<category><![CDATA[Tehilim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=11450</guid>

					<description><![CDATA[<p>Psalmen für die Geburt eines Kindes Für eine Frau, die keine Kinder haben kann &#8211; Psalmen 102, 103. Für eine Frau während ihrer Schwangerschaft &#8211; Psalm 128. Für eine Frau während der Geburt &#8211; Psalm 20. Zur Verhinderung von Fehlgeburt &#8211; Psalm 1. Emotionen. Angstzustände. Verhalten Das Gebet gegen Arroganz &#8211; Psalm 131. Das Gebet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="psalmen-fur-die-geburt-eines-kindes" class="wp-block-heading">Psalmen für die Geburt eines Kindes</h2>



<p>Für eine Frau, die keine Kinder haben kann &#8211; Psalmen 102, 103.</p>



<p>Für eine Frau während ihrer Schwangerschaft &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-128/">128</a>.</p>



<p>Für eine Frau während der Geburt &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-20/">20</a>.</p>



<p>Zur Verhinderung von Fehlgeburt &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-1/">1</a>.</p>



<h2 id="h-emotionen-angstzustande-verhalten" class="wp-block-heading">Emotionen. Angstzustände. Verhalten</h2>



<p>Das <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> gegen Arroganz &#8211; Psalm 131.</p>



<p>Das Gebet gegen Eifersucht &#8211; Psalm 69.</p>



<p>Das Gebet aus Angst, dass du nicht gehört wirst &#8211; Psalm 14.</p>



<p>Das Gebet gegen unnötiges Geschwätz &#8211; Psalm 52.</p>



<p>Das Gebet um Hilfe im Kampf gegen einen bösen Trieb (Jetzer Hara) &#8211; Psalmen 56, 59.</p>



<p>Für die Unterstützung um Eid zu halten &#8211; Psalm 132.</p>



<p>Für jemanden, der/die eine schreckliche Erfahrung gemacht hat und Angst verspürt &#8211; Psalm 53.</p>



<p>Für jemanden, der Angst hat, in einem bestimmten Haus/Gebäude zu bleiben &#8211; Psalm 61.</p>



<p>Für die Einhaltung der Grundsätze der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> / Beneide die böse Menschen nicht &#8211; Psalm 37.</p>



<p>Um sich von der Sünde auszuweichen &#8211; Psalm 12.</p>



<p>Zur Stärkung eigenes Glaubens und zur Selbstkontrolle vor äußeren Versuchungen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-81/">81</a>.</p>



<p>Zur Verbesserung der Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau &#8211; Psalm 139.</p>



<p>Zur Stärkung der Liebe &#8211; Psalm 138.</p>



<p>Für das Glück der Familienmitglieder &#8211; Psalmen 96, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-97/">97</a>.</p>



<p>Um nichts Falsches zu machen &#8211; Psalm 95.</p>



<p>Dafür, dass es keine schlechten Gefühle zwischen Ehemann und Ehefrau gibt &#8211; Psalm 140.</p>



<p>Um Hass zu überwinden &#8211; Psalm 137.</p>



<p>Für die Fähigkeit, zwischen Mensch und G-tt richtig zu handeln &#8211; Psalm 101.</p>



<p>Ende des Exils (Galut) /Maschiach</p>



<p>Das Gebet für das Kommen des Maschiachs &#8211; Psalmen 45, 68.</p>



<p>Das Gebet für das Ende unseres Exils &#8211; Psalmen 42, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-67/">67</a>, 73, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-126/">126</a>.</p>



<h2 id="allgemeine-gebete" class="wp-block-heading">Allgemeine Gebete</h2>



<p>Vor dem Lernen der Tora &#8211; Psalm 134.</p>



<p>Für ein weinendes Kind &#8211; Psalmen <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-8/">8</a>, 9.</p>



<p>Für einen Freund oder Verwandten unter schwierigen Umständen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-20/">20</a>.</p>



<p>Für einen Menschen in den Nöten des Lebens &#8211; Psalmen 25, 26, 86.</p>



<p>Für jedes Bedürfnis &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-4/">4</a>.</p>



<p>Für die Hilfe, um fromm zu werden &#8211; Psalmen 25, 26, 86.</p>



<p>Um zu wissen, dass man Ungläubigen antworten sollte &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-118/">118</a>.</p>



<p>Für jemanden, der eine schreckliche Erfahrung gemacht hat &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-145/">145</a>.</p>



<p>Für jemanden, der fälschlicherweise verleumdet wurde &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-117/">117</a>.</p>



<p>Für jemanden, der festgenommen (verhaftet) wurde &#8211; Psalm 71.</p>



<p>Für denjenigen, der im Gefängnis sitzt &#8211; Psalm 56.</p>



<p>Zur Vermeidung von Schwierigkeiten &#8211; Psalm 77.</p>



<p>Für die Beendigung der Trauer des jüdisches Volkes &#8211; Psalm 43.</p>



<p>Das Gebet um die Weisheit &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-19/">19</a>.</p>



<p>Für den, der in Flammen steht &#8211; Psalmen <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-148/">148</a>, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-149/">149</a>.</p>



<p>Für das Lob der Gerechtigkeit &#8211; Psalm 112.</p>



<p>Materielle Dinge sind nicht konstant &#8211; Psalm 49.</p>



<p>Lob an Jerusalem für Vergangenheit und Gegenwart &#8211; Psalm 87.</p>



<p>Um ein guter Freund zu sein &#8211; Psalm 15.</p>



<p>Um einen Ausweg aus jeder Schwierigkeit zu finden &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-30/">30</a>.</p>



<p>Um schlechte Ratschläge loszuwerden &#8211; Psalm 12.</p>



<p>Um vor Wasser und Feuer gerettet zu werden &#8211; Psalm 76.</p>



<p>Um in den Augen des Freundes Gefallen zu finden &#8211; Psalm 85.</p>



<p>Um guten Willen in den Augen der anderen zu finden &#8211; Psalm 42, 72, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-8/">8</a>.</p>



<p>Um mehr Freunde zu haben &#8211; Psalm 111.</p>



<p>Um einen Dieb zu enttarnen &#8211; Psalm 16.</p>



<p>Zur Erhaltung und Stärkung der Freundschaft &#8211; Psalm 133.</p>



<p>Für den <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> zwischen Menschen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-98/">98</a>.</p>



<p>Um große Wunder zu sehen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-92/">92</a>.</p>



<h2 id="krankheiten" class="wp-block-heading">Krankheiten</h2>



<p>Das Gebet für den, der leidet &#8211; Psalm 39.</p>



<p>Für einen kranken Freund oder Verwandten &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-20/">20</a>.</p>



<p>Bei Herzproblemen &#8211; Psalm 141.</p>



<p>Beim Schmerz in der Hand &#8211; Psalm 143.</p>



<p>Beim Schmerz im Oberschenkel &#8211; Psalm 142.</p>



<p>Beim Schmerz im Auge &#8211; Psalmen <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-6/">6</a>, 13.</p>



<p>Für jemandem, der sich den Arm gebrochen hat &#8211; Psalm 144.</p>



<p>Für jemanden, der durch die Krankheit erschöpft ist &#8211; Psalm 89.</p>



<p>Für jemanden, der von einer Schlange gebissen wurde &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-147/">147</a>.</p>



<p>Für jemanden, der durch die Krankheit geschwächt wurde &#8211; Psalm 84.</p>



<p>Bei Schulter- und Kopfschmerzen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-3/">3</a>.</p>



<p>Um Kopfschmerzen zu ertragen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-2/">2</a>.</p>



<h2 id="lob-glauben" class="wp-block-heading">Lob / Glauben</h2>



<p>G-ttliche Vorhersehen in unserer Geschichte &#8211; Psalm 105.</p>



<p>Erklärung der Größe G-ttes &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-113/">113</a>.</p>



<p>Lob an G-tt &#8211; Psalm 66.</p>



<p>Das Gebet zum G-tt um die Hilfe für seinen Volk &#8211; Psalm 80.</p>



<p>Das Gebet für den Glauben &#8211; Psalm 23, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-33/">33</a>.</p>



<p>Über Glauben und Anerkennung G-ttes &#8211; Psalm 40.</p>



<p>Vertraue dem G-tt, nicht den Menschen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-146/">146</a>.</p>



<p>G-tt befindet sich immer dort, wo der Mensch nicht sein kann &#8211; Psalm 41.</p>



<p>Ehrfurcht vor <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> &#8211; Psalm 29.</p>



<p>Die unendliche Kleinheit des Menschen vor der Majestät des Allmächtigen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-90/">90</a>.</p>



<p>Lob an G-tt für Seine Werke &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-150/">150</a>.</p>



<p>Danksagung an G-tt für Seine Vorsehung &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-107/">107</a>.</p>



<h2 id="psalmen-zum-schutz" class="wp-block-heading">Psalmen zum Schutz</h2>



<p>Das Gebet um Hilfe vor Feinden &#8211; Psalm 123.</p>



<p>Das Gebet für das Ende aller Kriege &#8211; Psalmen 46, 47.</p>



<p>Das Gebet vor bösen Geistern &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-5/">5</a>.</p>



<p>Vor der Konfrontation mit dem Feind &#8211; Psalm 22.</p>



<p>Vor dem Krieg &#8211; Psalm 60.</p>



<p>Glaube an G-tt zum Schutz gegen Feinde &#8211; Psalm 92.</p>



<p>Für den Frieden mit dem Feind &#8211; Psalm 28.</p>



<p>Für den Frieden mit den Feinden &#8211; Psalm 110.</p>



<p>Das Gebet für den Schutz &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-91/">91</a>.</p>



<p>Um Schutz gegen Hochwasser &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-24/">24</a>.</p>



<p>Um Schutz vor Feinden &#8211; Psalmen <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-7/">7</a>, 9, 10, 35, 44, 50, 54, 74, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-104/">104</a>, 109</p>



<p>Das Gebet gegen plötzlichen oder ungewöhnlichen Tod &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-116/">116</a>.</p>



<p>Zum Schutz in der Nacht &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-121/">121</a>.</p>



<p>Zur Verteidigung im Krieg &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-83/">83</a>.</p>



<p>Zum Schutz vor wilden Hunden &#8211; Psalm 58.</p>



<p>Zum Schutz vor einer Schlange oder einem Skorpion &#8211; Psalm 120.</p>



<p>Zum Schutz in der Gefahr &#8211; Psalm 11.</p>



<p>Zum Schutz vor dem Feind auf dem Weg &#8211; Psalm 125.</p>



<p>Zum Schutz vor Bösem &#8211; Psalm 36.</p>



<p>Zum Schutz vor bösen Menschen &#8211; Psalm 11.</p>



<p>Zum Schutz vor üblen Nachrede &#8211; Psalm 38.</p>



<p>Zum Schutz vor dem bösen Blick &#8211; Psalm 31.</p>



<p>Zum Schutz vor Schäden &#8211; Psalm 119.</p>



<p>Zum Schutz vor Dieben &#8211; Psalmen 18, 50.</p>



<p>Zum Schutz vor Katastrophen &#8211; Psalm 13.</p>



<p>Zum Schutz des Neugeborenen &#8211; Psalm 127.</p>



<p>Zum Schutz einer Stadt oder Gemeinde &#8211; Psalm 88.</p>



<p>Für den Erfolg gegen Feinde &#8211; Psalmen <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-94/">94</a>, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-100/">100</a>.</p>



<p>Für die Vernichtung der Feinde unseres Volkes &#8211; Psalm 79.</p>



<p>Lob an G-tt dafür, dass er Sein Volk vor Feinden schützt &#8211; Psalm 129.</p>



<p>Während des Krieges &#8211; Psalm 170.</p>



<p>Um unsere Feinde das bekommen, was sie verdienen &#8211; Psalm 55.</p>



<p>Um die Stadt zu erobern &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-27/">27</a>.</p>



<p>Angst in die Herzen der Feinde eines anderen Menschen zu bringen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-48/">48</a>, 53.</p>



<p>Wenn man wilde Tieren trifft &#8211; Psalm 22.</p>



<h2 id="h-psalmen-fur-busse-vergebung-teschuwa" class="wp-block-heading">Psalmen für Buße, Vergebung, Teschuwa</h2>



<p>Das Gebet um Vergebung &#8211; Psalmen 51, 62, 75, <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-130/">130</a>.</p>



<p>Eine Bitte um G-ttes Gnade &#8211; Psalm 32.</p>



<p>Für die Hilfe bei der Rückkehr (<a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a>) &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-135/">135</a>.</p>



<p>Erbarme dich unser, G-tt, in Вeiner großen Barmherzigkeit, auch wenn wir es nicht verdienen &#8211; Psalm 106.</p>



<h2 id="psalmen-fur-den-erfolg" class="wp-block-heading">Psalmen für den Erfolg</h2>



<p>Vor einem Treffen mit einem Regierungsbeamten &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-34/">34</a>.</p>



<p>Vor dem Treffen mit der wichtigen Person &#8211; Psalm 122.</p>



<p>Für materiellen Wohlstand &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-24/">24</a>.</p>



<p>Für jemanden, der kauft oder verkauft &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-114/">114</a>.</p>



<p>Das Gebet für den Erfolg &#8211; Psalmen 57, 108.</p>



<p>Über den Erfolg vor Gericht &#8211; Psalm 119.</p>



<p>Über den Erfolg bei der Auseinandersetzung mit einem Ungläubigen &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-115/">115</a>.</p>



<p>Über Erfolg im Geschäftsleben &#8211; Psalm 63.</p>



<p>Über den Erfolg für die gesetzten Ziele &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-82/">82</a>.</p>



<p>Über den Erfolg, jemanden um etwas zu bitten &#8211; Psalm 65.</p>



<p>Über Erfolg in spirituellen Angelegenheiten &#8211; Psalm 39.</p>



<p>Über den Erfolg während der Reise &#8211; Psalm 17.</p>



<p>Wenn die Lebensstellung eines Menschen geändert werden soll &#8211; Psalmen 41, 42, 43.</p>



<p>Um in den Augen der Regierung guten Willen zu finden &#8211; Psalm 78.</p>



<h2 id="h-psalmen-vor-der-reise" class="wp-block-heading">Psalmen vor der Reise</h2>



<p>Vor der Reise &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-34/">34</a>.</p>



<p>Vor der Überquerung des Meeres &#8211; Psalm 21.</p>



<p>Wenn jemand sich auf dem (langen) Weg befindet &#8211; Psalm 119.</p>



<p>Während eines Seesturms &#8211; Psalm <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-2/">2</a>.</p>



<p>Vor der Überquerung des Flusses &#8211; Psalm 64.</p>

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		<title>Warum werden Juden krank?</title>
		<link>https://judentum.online/warum-werden-juden-krank/</link>
					<comments>https://judentum.online/warum-werden-juden-krank/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2021 13:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Chazal lehren, dass alle Probleme eines Menschen durch die Sünden seiner Jugend verursacht werden: חטא נעורים – (chet näurim). Als Adam 130 Jahre lang von seiner Frau getrennt lebte, gebar er unreine Mächte &#8211; Schiddim und Mazikim (nicht nach seinem Bild und Gleichnis), weil er 130 Jahre lang seinen Samen vergeblich verlor. Der Same [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Chazal lehren, dass alle Probleme eines Menschen durch die Sünden seiner Jugend verursacht werden:</p>



<p><strong>חטא נעורים</strong> – (chet näurim).</p>



<p>Als Adam 130 Jahre lang von seiner Frau getrennt lebte, gebar er unreine Mächte &#8211; Schiddim und Mazikim (nicht nach seinem Bild und Gleichnis), weil er 130 Jahre lang seinen Samen vergeblich verlor.</p>



<p>Der Same eines Mannes ist potentielles Leben, wenn der Same sich mit dem Ei der Frau vereint &#8211; wird ein Mensch geboren, fiel der Same nicht in seinen Schoß, so wurde er vergeblich vergossen &#8211; eine unreine Kraft wird daraus geboren.</p>



<p>Diese Sünde ist so schwerwiegend, dass die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> beschreibt, wie 2 Söhne von Jehuda für sie bestraft wurden. Über Onan wird gesagt, dass er, als er zur Frau seines Bruders ging, „vernichtete er es zur Erde“: und „G-tt missfiel was er getan und Er liess auch ihn sterben“. Das Wort „auch“ weist darauf hin, dass der ältere Bruder an der Strafe für dieselbe Sünde gestorben ist. <strong>(Wajeschew 38:9-10)</strong></p>



<p>Die Chazal lehren, dass das untere Gericht eine Person nach 13. Lebensjahr und das obere Gericht nach 20. Lebensjahr zur <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a> verpflichten kann, aber trotzdem hat <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> (G-tt) diese Jungen im Alter von 9 Jahren zum Tode verurteilt &#8211; so groß ist diese Sünde in Haschems Augen.</p>



<p>Adam ha-Risсhon (der Erste Mensch) verliert seinen Samen vergeblich und diese Seelen kehren zu Gilgul Neschamot (Reinkarnation der Seelen) zurück und für 10 Generationen von Adam bis Noah begehen die Menschen weiterhin dieselben Sünden: &#8220;Es ward aber die Erde vor dem Angesicht G-ttes verdorben.. denn es hatte alles Fleisch seinen Wandel auf der Erde verdorben.&#8221; <strong>(Bereschit 6:11-12)</strong> Hashem beschließt, diese Generationen zu vernichten – Er bringt die Sintflut &#8211; Maß für Maß &#8211; so wie sie Samen verschütteten, so verschüttet Haschem die Wasser der Sintflut über sie.</p>



<p>Nach der Sintflut kehren diese Seelen in einem anderen Gilgul (Reinkarnation) auf die Erde zurück &#8211; sie sündigen nicht mehr mit Ausschweifung, sondern sündigen mit Ketzerei &#8211; Widerstand gegen den Allmächtigen &#8211; sie beschließen, den Turm von Babel zu bauen. Haschem vermischte ihre Sprachen &#8211; damit sie einander nicht verstehen würden.</p>



<p>Dann gehen diese Seelen nach Ägypten. Und dort findet die Sühne der Sünde Adam ha-Rischon statt.</p>



<p>Der <strong>Arizal</strong> (zehuto tagen aleinu &#8211; es möge seine Verdienste als unsere Hilfe sein) erklärt, dass Adam ha-Rischon, als er sündigte, 288 Funken der <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> <strong>&#8220;RaPach Nizotsot&#8221;</strong> verlor. Die Überlieferung berichtet, dass der Arizal einst im Traum zu seinem Schüler <strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mosche Ahi</strong> kam, um ihm das Geheimnis des <strong>&#8220;Refaynu&#8221;</strong>-Segens aus dem <strong>&#8220;Amida&#8221;</strong>-Gebet zu erklären.</p>



<p>Die Gematrie des Wortes <strong>&#8220;rofe&#8221;</strong> (Arzt) ist gleich <strong>288</strong> (mit Kolel). Die Ursache für alle Krankheiten sind <strong>&#8220;RaPach Nizotsot&#8221;</strong> &#8211; &#8220;288 Funken der Heiligkeit&#8221;, die in die Klipot (unreine Hüllen) gefallen sind.</p>



<p>Beim Lesen des Segens sollte man G-tt gedanklich bitten, die 288 Funken der Heiligkeit in seiner Rolle des Arztes zu mildern – dies wird die Heilung der kranken Person unterstützen.</p>



<p>Der Arizal lehrt auch, dass die Zahl <strong>288</strong> im Segen &#8220;Refaynu&#8221; an einer anderen Stelle verschlüsselt ist. Die Anfangsbuchstaben der Worte &#8220;<strong>R</strong>ofe <strong>H</strong>olei <strong>A</strong>mo <strong>Y</strong>israel&#8221; (Derjenige, der die Kranken seines Volkes Israel heilt) sind ebenfalls gleich <strong>288</strong>.</p>



<p>Alle Krankheiten des Volkes Israel rühren von den <strong>288</strong> Teilchen her, die Adam ha-Rischon verloren hat und die in die Macht der unreinen Macht gefallen sind, und die unreine Kraft hat Macht aus der Heiligkeit dieser Teilchen &#8211; deshalb wird das Volk Israel krank. Und wenn wir beten, bitten wir darum, dass diese 288 Funken der Heiligkeit gereinigt werden &#8211; und die Unreinheit von ihnen weicht. Dann wird es weder Krankheit noch Tod geben.</p>



<p>Der Tod kam zu Adam als Folge seiner Sünde: &#8220;An dem Tag, an dem du von diesem Baum isst, wirst du sterben&#8221;, und der Same ist Leben, und wenn der Same umsonst vergossen wird &#8211; Maß für Maß &#8211; wird das Leben abgeschnitten.</p>



<p>Als 288 Teilchen nach Ägypten gelangten, mussten auch die Vertreter von Adam ha-Rishon, nämlich das jüdische Volk, dorthin hinabsteigen. Und sie mussten in Qualen gereinigt werden. Die Versklavung in Ägypten war Lehm und Ziegel – Maß für Maß – denn der Turmbau zu Babel wurde aus Lehm und Ziegeln gebaut.</p>



<p>Der erste, der Ägypten betritt, ist Yosef, stellvertretend für Adam, denn es wird gesagt, dass das Gesicht von <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jaakow</a> wie das Gesicht von Adam ha-Rischon ist, und Yosef wie zwei Wassertropfen wie sein Vater und dementsprechend wie Adam ha-Rishon selbst aussah.</p>



<p>Das Erste, wozu Yosef die Ägypter zwang, als er Herrscher über Ägypten wurde, war die <a href="https://judentum.online/hintergruende-der-brit-milah-beschneidung/">Beschneidung</a>. Dies war die erste Korrektur dieser Seelen und der Ort, an dem Sünde begangen wurde.</p>



<p>Dann kommt Jaakow Avinu nach Ägypten und bleibt dort mit den Kindern 210 Jahre lang (117 Jahre der Versklavung nach Levis Tod).</p>



<p>Als Nächstes kommt Mosche Rabbeinu und führt die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> aus Ägypten heraus und mit ihnen das <strong>Erev Raav</strong> (Völkergemisch) auch.</p>



<p>Die Gematrie von <strong>&#8220;raav&#8221;</strong> = <strong>202</strong> &#8211; und das bedeutet, dass Mosche Rabbeinu <strong>202</strong> Funken der Heiligkeit von <strong>288</strong> korrigiert. Damit bleibt <strong>86</strong> &#8211; das ist die Gematrie des Namens <strong>&#8220;Elokim&#8221;</strong> &#8211; was die Juden noch zu korrigieren haben.</p>



<p>Im Schlusssegen von Amida: &#8220;<strong>ה</strong>מברך <strong>א</strong>ת –<strong>ע</strong>מו <strong>י</strong>שראל&#8221; &#8211; (<strong>h</strong>amavareh <strong>e</strong>t <strong>a</strong>mo <strong>Y</strong>israel <strong>be-Shalom</strong>) &#8211; die Anfangsbuchstaben der Bracha = <strong>86</strong>, das heißt, die Essenz von Bracha ist, dass das jüdische Volk 86 Funken der Heiligkeit <strong>be-Shalom</strong> &#8211; mit <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> &#8211; erheben wird &#8211; <strong>&#8220;86 be-Shalom&#8221;</strong>.</p>



<p>Die Weisen der <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Kabbala</a> sagen, dass derjenige, der vergeblich Samen vergießt &#8211; <strong>M</strong>otzi <strong>Z</strong>era <strong>L</strong>evatala &#8211; (die ersten Buchstaben von <strong>מ ז ל</strong> &#8211; bilden das Wort &#8211; Mazal &#8211; <strong>מזל</strong>) &#8211; sein Mazal (Schicksal) verdirbt.</p>



<p>In dem Buch <strong>&#8220;Schaar ha-Kavanot&#8221;</strong> erklärt Arizal, dass der umsonst vergossene Samen nicht verschwindet &#8211; er wird von einer Dämonin aufgenommen &#8211; Lilith = 480, in der spirituellen Welt wird sie mit diesen Tropfen schwanger und gebiert Mazikim und Schiddim. Das heißt, potentielles Leben geht in die Kräfte der Unreinheit über. Und dies führt zu Krankheiten, Problemen, Naturkatastrophen und so weiter.</p>



<p>Wie kann man diese Sünde korrigieren und Krankheit und Unglück vermeiden?</p>



<p>Der <strong>Ari ha-Kadosch</strong> lehrt, dass jede Sünde eine unreine Kraft in der spirituellen Welt erzeugt, aber diese Sünde (vergeblich Samen zu vergießen) ist die gefährlichste, da sie eine unreine Kraft in einer physischen Form erzeugt &#8211; diese spirituelle Kreatur hat die Erlaubnis, in jeden physischen Körper zu gehen, um diese Person zu bestrafen.</p>



<p>Die Juden haben eine Periode &#8211; Schowawim &#8211; die 6 Wochen, die auf die wöchentlichen Kapitel von Parascha <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a> bis Parascha Mischpatim fällt &#8211; insgesamt 42 Tage.</p>



<p>Während dieser 42 Tage erzählen die wöchentlichen Kapitel der Tora von Galut (Exil) und dem Auszug aus Ägypten und da der Staat in Ägypten mit der Sünde von Adam ha-Rischon verbunden war, ist das Studium dieser Kapitel, Reue, Tikunim (Korrektur), Taaniten (Fasten) sehr hilfreich, um diese Art von Sünden loszuwerden.</p>



<p>Der Arizal, seligen Angedenkens, lehrte auch, dass die Kriyat Sсhma al-a-Mita (вas Lesen ds Gebets vor dem Zubettgehen), die mit Kawana (Intension) gelesen wird, das beste Gegenmittel gegen die dadurch (durch die Sünde &#8220;vergeblich Samen zu vergießen&#8221;) erzeugten unreinen Kräfte ist.</p>



<p>In <strong>Tehilim (149:6)</strong> heißt es: „<strong>Romemot</strong> El bigrotam, <strong>veherev</strong> pythiyot beyadam“ – (Verherrlichung G-ttes auf ihren Lippen und in ihren Händen ein zweischneidiges Schwert) – das heißt (Verherrlichung G-ttes auf ihren Lippen) &#8211; dies ist die Lesung der Sсhma in der Nacht, Haschem durch Schma zu verherrlichen, und &#8220;veherev pythiyot beyadam&#8221; &#8211; (und in ihren Händen ein zweischneidiges Schwert) &#8211; bedeutet, dass der Mensch mit dieser Lesung (Haschem zu verherrlichen) alle bösen Mächte wie mit einem zweischneidigen Schwert schlägt. Im Zohar HaKadosch heißt es, dass eine Lesung von Schma für die Nacht mit Kawana &#8211; 1125 Mazikim und Schiddim tötet.</p>



<p>Die Macht, die Lilith entgegensteht, liegt im Buch Tehilim, denn die Gematrie des Wortes Tehilim = 485, und die Gematrie des Wortes Lilith = 480 (und die 5 Buchstaben des Wortes).</p>



<p>Und das wichtigste Heilmittel für alle Krankheiten ist für Juden die Tora, denn Chazal lehren, dass Haschem das Heilmittel vor der Krankheit geschaffen hat, und das (dieses Heilmittel) ist die Tora.<br><br></p>



<p><strong>(Zusammengefasst und übersetzt aus de</strong>n <strong>Lektionen von Rav Daniel Cohen &#8211; http://www.ravdaniel.us ins Russich von silatehilim.com-Team)</strong><br><strong>(Ins Deutsche übersetzt von <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">judentum</a>.online-Team)</strong></p>

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		<title>Warum wurden am Berg Sinai nur 10 Gebote gegeben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[10 Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[613 Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Berg Sinai]]></category>
		<category><![CDATA[gebote]]></category>
		<category><![CDATA[rav Yehuda Schurpin]]></category>
		<category><![CDATA[tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Autor ist Yehuda Schurpin Frage: Sehr geehrter Rabbiner! Wenn wir wissen, dass das jüdische Volk insgesamt 613 Gebote hat, warum wurden dann nur zehn von ihnen am Sinai gegeben und wie unterscheiden sie sich von den anderen 603? Antwort: Um zu verstehen, warum diese besonderen Gebote G-ttes aus dem Rest herausgehoben sind, müssen wir [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Der Autor ist Yehuda Schurpin</em><br><br></p>



<h1 class="wp-block-heading" id="h-frage"><strong>Frage:</strong></h1>



<p>Sehr geehrter Rabbiner!</p>



<p>Wenn wir wissen, dass das jüdische Volk insgesamt 613 Gebote hat, warum wurden dann nur zehn von ihnen am Sinai gegeben und wie unterscheiden sie sich von den anderen 603?<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-antwort"><strong>Antwort:</strong></h2>



<p>Um zu verstehen, warum diese besonderen Gebote G-ttes aus dem Rest herausgehoben sind, müssen wir uns zuerst mit einem sehr populären Missverständnis beschäftigen.</p>



<p>Obwohl ihre Bezeichnung in vielen Sprachen der Welt gewöhnlich mit &#8220;Zehn Gebote&#8221; übersetzt wird, klingt sie im Hebräischen wie &#8220;<em>aseret</em> <em>ha-Dibrot</em>&#8220;, wörtlich &#8220;zehn Sprüche&#8221;. Vielleicht ist also das griechische Wort &#8220;<em>Dekalog</em>&#8220;, das &#8220;zehn Sprüche&#8221; bedeutet, am treffendsten für die Definition des Themas und des Kerns unserer Diskussion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-und-das-ist-nicht-nur-semantik">Und das ist nicht nur Semantik.</h2>



<p>Am Berg Sinai empfingen die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, entgegen der landläufigen Meinung, die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> in ihrer Gesamtheit, einschließlich aller 613 Gebote, nicht nur die ausgewählten zehn. Der Midrasch (siehe 1. unten) und klassische Tora-Kommentatoren vertreten die Ansicht, dass die Zehn Gebote vom Sinai eigentlich eine Art von Verallgemeinerungen sind, und erklären, wie jedes der 613 Gebote in einem der Zehn Sprüche enthalten sein kann. (siehe 2. unten)</p>



<p>Außerdem wird, wie der Midrasch hervorhebt, &#8220;<em>aseret</em> <em>ha-Dibrot</em>&#8221; mit 620 Buchstaben geschrieben. Dies entspricht nach unterschiedlichen Meinungen den 613 Geboten plus den sieben Tagen der Schöpfung (siehe 3. unten), den sieben Gesetzen der Nachkommen Noahs (siehe 4. unten) oder den sieben Geboten, die von den Weisen aufgestellt wurden (siehe 5. unten).</p>



<p>Selbst wenn wir sie auf einer grundlegenderen Ebene betrachten, enthalten die Zehn Sprüche mehr als zehn spezifische Gebote. Zum Beispiel beinhaltet der zweite Spruch laut Maimonides eigentlich vier separate Gebote: (1) an keine andere Gottheit zu glauben; (2) keine eingravierten Bilder mit dem Aussehen von Gottheiten zu schaffen; (3) keine Götzen anzubeten; und (4) einem Götzen nicht in der Art zu dienen, wie es in Bezug auf ihn üblich ist.</p>



<p>Die Tora selbst bezeichnet sie an vielen Stellen ausdrücklich als &#8220;zehn Sprüche&#8221; (siehe 6. unten). Was also ist die Bedeutung dieser besonderen Sprüche, die am Berg Sinai gesprochen wurden?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zehnerbund">Zehnerbund</h2>



<p>In Bezug auf die Zehn Gebote nennt die Tora sie Worte des Bundes: &#8220;&#8230;und <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Gebote.&#8221; (siehe 7. unten) Die Tafeln wiederum werden &#8220;<em>Schnei Luchot ha-Brit</em>&#8221; genannt &#8211; &#8220;Die zwei Tafeln des Bundes&#8221;. Es scheint, dass diese Zehn Gebote als Beweis für den Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk impliziert sind.</p>



<p>Der Midrasch erklärt, dass die Zehn Gebote den zehn Sprüchen entsprechen, mit denen G-tt die Welt erschuf (z.B. &#8220;Es werde Licht&#8221;), sowie den zehn <em>Sefirot</em> (göttliche Attribute oder Emanationen), die bereits die Quelle der zehn Fähigkeiten (Kräfte) der Seele sind, die ihnen entsprechen. (siehe 8. unten)</p>



<p>Ohne darauf einzugehen, erklärt der Midrasch (siehe 9. unten), dass die Zehn Gebote mit vielen anderen Punkten in der Tora in Verbindung stehen, die ebenfalls durch die Zahl Zehn manifestiert werden: zehn Generationen von Adam bis Noah, zehn Generationen von Noahs Sohn Schem bis Awraham, zehn Prüfungen, die G-tt unserem ersten Vorfahren schickte, zehn Segnungen, die unsere Vorfahren erhielten, zehn ägyptische Hinrichtungen, zehn Vorhänge des Tabernakels und viele andere.</p>



<p>Die Zahl Zehn steht für Ganzheit und Vollständigkeit, und so entpuppen sich all diese Ideen in der Tat als eng verwandt und spiegeln ein gemeinsames Ziel wider.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-zweck-der-sch-pfung">Der Zweck der Schöpfung</h2>



<p>Der <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a> sagt, dass &#8220;Gott in die Tora schaute, als Er die Welt erschuf.&#8221; (siehe 10. unten) Mit anderen Worten, die Tora ist der Bauplan, nach dem unsere gesamte Welt erschaffen wurde. (siehe 11. unten)</p>



<p>Jüdische Mystiker erklären, dass der Zweck der Schöpfung in Gottes Wunsch bestand, dass die Menschen hier unten in der materialistischen und physischen Welt ein Haus für Ihn schaffen. (siehe 12. unten)</p>



<p>Unser Ziel ist es also, uns selbst und die Welt um uns herum zu reinigen, indem wir die physische Materie nutzen, um Gott zu dienen und dadurch das Weltliche zu erheben und es in etwas Heiliges zu verwandeln.</p>



<p>Deshalb wird die Zahl Zehn mit der Tora in Verbindung gebracht, ebenso wie mit der Erschaffung der Welt und den zehn Eigenschaften des Schöpfers. Nur durch das Befolgen der Gebote der Tora können wir das Ziel der Schöpfung erreichen. (siehe 13. unten)<br><br></p>



<p><strong>Fußnoten:</strong></p>



<p>1) Siehe z.B. Midrasch Bemidbar Raba, 13:15.</p>



<p>2) Siehe zum Beispiel Sidur von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Saadia Gaons, Anweisungen; <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a>, <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a>, 24:12; Rabbi <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Abraham</a> ben ha-Rambam, Schmot, 20:14; Ibn Esra, Schmot, 20:2; Abarbanel, Schmot, 20.</p>



<p>3) Siehe Midrasch Bemidbar Raba, 13:15.</p>



<p>4) Baal ha-Turim, Schmot, 20:17.</p>



<p>5) Schla ha-Kadosh, Schaar ha-Otiyot, Von Beth.</p>



<p>6) Siehe Schmot 34:28, <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> 4:13, 10:4.</p>



<p>7) Schmot, 34:28. Siehe auch Dewarim, 4:13.</p>



<p>8) Midrasch Bemidbar Raba, Naso, 14.</p>



<p>9) Siehe Midrasch, ebd.; Midrasch Tadsche, 10.</p>



<p>10) Zohar, 2:161a. Siehe auch Yalkut Schimoni, Mischlei, 942.</p>



<p>11) Midrasch Tanhuma, Bereschit, 1.</p>



<p>12) Midrasch Tanhuma, Naso, 16.</p>



<p>13) Siehe. Torat Menachem, Maamarei Melukat, Bd. 2, S. 67.</p>

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		<title>Ausgewählte Rezepte für Pessach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 14:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pessach]]></category>
		<category><![CDATA[Pessachrezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liste der Rezepte Charosset &#124; Grüner Salat &#124; Gefilte Fisch &#124; Kneidlach (Mazzaknödel) &#124; Mazza-Pfannkuchen &#124; &#8220;Babka&#8221; aus Mazza &#124; Paschtida &#124; Mazzabällchen mit Champignons und Fleisch &#124; Schokoladen-Mazza-Pudding &#124; Brandteig mit Mazza-Mehl &#124; Apfel-Dessert &#124; Imberlach &#124; Schoko-Mazza-Rollen &#124; Süße Mazza-Rollen Pessach in der Küche. Guten Appetit! Pessach betrifft, mehr als andere Feiertage, die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/ausgewaehlte-rezepte-fuer-pessach/">Ausgewählte Rezepte für Pessach</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liste der Rezepte</p>



<p>Charosset | Grüner Salat | Gefilte Fisch | Kneidlach (Mazzaknödel) | Mazza-Pfannkuchen | &#8220;Babka&#8221; aus Mazza | Paschtida | Mazzabällchen mit Champignons und Fleisch | Schokoladen-Mazza-Pudding | Brandteig mit Mazza-Mehl | Apfel-Dessert | Imberlach | Schoko-Mazza-Rollen | Süße Mazza-Rollen</p>



<p>Pessach in der Küche. Guten Appetit!</p>



<p>Pessach betrifft, mehr als andere Feiertage, die Küche. An diesem Feiertag gibt es strenge Einschränkungen bei der Auswahl der Lebensmittel. Aschkenasische <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> essen keine &#8220;Kitniyot&#8221;, eine Art von Getreide. Beim Kauf von Lebensmitteln sollte man sowohl auf die Kaschrut an Pessach als auch auf deren Inhalt achten. Genießen Sie Ihr Essen.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>CHAROSSET</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="459" height="251" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-10.png" alt="" class="wp-image-9515" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-10.png 459w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-10-300x164.png 300w" sizes="(max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption>Charosset</figcaption></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 1/2 Tasse gemahlene Walnüsse</p>



<p>&#8211; 1 großer Apfel</p>



<p>&#8211; 2 Teelöffel Zucker</p>



<p>&#8211; 1 Teelöffel Zimt</p>



<p>&#8211; 2 Esslöffel Süßwein</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Reiben oder backen Sie den Apfel. Hacken Sie die Nüsse. Kombinieren Sie alle Zutaten und mischen Sie sie gründlich, bis eine homogene, dicke Masse entstanden ist.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>GRÜNER SALAT</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="458" height="305" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-11.png" alt="" class="wp-image-9516" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-11.png 458w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-11-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 1 Latticheblatt oder 2 Kopfsalatblätter</p>



<p>&#8211; Grüne Zwiebel &#8211; 1 Bündel</p>



<p>&#8211; Rettich &#8211; 1 Bündel</p>



<p>&#8211; Schwarze Oliven &#8211; 5-6 Stk.</p>



<p>&#8211; Eier &#8211; 2 Stück</p>



<p>&#8211; Pflanzenöl &#8211; 2 Esslöffel</p>



<p>&#8211; Zitronensaft &#8211; 1 Esslöffel</p>



<p>&#8211; Zucker &#8211; 1 Teelöffel</p>



<p>&#8211; Salz &#8211; nach Geschmack</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Waschen Sie die Kräuter und das Gemüse und hacken Sie sie. Gießen Sie Öl und Zitronensaft über das Gemüse. Mit Salz und Zucker abschmecken und vermengen. Kochen Sie die Eier und schneiden Sie sie in vier Stücke. Garnieren Sie den Salat mit den in Scheiben geschnittenen Eiern und Oliven.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>GEFILTE FISCH</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="458" height="306" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-12.png" alt="" class="wp-image-9517" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-12.png 458w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-12-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; Karpfen &#8211; ca. 2 kg</p>



<p>&#8211; Möhren &#8211; 2 Stück</p>



<p>&#8211; Pflanzenöl &#8211; 3 Esslöffel</p>



<p>&#8211; Petersilie &#8211; 1 Bündel</p>



<p>&#8211; Zitronensaft &#8211; 1 Teelöffel</p>



<p>&#8211; Zucker &#8211; 1 Teelöffel</p>



<p>&#8211; Salz &#8211; nach Geschmack</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Schneiden Sie den gut gesäuberten Fisch in 2-3 cm dicke Scheiben. Dünsten Sie die fein gehackte Petersilie und die Karotten mit dem Öl auf kleiner Flamme. Wenn sie weich geworden sind, fügen Sie den Fisch hinzu und kochen Sie ihn für weitere 10-15 Minuten. Mit Salz, Zucker und Zitronensaft würzen. In eine geeignete Form geben und zum Aushärten kühlen.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>KNEIDLACH (Mazzaknödel)</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="458" height="301" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-13.png" alt="" class="wp-image-9518" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-13.png 458w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-13-300x197.png 300w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 1 Tasse heißes gekochtes Wasser</p>



<p>&#8211; 1,5 Tassen Mazza, in kleine Stücke gebrochen</p>



<p>&#8211; 3 gehackte Knoblauchzehen</p>



<p>&#8211; 3 Eier</p>



<p>&#8211; 1 Zwiebelkopf</p>



<p>&#8211; Ein wenig Mazza-Mehl</p>



<p>&#8211; Salz und Pfeffer nach Geschmack</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Weichen Sie die Mazza 5 Minuten lang in warmem Wasser ein. Verquirlen Sie die Eier. Drücken Sie das gesamte Wasser aus und kombinieren Sie die nasse Masse mit den anderen Zutaten &#8211; Eier, gehackter Knoblauch und Zwiebel. Formen Sie aus der entstandenen Masse kleine Kugeln. Nehmen Sie einen großen Topf mit Salzwasser und bringen Sie es zum Kochen. Dann lassen Sie kleine Bällchen in kochendes Wasser fallen und warten, bis sie aufquellen, und kochen Sie sie weitere 15 Minuten. Jetzt sind sie fertig und Sie können die Brühe damit anrichten.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>MAZZA-PFANNKUCHEN</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="301" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-14.png" alt="" class="wp-image-9519" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-14.png 456w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-14-300x198.png 300w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 2 Blätter Mazza</p>



<p>&#8211; 2 Eier</p>



<p>&#8211; Salz und Pfeffer</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Brechen Sie die Mazza auf und weichen Sie sie einige Minuten lang in warmem Wasser ein. Schlagen Sie dann die Eier auf. Drücken Sie das Wasser aus der eingeweichten Mazza aus und vermengen Sie die Mischung mit den Eiern. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun in Margarine braten, dabei immer wieder wenden.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>&#8220;BABKA&#8221; AUS MAZZA</strong><br></p>



<p></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; Mazza &#8211; 600-800g</p>



<p>&#8211; Hühnerbrühe &#8211; 2-3 Tassen</p>



<p>&#8211; Eier &#8211; 3 Stk.</p>



<p>&#8211; Hühnerfett &#8211; 60g</p>



<p>&#8211; Zwiebeln &#8211; 2 mittelgroße Köpfe</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Schmelzen Sie das Fett in einer Bratpfanne und geben Sie die gehackten Zwiebeln dazu. Braten, bis die Zwiebeln eine goldene Farbe haben. Weichen Sie die Mazza in der Brühe ein (die Mazza sollte in der Brühe eingeweicht sein und es sollte keine Flüssigkeit übrig bleiben). Geben Sie die verquirlten Eier zu der Mazza und mischen Sie alles gründlich. Fügen Sie das Hühnerfett (zusammen mit den Zwiebeln) hinzu und mischen Sie nochmals gründlich. Geben Sie das, was Sie haben, in eine Bratpfanne (vorzugsweise die gleiche, in der Sie das Fett geschmolzen haben, aber entfernen Sie zuerst alle Zwiebeln von dort, da Sie die Pfanne einfetten müssen, und Pflanzenöl (außer Olivenöl und Walnussöl) ist nicht geeignet, da es am Pessach nicht koscher ist). Braten Sie die &#8220;Babka&#8221;, bis das gesamte Ei gekocht ist und die &#8220;Babka&#8221; nicht mehr flüssig ist.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>PASCHTIDA (herzhaftes Kuchen)</strong><br></p>



<p></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 8 Blätter Mazza</p>



<p>&#8211; 4 Eier</p>



<p>&#8211; 1/2 Tasse Margarine</p>



<p>&#8211; 500g Hackfleisch (beliebiges Fleisch)</p>



<p>&#8211; Ein wenig Hühnerbrühe</p>



<p>&#8211; Salz, Pfeffer &#8211; nach Geschmack</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Rühren Sie alle Zutaten ein. Fetten Sie eine Backform mit Öl ein. Geben Sie das Hackfleisch in die Backform. Streuen Sie kleine Margarinestücke auf die Füllung (ein wenig). 30-40 Minuten bei mittlerer Temperatur backen. Anstelle von Fleisch können Sie Pilze oder etwas anderes verwenden, das Sie mögen.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>MAZZABÄLLCHEN MIT CHAMPIGNONS UND FLEISCH</strong><br></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 2 Blätter Mazza</p>



<p>&#8211; 2 Eier</p>



<p>&#8211; 5 Esslöffel Mazza-Mehl</p>



<p>&#8211; 0,5 kg Rinderhackfleisch/Huhn</p>



<p>&#8211; 1 Beutel getrocknete Champignons</p>



<p>&#8211; 2 Esslöffel fein gehackter Dill</p>



<p>&#8211; 4 Esslöffel geschmolzene Margarine</p>



<p>&#8211; Salz und Pfeffer</p>



<p>Soße:</p>



<p>&#8211; 1 Beutel getrocknete Champignons</p>



<p>&#8211; 2 Zwiebeln</p>



<p>&#8211; 4 Esslöffel Margarine</p>



<p>&#8211; 1 Teelöffel Kartoffelstärke</p>



<p>&#8211; 1,5 Gläser Wasser oder Brühe</p>



<p>&#8211; Salz und Pfeffer nach Geschmack</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Die Mazza fein zerbröseln. Verquirlen Sie die Eier mit ein wenig Wasser und Salz. Mischen Sie die Eier mit der Mazza. Mazza-Mehl, Hackfleisch, eingeweichte und ausgedrückte Champignons und die restlichen Zutaten hinzufügen. Aus der entstandenen Masse kleine Kugeln in der Größe von Walnüssen rollen und in Pflanzenöl braten.</p>



<p>Bereiten Sie die Pilzsauce zu: Braten Sie die Zwiebel in der Margarine goldgelb. Die 10 Minuten in heißem Wasser eingeweichten und ausgedrückten, fein gehackten Champignons sowie das Mehl hinzufügen. Gründlich mischen, dann Gewürze zugeben, zum Kochen bringen. Legen Sie die Bällchen auf einen Teller, übergießen Sie sie mit der scharfen Soße und servieren Sie sie mit Kräutern bestreut.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>SCHOKOLADEN-MAZZA-PUDDING</strong><br></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 1/4 Tasse Kiddusch- oder einfacher Süßwein</p>



<p>&#8211; 1/4 Tasse Wasser</p>



<p>&#8211; 6-8 Blätter Mazza</p>



<p>&#8211; 1/2 Tafel Schokolade</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Schmelzen Sie die Schokolade. Mischen Sie Wasser und Wein. Weichen Sie die Mazza in der Hälfte der Flüssigkeit ein. Geben Sie die restliche Hälfte zur geschmolzenen Schokolade. Legen Sie die Mazza-Stücke übereinander und bestreichen Sie jedes Stück mit Schokolade. Bestreichen Sie den gesamten Pudding mit der restlichen Schokolade und garnieren Sie ihn nach Belieben mit Früchten.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>BRANDTEIG MIT MAZZA-MEHL</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="458" height="340" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-15.png" alt="" class="wp-image-9520" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-15.png 458w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-15-300x223.png 300w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 4 Eier</p>



<p>&#8211; 1 Tasse Wasser</p>



<p>&#8211; 1/2 Tasse Olivenöl</p>



<p>&#8211; 1 Tasse Mazza-Mehl</p>



<p>&#8211; 1 Teelöffel Salz</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Erste Möglichkeit:</p>



<p>Mischen Sie das Wasser, Salz und Öl in einem Topf und bringen Sie es zum Kochen. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd, fügen Sie das Mehl hinzu, rühren Sie um und erhitzen Sie es dann bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren, bis die Mischung an den Seiten der Pfanne zu kleben beginnt. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen (ca. 10 bis 15 Minuten). Fügen Sie dem Teig ein Ei nach dem anderen hinzu und rühren Sie dabei gründlich. Der Teig ist fertig.</p>



<p>Fetten Sie ein Backblech ein und legen Sie den Teig mit einem Teelöffel so darauf, dass zwischen den Stücken viel Platz ist (der Teig vergrößert sich beim Backen stark). Im vorgeheizten Backofen bei starker Hitze (ca. 200 Grad) goldbraun backen. Wenn die Kuchen abgekühlt sind, können Sie sie mit Marmelade oder anderen süßen Füllungen füllen, oder Sie können sie einfach mit Puderzucker bestreuen.</p>



<p>Zweite Möglichkeit:</p>



<p>Öl in einer Pfanne erhitzen (1-2 cm Schicht), Teigportionen mit einem Teelöffel im erhitzten Öl verteilen und bei starker Hitze ausbacken. Die fertigen Kugeln können mit Süßigkeiten gefüllt oder einfach mit Puderzucker bestreut werden, wie im ersten Fall.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>APFEL-DESSERT</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="301" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-16.png" alt="" class="wp-image-9521" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-16.png 459w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-16-300x197.png 300w" sizes="(max-width: 459px) 100vw, 459px" /></figure>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 5 Äpfel</p>



<p>&#8211; 150g Hüttenkäse</p>



<p>&#8211; 100g Honig</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Dieses Dessert erfordert harte Äpfel. In Israel ist es die Sorte &#8220;Smith&#8221;. Für Russland reichen die Antonovka-Äpfel. Entfernen Sie das Kerngehäuse und backen Sie die Äpfel im Ofen und beträufeln Sie sie mit Zucker und Zitronensaft. Geben Sie die Bratäpfel in einen Mixer und fügen Sie den Hüttenkäse hinzu, in der israelischen Version &#8211; Gwina Levana 5 Prozent. Schlagen Sie die Mischung, indem Sie nach und nach den Honig hineingießen. In Schüsseln füllen und mit fein zerstoßenen Walnüssen bestreuen.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>&#8220;IMBERLACH&#8221; (in Honig gekochte Mazza)</strong><br></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; Mazza — 400—500г</p>



<p>&#8211; Honig &#8211; 1 Glas</p>



<p>&#8211; Ingwer &#8211; 2/3 Teelöffel</p>



<p>&#8211; Olivenöl &#8211; 1,5 Esslöffel</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Brechen Sie die Mazza in kleine Stücke. Geben Sie den Honig in einen Topf und erhitzen Sie ihn bei niedriger Hitze, bis er flüssig wird. Ingwer und Öl hinzufügen, die Hitze etwas erhöhen und die Mazza hinzufügen. Die Hitze sollte so sein, dass der Honig in der Pfanne köchelt. Kochen Sie die Mazza (unter gelegentlichem Rühren), bis sie goldbraun wird. Schalten Sie die Hitze aus und legen Sie die Mazza vorsichtig mit einem Spatel auf einen mit Wasser getränkten Schwamm. Sie müssen es in einer gleichmäßigen Schicht von 1 cm auftragen. Lassen Sie die Mazza abkühlen und schneiden Sie sie in kleine Rauten.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>SCHOKO-MAZZA-ROLLEN</strong><br></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 8 Blätter Mazza</p>



<p>&#8211; Ein Glas süßer Rotwein</p>



<p>&#8211; Eine Tasse Zucker</p>



<p>&#8211; Ein halbes Glas Milch</p>



<p>&#8211; 200g Zartbitterschokolade (man kann jeweils 100g Zartbitter- und 100g Vollmilchschokolade nehmen)</p>



<p>&#8211; 2 Esslöffel Kakao</p>



<p>&#8211; 1 Teelöffel Instantkaffee</p>



<p>&#8211; 200g  Margarine </p>



<p>&#8211; 3 Esslöffel Schokoladen- (oder Orangen-) Likör</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Zerbröseln Sie die Mazza in eine große Schüssel und gießen Sie den Wein darüber. Gießen Sie die Milch in einen Topf, fügen Sie den mit dem Kakao und den Schokoladenwürfeln vermischten Zucker hinzu und bringen Sie die Mischung bei geringer Hitze zum Kochen. Reduzieren Sie die Hitze auf ein Minimum und rühren Sie die Margarine ein. Vom Herd nehmen. Gießen Sie den Weinbrand oder Likör ein. Gießen Sie die Schokoladenmischung in die Schüssel mit der Mazza und rühren Sie gründlich um. Teilen Sie die Mischung in zwei Teile. Jedes Stück buttern und auf gefetteter Folie zu einer Rolle aufrollen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen und in den Gefrierschrank legen. Entfernen Sie die Folie von den tiefgefrorenen Brötchen, schneiden Sie sie in Scheiben und richten Sie sie in Papiertüchern an.<br></p>



<p>***<br></p>



<p><strong>SÜßE MAZZA-ROLLEN</strong><br></p>



<p><strong>Man braucht:</strong></p>



<p>&#8211; 6 Blätter Mazza</p>



<p>&#8211; 100g Margarine (Raumtemperatur)</p>



<p>&#8211; Vanille-Essenz</p>



<p>&#8211; Zucker &#8211; nach Geschmack</p>



<p>&#8211; 2 Esslöffel Kakao</p>



<p>&#8211; Ein bisschen Wein</p>



<p>&#8211; Puderzucker</p>



<p>&#8211; Zum Abdecken der Rollen</p>



<p>&#8211; 100g Schokolade</p>



<p>&#8211; 1 Esslöffel Margarine</p>



<p><strong>Zubereitung:</strong></p>



<p>Zerbröseln Sie die Mazza und tränken Sie sie in dem Wein. Kombinieren Sie die Margarine, den Zucker, die Vanille und den Kakao und mischen Sie sie gut, bis sie cremig sind. Die Sahne zur Mazza geben und gut vermischen. Rollen Sie den Teig zu Rollen auf. In Puderzucker wälzen. Schokolade und Margarine schmelzen und aufkochen lassen. Füllen Sie die Rollen mit der Glasur und stellen Sie sie kalt.<br></p>



<p><strong>PESSACH-KEKSE</strong><br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="454" height="278" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-9.png" alt="Tolles Keksrezept für Pessach" class="wp-image-9487" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-9.png 454w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/03/grafik-9-300x184.png 300w" sizes="(max-width: 454px) 100vw, 454px" /></figure>



<p>Lesen Sie ein wunderbares Rezept für Pessach-Kekse in einem <a href="https://judentum.online/tolles-keksrezept-fuer-pessach/">separaten Artikel</a>.</p>



<p><br><em>Dieses Material wurde auf <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-25-abschnitt-toldot-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Toldot</a>.ru veröffentlicht.</em></p>



<p><em>Übersetzt aus dem Russischen</em></p>

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		<title>14 gängige Mythen und Missverständnisse über Kaschrut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 20:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[KASCHRUT]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mythen und Missverständnisse über Kaschrut Der Autor ist rav Menachem Posner Mythos Nr. 1: zertifizierte koschere Produkte wurden von einem Rabbiner &#8220;gesegnet&#8221; Die meisten der im Handel erhältlichen koscheren Fertigprodukte tragen das spezielle Zeichen der koscheren Zertifizierungsstellen &#8211; diese Firmen werden von Rabbinern vertreten, die die Fabriken und Lebensmittelproduktionsstätten besuchen. Es gibt ein verbreitetes Missverständnis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[




<h2>Mythen und Missverständnisse über Kaschrut</h2>
<p>Der Autor ist <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">rav</a> Menachem Posner</p>



<h3>Mythos Nr. 1: zertifizierte koschere Produkte wurden von einem Rabbiner &#8220;gesegnet&#8221;</h3>



<p>Die meisten der im Handel erhältlichen koscheren Fertigprodukte tragen das spezielle Zeichen der koscheren Zertifizierungsstellen &#8211; diese Firmen werden von Rabbinern vertreten, die die Fabriken und Lebensmittelproduktionsstätten besuchen. Es gibt ein verbreitetes Missverständnis unter den Mitarbeitern solcher Betriebe, dass der Zweck eines Besuchs eines Rabbiners darin besteht, das Essen zu segnen.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>Maschgiach ist ein Prüfer bei der Inspektion</p>



<p>Ein Rabbiner, der die Position des Maschgiach hat, was wörtlich &#8220;Beobachter&#8221; bedeutet, darf in die Fabrik kommen. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die auf der Linie produzierten Lebensmittel nur koschere Zutaten enthalten und ihre Herstellung dem jüdischen Gesetz entspricht.</p>



<p>Der Besuch des Rabbiners in der Fabrik in diesem Fall rein arbeitstechnischer Natur trägt und hat nichts mit der Erteilung von Segenssprüchen zu tun &#8211; es geht nur darum, Informationen über die Inhaltsstoffe der produzierten Lebensmittel und den Prozess der Zubereitung zu sammeln.</p>



<h3>Mythos Nr. 2: &#8220;Glat-koscher&#8221; bedeutet &#8220;superkoscher&#8221;.</h3>



<p>Das Wort &#8220;Glat&#8221; entstand &#8211; fälschlicherweise! &#8211; wird verwendet, um sich auf etwas zu beziehen, das einen unbestreitbaren koscheren Status hat. So sieht man manchmal ein Café oder einen Supermarkt, der sein Niveau betont und Produkte &#8220;nur glat koscher&#8221; anbietet.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> der Begriff &#8220;Glat&#8221; bezieht sich nur auf die Lunge eines Tieres.</p>



<p>Die Definition von &#8220;Glat&#8221;, was aus dem Jiddischen mit &#8220;glatt&#8221; übersetzt werden kann, bezieht sich auf das Fehlen von Verwachsungen in der Lunge des Tieres.</p>



<p>Was bedeutet das?</p>



<p>Zu den wichtigsten Voraussetzungen für koscheres Fleisch gehört nicht nur die korrekte Methode des Schlachtens von Vieh, sondern ebenso wichtig ist die Gesundheit des Tieres während seines Lebens. Eine Möglichkeit, dies sicherzustellen, besteht darin, die Lungen von frisch geschlachteten Tieren auf Löcher und Verwachsungen zu untersuchen. Das Vorhandensein dieser kann bedeuten, dass die Lunge punktiert wurde und teilweise verheilt ist oder dass sich ein Loch in ihr gebildet hat.</p>



<p>Wie glatt muss die Lunge eines Tieres sein, damit es für uns als essbar gilt?</p>



<p>Es gibt unterschiedliche Standards, je nach Strenge der Kaschrut-Gesetze. Diejenigen Tiere, deren Lunge so glatt ist, dass sie auch den strengsten Anforderungen genügt, werden als &#8220;glat&#8221; bezeichnet.</p>



<h3>Mythos Nr. 3: Giraffen können nicht koscher geschlachtet werden.</h3>



<p>Ein integraler Bestandteil des koscheren Fleischproduktionsprozesses ist die Scheschita, eine Methode der rituellen Schlachtung von Rindern, bei der ein perfekt glattes und scharfes Messer (Khalef) sofort den größten Teil der Luftröhre, der Speiseröhre, der Halsschlagader, der Jugularvene und des Vagusnervs des Tieres durchtrennt, so dass es keine Zeit hat, Schmerzen zu empfinden. Die <a href="https://judentum.online/schechita-das-rituelle-schlachten-im-judentum/">Schechita</a> wird von einem speziell ausgebildeten religiösen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> durchgeführt.</p>



<p>Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass die Giraffe, obwohl sie nach jüdischem Gesetz als koscheres Tier gilt &#8211; sie rülpst und hat gegabelte Hufe -, nicht geschächtet werden kann, weil man nicht genau weiß, wo man ihren langen Hals aufschlitzen muss und wie man das am besten macht.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>relevante Informationen sind vorhanden</p>



<p>In der Tat bedeutet ein zu langer Hals nur, dass es definitiv Raum für Scheschita gibt.</p>



<p>Warum ist also kein koscheres Giraffenfleisch erhältlich?</p>



<p>Der Grund, warum Sie sie nicht in Ihrem örtlichen koscheren Feinkostladen finden, ist derselbe Grund, warum Sie sie auch nicht in der nicht-koscheren Metzgerei nebenan sehen: Giraffen werden nicht speziell für die Schlachtung aufgezogen, also nicht geschlachtet und verkauft.</p>



<p>Einige jüdische Gemeinden in Nordafrika führen jedoch immer noch alle paar Jahre eine Giraffen-Scheschita durch &#8211; um diese Tradition nicht zu verlieren und die Fertigkeit am Leben zu erhalten.</p>



<h3>Mythos Nr. 4: Kaschrut macht heutzutage keinen Sinn mehr</h3>



<p>Die Kaschrut-Gesetze verlangen, dass nur bestimmte Tiere gegessen werden, und zwar gesunde, und dass es eine strenge Ordnung in der Küche gibt und kein Vermischen von Fleisch und Milchprodukten. Es besteht der starke Glaube, dass all diese Gesetze erlassen wurden, um der antike und weitgehend primitiven jüdischen Gemeinschaft zu helfen, die Hygiene aufrechtzuerhalten.</p>



<p>So glauben einige, dass im Zeitalter der Pasteurisierung und Tiefkühlung das Konzept der koscheren Lebensmittel selbst irrelevant wird, weil wir perfekt in der Lage sind, den Verderb von Lebensmitteln zu vermeiden und unserer Gesundheit unnötigen Schaden zuzufügen.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>Kaschrut ist ein Gebot, das nichts mit grundlegender Gesundheit und Hygiene zu tun hat</p>



<p>Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Einhaltung von Kaschrut ein gewisses Nutzen für die Gesundheit bringen kann, und es gibt keinen Zweifel daran, dass zum Beispiel das nach Kaschrut verbotene Schweinefleisch nicht als gesundes Fleisch gilt und von modernen Ernährungswissenschaftlern nicht begrüßt wird. Das ist jedoch nicht der Grund, warum wir die Kaschrut einhalten (darüber hinaus ist es Juden verboten, z.B. Meeresfrüchte zu essen, was die internationale Gemeinschaft insgesamt als gesund betrachtet).</p>



<p>Wir halten die Kaschrut ein &#8211; und das ist ein sehr wichtiger Punkt! &#8211; weil <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> es uns so befohlen hat.</p>



<p>Dieses Gebot wird als &#8220;Chok&#8221; eingestuft, d.h. als ein Gesetz jenseits unseres begrenzten Verständnisses, und wir müssen es befolgen, ob wir einen rationalen Sinn darin sehen oder nicht.</p>



<h3>Mythos Nr. 5: Nicht koschere Fische leben am Grund von Gewässern</h3>



<p>Wie bei dem vorherigen Mythos glauben viele fälschlicherweise, dass die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> uns nicht erlaubt, die Fische zu essen, die am Grund von Wasserbecken leben, weil sie den ganzen Schmutz, der dort ist, absorbieren.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> es gibt reichlich koscheren Fisch in den Untiefen</p>



<p>Die einzige Voraussetzung für koscheren Fisch ist das gleichzeitige Vorhandensein von Flossen und Schuppen. Der Mythos ist jedoch nicht aus der Luft gegriffen: Der Ramban stellte fest, dass viele koschere Fische näher an der Oberfläche von Gewässern leben, was sich seiner Meinung nach positiv auf die Fische auswirkt und folglich auch auf diejenigen, die sie essen.</p>



<p>Es sei darauf hingewiesen, dass es viele koschere Fische gibt, die am Grund von Gewässern leben, darunter z.B. der Karpfen, aus dem traditionell Gefilte Fisch, ein klassisches Gericht der aschkenasischen jüdischen Küche, zubereitet wird. Darüber hinaus gibt es viele nicht koschere Fischarten, die sich näher an der Wasseroberfläche befinden.</p>



<h3>Mythos Nr. 6: Koscherer Wein ist süß und langanhaltend</h3>



<p>Seit Generationen beschränkte sich die Auswahl an koscheren Weinen auf preiswerte Varianten, die in eckigen Flaschen verkauft wurden und in Geschmack und Konsistenz an Hustensaft erinnerten. Dies führte zu dem Missverständnis, dass koscherer Wein süß und leicht zähflüssig sein muss.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> es gibt hunderte von verschiedenen koscheren Weinen</p>



<p>Jahrhundertelang gaben sich die Juden, die meist am Rande der Armut lebten, Mühe, für <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> koscheren Wein zu kaufen, und die billigen Sorten mit hohem Zuckergehalt waren das Beste, was sie sich leisten konnten.</p>



<p>Doch die Zeiten haben sich seither geändert, und mittlerweile ist der Markt für koscheren Wein exponentiell gewachsen. Jetzt können sie für alle Geschmäcker und Geldbörsen ausgewählt werden &#8211; trocken, halbtrocken, halbsüß, süß, prickelnd, etc.</p>



<h3>Mythos Nr. 7: koscheres Salz ist koscherer als der Rest</h3>



<p>Wenn man sich das Etikett von grobem Salz mit der Aufschrift &#8220;koscheres Salz&#8221; (hergestellt in den USA) ansieht, könnte man meinen, dass es koscherer ist als jedes &#8220;normale&#8221; Salz. Denn warum sollte sonst &#8220;koscheres Salz&#8221; draufstehen?</p>



<p><strong>Fakt: </strong>vom Standpunkt der Kaschrut aus gesehen, unterscheidet es sich nicht von den üblichen</p>



<p>Wie Sie wissen, durchläuft das Fleisch, bevor es in die Regale der koscheren Läden kommt, mehrere Verarbeitungsstufen, die darauf ausgelegt sind, das Blut aus dem Fleisch zu entfernen. Dazu wird es nacheinander eingeweicht und mit relativ grobem Salz gesalzen, das dann abgewaschen wird.</p>



<p>Technisch gesehen handelt es sich um grobes Salz, das für koscheres Fleisch geeignet ist, daher wird es in den Geschäften meist als &#8220;koscher&#8221; gekennzeichnet, ist aber in Wirklichkeit nicht mehr und nicht weniger koscher als jedes andere Salz im Supermarktregal.</p>



<p>Salz ist ein Mineral, daher ist reines Salz immer koscher. Einige Fabriken, die Salz herstellen, versehen die Verpackungen jedoch mit koscheren Symbolen, so dass Sie zu 100% sicher sein können, dass die Fabrik von einer zuverlässigen koscheren Zertifizierungsstelle überprüft wurde (siehe Mythos Nr. 1) und ihre Produkte frei von fremden Verunreinigungen sind, was während der Pessachwoche besonders wichtig ist.</p>



<h3>Mythos Nr. 8: alle frischen Früchte und Gemüse sind koscher</h3>



<p>Wer nur nominell mit den Gesetzen der Kaschrut vertraut ist und bestimmte Fleischsorten im Alltag meidet und Milch- und Fleischprodukte in der Küche trennt, mag denken, dass alle Früchte und Gemüse koscher sind. Denn was könnte im Grunde genommen schon an ihnen falsch sein?</p>



<p><strong>Fakt: </strong>und hier gelten es bestimmte Regeln</p>



<p>Generell gilt, dass die meisten Produkte in Ihrem örtlichen Lebensmittelgeschäft koscher sind, aber es gibt einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:</p>



<p>1. Nach den Kaschrut-Gesetzen ist der Verzehr von Insekten streng verboten. Das bedeutet, dass Kräuter, Beeren und andere Lebensmittel, die potenziell mit ihnen befallen sein können, sorgfältig untersucht und behandelt werden müssen.</p>



<p>2. Israelische Früchte und Gemüse heben sich vom Rest ab: Der Produzent muss den Zehnten von ihnen abtrennen, sonst sind sie nicht zum Verzehr geeignet.</p>



<p>3. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Früchte, die Sie kaufen, nicht aus den ersten drei Jahren der Ernte des Baumes stammen. Aus diesem Grund muss in Israel angebautes Obst von einer seriösen Agentur zertifiziert sein und den entsprechenden Vermerk tragen, dass der Lieferant alle festgelegten Vorschriften ernst nimmt.</p>



<h3>Mythos Nr. 9: Die besten koscheren Symbole sind solche mit hebräischen Buchstaben darauf</h3>



<p>Heutzutage gibt es über 1.500 koschere Zertifizierungsstellen auf der Welt, so dass sich viele von uns den Kopf zerbrechen, ob ein unbekanntes Symbol zuverlässig genug ist.</p>



<p>Auf dieser Grundlage ist ein weit verbreiteter Irrglaube entstanden, dass markante Kaschrut-Zeichen mit hebräischen Buchstaben (manchmal sogar unentzifferbar) die authentischsten Stellen darstellen.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>es kommt auf das jeweilige Vorzeichen an</p>



<p>Dass viele koschere Zertifizierungsagenturen, die den höchsten Standards folgen, oft dazu neigen, verschnörkelte Symbole zu verwenden, einschließlich exquisit gedruckter hebräischer Buchstaben, ist die absolute Wahrheit. Deshalb stehen ihre Schilder in starkem Kontrast zu den minimalistischen Symbolen der anderen Agenturen.</p>



<p>Allerdings ist nicht jeder, der einen coolen Designer anheuert und sein Unternehmen anmeldet, auch ein Experte für koschere Aufsicht. Selbst diejenigen, die die besten Absichten haben und mit tadellosen rabbinischen Referenzen ausgestattet sind, sind nicht davor gefeit, zu versagen, indem sie koschere Aufsichtspersonen entsenden, denen das richtige Branchenwissen und die technische Ausbildung fehlen, die notwendig sind, um die moderne Lebensmittelproduktion zu verstehen.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass einige der schönen und in Bezug auf das Design &#8220;teuren&#8221; koscheren Symbole zweifellos die Einhaltung eines höheren Qualitätsstandards und der Einhaltung des jüdischen Gesetzes durch eine Produktion anzeigen können als andere, aber dies muss von Fall zu Fall ermittelt werden.</p>



<h3>Mythos Nr. 10: manchmal kann das Geschirr auch ohne Tevila (Eintauchen) verwendet werden</h3>



<p>Bevor Glas- oder Metallutensilien in einer koscheren Küche verwendet werden können, müssen sie in eine <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> getaucht werden.</p>



<p>Es gibt eine allgemeine Meinung, dass ein Gefäß einmal ohne Eintauchen verwendet werden kann, aber es ist zwangsläufig notwendig, es in Wasser zu tauchen, bevor man es wieder benutzt.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>es gibt keine Ausnahmen</p>



<p>Dieser Mythos mag aus der Tatsache entstanden sein, dass Einweg-Nahrungsmittelbehälter vor dem Gebrauch nicht in das Mikwe-Wasser getaucht werden müssen, was die Leute zu dem Schluss führte, als ob vollwertige Utensilien auch einmal benutzt werden könnten, ohne in die Mikwe getaucht zu werden.</p>



<p>Dies hat aber eigentlich keine Grundlage im jüdischen Gesetz &#8211; es ist einfach so, dass Plastikutensilien grundsätzlich nicht getaucht werden sollen.</p>



<h3>Mythos Nr. 11 &#8220;Treif&#8221; bedeutet &#8220;Verbotenes zum Essen&#8221;</h3>



<p>Für viele ist der Begriff &#8220;Treif&#8221; zu einer universellen Bezeichnung für nicht koschere Lebensmittel geworden.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>technisch gesehen gilt dies nur für ein Tier, das verletzt, getötet oder schwer krank ist</p>



<p>Die Wurzel des hebräischen Wortes &#8220;treif&#8221;, das sich aus den Buchstaben t-r-f zusammensetzt, bedeutet &#8220;zerreißen&#8221; und bezieht sich auf ein Tier, das von einem anderen Tier auseinandergerissen wurde und daher für Juden verboten ist, gegessen zu werden. Und koscher sind nur die Tiere, die durch Schechita geschlachtet wurden.</p>



<p>Ebenso ist es nicht zulässig, die Schechita eines Tieres durchzuführen, das verwundet oder schwer krank ist und aufgrund seines Zustandes sterben könnte. Ein solches Tier fällt auch unter die Kategorie von &#8220;treif&#8221;.</p>



<p>Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich jedoch die Definition von &#8220;treif&#8221; durchgesetzt, um alle nicht-koscheren Lebensmittel zu beschreiben.</p>



<h3>Mythos Nr. 12: alle veganen Restaurants sind koscher</h3>



<p>Da die meisten Kaschrut-Gesetze den Verzehr von Fleisch und Milch beinhalten, wäre es logisch anzunehmen, dass alle veganen Restaurants koscher sind. In der Realität ist es jedoch nicht so einfach.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> es ist nicht so</p>



<p>Wenn Sie diesen Artikel von Anfang an gelesen haben, erinnern Sie sich wahrscheinlich daran, dass einige Obst- und Gemüsesorten auf kleinste Insekten untersucht werden müssen (bis hin zur völligen Verweigerung des Verzehrs der Früchte, wenn die Wanzen nicht entfernt werden können), was die meisten Mitarbeiter in veganen Restaurants nicht tun.</p>



<p>Aber es gibt noch andere Überlegungen, die deutlich machen, dass ein observanter <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> nicht ruhig an solche Orte gehen sollte. Zum Beispiel sollten alle Theken und Utensilien von jeglichen Rückständen nicht koscherer Lebensmittel gereinigt werden.</p>



<p>Auch nicht-jüdischer Wein ist komplett vegan, aber auch komplett unkoscher.</p>



<p>Darüber hinaus gibt es bestimmte Gesetze in Bezug auf Speisen, die von Nicht-Juden zubereitet und gebacken werden, ohne dass mindestens ein Jude daran beteiligt ist.</p>



<h3>Mythos Nr. 13: man kann den Besteck ein paar Mal in den Boden stecken, um es koscher zu machen</h3>



<p>Es gibt einen alten, vor allem unter Hausfrauen verbreiteten Irrglauben, dass, wenn Fleischutensilien versehentlich für Milchprodukte verwendet wurden (oder umgekehrt), diese ein paar Mal in den Boden gesteckt werden sollten (oder, nach einigen Meinungen, für ein paar Wochen darin vergraben) und dann gefahrlos wieder verwendet werden können.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>Kontakt mit dem Boden ist keine zulässige Form der Geräteabdichtung</p>



<p>Die Wahrheit ist, dass es in der Tat eine Methode zum koscheren Reinigen von Messern gibt, bei der die Klinge 10 Mal in den ungeschliffenen Boden gestochen wird, um so alle nicht koscheren Speisereste, die darauf getrocknet sein könnten, abzuschaben.</p>



<p>Diese Methode hat jedoch enge Grenzen und eignet sich nur für perfekt glatte Messer, die ausschließlich im Kontakt mit kalten koscheren Lebensmitteln verwendet werden &#8211; also beim Zubereiten von Speisen, nicht beim Essen.</p>



<p>Es hat also nichts damit zu tun, dass man zu Hause im Geranientopf einen Teelöffel vergräbt, der zufällig in die Fleischbrühe geraten ist, und ihn dann nach einer Weile wieder herauszieht, um den Kaffee und die Milch umzurühren.</p>



<h3>Mythos Nr. 14: koschere Lebensmittel sind viel teurer</h3>



<p>Bei der Überlegung, mit der Einhaltung der Kaschrut zu beginnen, werden viele von der Angst aufgehalten, dass ihre Lebensmittelrechnungen aufgrund der hohen Kosten für koschere Lebensmittel in die Höhe schießen werden.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>die meisten Preise sind gleich</p>



<p>Die meisten Produkte in normalen Supermärkten, mit Ausnahme von Fleisch und Milchprodukten, sind koscher, so dass Sie wahrscheinlich nicht bemerken werden, dass die Einhaltung der Kaschrut-Gesetzen Ihren Geldbeutel hart trifft.</p>



<p>Zweifellos werden heutzutage in der Lebensmittelindustrie viele Ersatzstoffe für echte Lebensmittel verwendet, um die Produktion billiger zu machen, so dass koschere Produkte, die zum größten Teil solche Zutaten ausschließen, teurer erscheinen als andere.</p>



<p>Aber wenn man auf seine Gesundheit achtet und die Zusammensetzung der Lebensmittel, die man kauft, sorgfältig auf die Abwesenheit schädlicher Bestandteile überprüft, so kauft man auch außerhalb der Kaschrut teurere Produkte, und deshalb wirkt sich der Wechsel zu koscheren Lebensmitteln nicht auf Ihr Budget aus.</p>



<p>Koscheres Fleisch (und Halav Yisrael-Milchprodukte) sind in der Tat teurer, und es ist durchaus vertretbar, damit zu kalkulieren, dass koschere Fleischproduzenten Tierkadaver aussondern müssen, die aufgrund innerer Verletzungen (z. B. Krankheiten) nicht an Juden verkauft werden können.</p>



<p>Außerdem müssen sie zusätzliche erfahrene Mitarbeiter einstellen und zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Produkte genau nach den Kaschrut-Vorschriften zu produzieren und sie bis zur Verpackung in diesem Zustand zu halten. Bei alledem ist der Preisunterschied oft nicht so groß (vor allem, wenn es sich um wirklich hochwertige, nicht koschere Produkte handelt).</p>



<p>Wenn Sie sich also endlich dazu entschließen, Ihre Ernährung umzustellen und auf koschere Lebensmittel umzusteigen, dann werden Sie zu Ihrer Freude feststellen, dass der Unterschied bei den Kosten relativ gering ist, aber es gibt sehr überzeugende Vorteile.</p>

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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/14-gaengige-mythen-und-missverstaendnisse-ueber-kaschrut/">14 gängige Mythen und Missverständnisse über Kaschrut</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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		<title>Parscha Para (zusätzliche Parscha)</title>
		<link>https://judentum.online/parscha-para-zusaetzliche-parscha/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 09:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE ROTE KUH: „Ich kann das nicht erreichen! Ich kann das nicht verstehen&#8221; Die rote Kuh ist seit vielen Jahrhunderten ein Rätsel, selbst für die größten Rabbiner und Philosophen. Von König Shelomo, sind diese drei Bücher vom Tanach &#8211; 1. Kohelet, Prediger, 2. Mischle, Sprichwörter und 3. Schir Haschirim, Hohelied Salomos Diese schrieb er und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="h-die-rote-kuh-ich-kann-das-nicht-erreichen-ich-kann-das-nicht-verstehen">DIE ROTE KUH: „Ich kann das nicht erreichen! Ich kann das nicht verstehen&#8221;</h4>



<p>Die rote Kuh ist seit vielen Jahrhunderten ein Rätsel, selbst für die größten <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> und Philosophen. Von König Shelomo, sind diese drei Bücher vom Tanach &#8211;</p>



<p>1. Kohelet, Prediger,</p>



<p>2. Mischle, Sprichwörter und</p>



<p>3. Schir Haschirim, Hohelied Salomos</p>



<p>Diese schrieb er und konnte jede Mitzwa auf 3000 Arten erklären – Er rief über die rote Kuh aus: „Ich kann das nicht erreichen! Ich kann das nicht verstehen&#8221;.</p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> selbst sagt deutlich, dass die Mitzwa, unreine Menschen mit der Asche der roten Kuh zu besprühen, um sie zu reinigen, ein unverständliches Gesetz ist: eine Chok oder Chuka in Iwrit: &#8220;Weil Satan und die Völker der Welt Israel plagen, indem sie sagen: &#8216;Was Bedeutet dieser Befehl, welcher Grund existiert? &#8220;. Deshalb schreibt die Tora &#8220;Chuka&#8221;.</p>



<p>Das heißt: „Es ist eine Entscheidung von Mir, Sie haben kein Recht, darüber nachzudenken und auf der Grundlage Ihres eigenen Urteils zu entscheiden, ob es richtig ist oder nicht. Meine Entscheidung ist darüber hinaus gehoben, sagt <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a>. “</p>



<p><strong>Unbezahlbar</strong></p>



<p>Eine rote Kuh war sehr selten. Siebzig große Sanhedrin-Rabbiner machten sich einmal auf den Weg, um eine rote Kuh zu kaufen. Sie boten dem Bauern 400 Silberstücke an. Der Bauer stimmte zu.</p>



<p>Die Rabbiner würden am nächsten Tag mit dem Geld zurückkehren. In der Zwischenzeit hatte der Bauer seine Meinung geändert und wollte 500 Goldstücke. Die Sanhedrin Rabbiner stimmten zu. Sie sollten am nächsten Morgen kommen und das Tier holen.</p>



<p>Der Bauer wusste, dass wenn die rote Kuh ein Joch getragen hätte, es als Opfer ungeeignet wäre. Aber der Bauer dachte, dass die Rabbiner des Sanhedrin (Oberster Gerichtshof) dies nicht kontrollieren könnten. Die Rabbiner untersuchten das Tier am nächsten Tag, bevor sie bezahlten.</p>



<p>Eine Kuh, die ein Joch getragen hat, kann an zwei Merkmalen erkannt werden:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es gibt zwei Haare im Nacken, die gebogen bleiben, wenn jemals ein Joch darauf gelegt wird.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Außerdem sieht eine Kuh, die ein Joch getragen hat, ein wenig schielend aus. Die Rabbiner sahen sofort, dass die Kuh einmal ein Joch getragen hatte.</p>



<p>&#8220;Behalte die Kuh, wir brauchen sie nicht.&#8221; Der Bauer bereute seine Täuschung.</p>



<p><strong>Die rote Kuh als Kappara, Versöhnung</strong></p>



<p>Para Aduma (die rote Kuh) ist eine unverständliche Mitzwa. Die Asche des Para Aduma musste mit Wasser gemischt werden. Dann musste man es auf jemanden ausschütten, der unrein geworden war. <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> gibt dennoch eine Reihe von Erklärungen für Para Aduma (die rote Kuh).</p>



<p>Die rote Kuh wurde zur Sühne für das goldene Kalb gebracht.</p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> hatten ihre goldenen Nasenringe für das Kalb ihres eigenen Eigentums abgenommen. Die Juden sollten auch diese rote Kuh selbst bezahlen und mitbringen, um ihr eigenes Geld zu versöhnen.</p>



<p><strong>mit dem Sohn eines Dieners zu vergleichen</strong></p>



<p>Das Bringen der roten Kuh kann mit dem Sohn eines Dieners verglichen werden, der das Haus des Königs schmutzig gemacht hat. Die Leute sagen dann: Lass seine Mutter (die rote Kuh) kommen und den Schmutz vom Kind (dem goldenen Kalb) entfernen.</p>



<p>So macht die rote Kuh Kappara, Sühne für das goldene Kalb.</p>



<p><strong>Wenn deine Sünden sehr rot sind, werden sie schneeweiß</strong></p>



<p>Die Kuh muss rot sein. Rot wegen des Pasuk (Tora Vers)&nbsp;&nbsp;„Wenn deine Sünden sehr rot sind, werden sie schneeweiß“ (Jesaja 1:18).</p>



<p>Die Kuh muss rot sein, denn im Durchschnitt werden Verstöße auch als rot bezeichnet. Die Kuh muss aber auch vollständig rot sein. Warum muss es komplett rot sein? Weil das jüdische Volk perfekt sein muss und alle wegen des goldenen Kalbes (Egel hazahav) Fehler haben: &#8220;Lass die perfekte rote Kuh kommen und Kappara für die Juden machen, damit sie wieder perfekt werden.&#8221;</p>



<p>Die rote Kuh durfte kein Joch tragen, um das schlechte Verhalten des jüdischen Volkes auszugleichen, das das Joch von Haschem (G&#8217;ttes) abgeworfen hatte und dem goldenen Kalb diente.</p>



<p>&nbsp;Die erste rote Kuh musste von Elazar, dem Kohen, bereitgestellt werden, weil sich das jüdische Volk um Aharon versammelt hatte, dem Kohen-Gadol, dem Hohen Kohen, um das goldene Kalb herzustellen.</p>



<p><strong>Wie ein Rechtsanwalt, der an einer Avera-Straftat teilgenommen hat</strong></p>



<p>Und, erklärt Raschi weiter, weil Aharon das goldene Kalb gemacht hatte, wurde dieser Dienst der roten Kuh nicht von ihm geleistet: &#8220;Weil ein Rechtsanwalt, der an einer Avera-Straftat teilgenommen hat, kein Verteidiger werden kann, ist er nicht die richtige Person, um als Vermittler für Kappara zu fungieren “.</p>



<p><strong>Reinigung durch die Welle</strong></p>



<p>Die rote Kuh musste verbrannt werden, so wie das goldene Kalb schließlich verbrannt wurde. Die Kohanim (Priester) nehmen drei Arten:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zedernholz,</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ysop und</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;rote Wolle.</p>



<p>Diese drei Arten stehen den dreitausend Männern gegenüber, die an dem goldenen Kalb gestorben sind.</p>



<p>Die Zeder ist der höchste aller Bäume und der Ysop ist die kleinste Pflanze. Dies ist ein Hinweis für den eingebildeten Thor, der denkt, er sei viel. Er muss sich wie ein sehr kleiner Ysop demütigen; dann wird er versöhnt sein.</p>



<p><strong>Lemischmeret &#8211; zur Aufbewahrung</strong></p>



<p>Die Asche der roten Kuh musste konserviert werden. Dies hat auch mit dem goldenen Kalb zu tun. So wie der Dienst am goldenen Kalb als Strafe für alle späteren Generationen aufbewahrt wird und es keine Strafe gibt, bei der nicht etwas von der Übertretung des goldenen Kalbes weggenommen und korrigiert wird (was bedeutet, dass diese Avera (Übertretung) uns immer noch auf subtile oder weniger subtile Weise verfolgt), so muss die Asche der roten Kuh beibehalten werden.</p>



<p>Und wie das goldene Kalb alle, die arbeiteten, unrein machte, so machte auch die rote Kuh alle, die daran arbeiteten, unrein.</p>



<p>Und so wie die Bne Yisrael (die Juden) durch die Asche des goldenen Kalbes gereinigt wurden, wie geschrieben steht: &#8220;Und Mose hat es&nbsp;(die Asche des goldenen Kalbes)&nbsp;auf die Wasseroberfläche gestreut&#8221; (Schemot/Ex. 32:20), so wird man es für das unreine Volk nehmen aus der Asche der roten Kuh, dem verbrannten Chatat, dem Opfer der Sünde.</p>



<p><strong>Dama ben Netina</strong></p>



<p><strong>Geschichte</strong>: Dama ben Netina lebte in Aschkelon und weigerte sich einmal, seinen Vater zu wecken, als die Chachamim, (die Rabbiner) einen Edelsteinjasper für den Brustschild des Kohen-Gadols (Hohen Priester) im Tempel kaufen wollten.</p>



<p>Wenn jemand etwas Gutes tut, bekommt er immer eine Belohnung dafür. Ein Jahr später wurde ein Kalb geboren, das ohne ein einziges schwarzes Haar völlig rot war.</p>



<p>Wie viel Geld hat Dama für dieses rote Kalb bekommen? Genau die Menge, welche die Chachamim ihm ein Jahr zuvor für seinen Jaspis geben wollten: tausend Goldstücke! Dama wurde somit für die Ehre belohnt, die er seinem Vater verlieh (B.T. Kiddushin 31a).</p>



<p><strong>Neun rote Kühe</strong></p>



<p>Laut Maimonides (1135-1204) wurden im Laufe der Geschichte neun rote Kühe bereitgestellt, bis der Tempel zum zweiten Mal zerstört wurde.</p>



<p>Die erste rote Kuh hatte Mosche Rabbenu, die zweite hatte Esra haSofer und die anderen sieben roten Kühe waren von Esra bis zur Zerstörung des zweiten Tempels. Die zehnte rote Kuh wird in der Zeit des Maschiach kommen.</p>



<p><strong>Lemischmeret &#8211; für immer erhalten</strong></p>



<p>Die Asche der roten Kuh musste gelagert werden, nicht nur für die spätere Verwendung, sondern auch, wenn sie nicht zum Besprühen unreiner Menschen zur Reinigung benötigt wurde.</p>



<p>Dies bedeutet daher, dass die Asche von allen roten Kühen, die die Asche zusammenhalten, eine allgemeine und kontinuierliche Mitzwa war. Dies war also keine Verpflichtung für jede rote Kuh einzeln, sondern eine Mitzwa, dass Asche von mindestens einer roten Kuh immer aufbewahrt werden sollte &#8211; Lemischmeret.</p>

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		<title>Kleidung macht einen Mann: warum Ihre Mutter Recht hatte? &#8211; Parascha Tezawe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Aharon]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Schmot]]></category>
		<category><![CDATA[dvar tora]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Perlberger]]></category>
		<category><![CDATA[Hohepriester]]></category>
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		<category><![CDATA[TEZAWE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Autorin ist Hanna PerlbergerOriginaltext auf Russisch finden Sie hier Wer erinnert sich nicht einmal an einen Fall, in dem wir in unserer Kindheit gezwungen waren, bestimmte Kleidung zu tragen, die wir nicht mochten? Und dann, als wir älter wurden, stritten wir uns manchmal sogar mit unseren Eltern um die Kleidung, die wir liebten? Ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Autorin ist <strong>Hanna Perlberger</strong><br>Originaltext auf Russisch finden Sie <strong><a href="https://imrey.org/одежда-делает-мужчину-почему-ваша-мам/">hier</a></strong><br></p>



<p>Wer erinnert sich nicht einmal an einen Fall, in dem wir in unserer Kindheit gezwungen waren, bestimmte Kleidung zu tragen, die wir nicht mochten? Und dann, als wir älter wurden, stritten wir uns manchmal sogar mit unseren Eltern um die Kleidung, die wir liebten? Ich erinnere mich immer noch daran, wie ich das Recht verteidigte, ein ungefüttertes Wollkleid anzuziehen, das mich bei jeder Bewegung kratzte und es fühlte sich an wie ein Sack auf mir, aber mir schien, dass ich einfach großartig aussah. Die einzige Rettung für Eltern in solchen Situationen ist die Hoffnung, dass die Kinder bald aus solchen Kleidern herauswachsen oder dass sie aus dem einen oder anderen Grund wertlos werden (manche legen sogar ihre Hand darauf).</p>



<p>Sobald wir aufgewachsen waren und unsere Eltern uns nicht mehr sagten, was wir anziehen dürfen oder nicht, übernahm die Gesellschaft diese Aufgabe. Wir mussten mehrmals auf das Konzept der „Kleidung für den Erfolg“ stoßen, obwohl es, um ehrlich zu sein, nicht immer klar war, gemäß wessen Erfolgsidee man gezwungen war, sich so zu kleiden. Teil dieser kulturellen Sichtweise ist das häufig verwendete Sprichwort: „Kleidung macht einen Menschen.“ Aber wir waren unzufrieden mit dieser Idee der Gesellschaft, die nicht in der Lage und nicht bereit war, uns so zu sehen, wie wir sind (manchmal chaotisch) und unsere wahren Werte zu akzeptieren (die weit entfernt vom Workaholismus sind). Wir wollten keine Kleidung kaufen, die eine parallele Realität unseres Images schaffen würde, die nichts mit unserem &#8220;wahres Ich&#8221; zu tun hat, nur um die Anerkennung von der Gesellschaft zu bekommen.</p>



<p>Das wöchentliche Kapitel der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> &#8220;Tezawe&#8221; erzählt sehr ausführlich, einschließlich der sehr komplizierten eleganten Gewänder, die Aharon, der Hohepriester, tragen sollte, wenn er das Tabernakel betrat. Ohne dieses königliche und unverwechselbare Outfit könnte er seinen Dienst einfach nicht erfüllen. Ich kann mir schon vorstellen, wie Aharons Mutter zu ihm ruft: „Aaron, Lieber, zieh schon deine Priesterkleider an. Und streite nicht mit mir. Komm schon, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> wartet!“</p>



<p>Ist das nichts anderes als &#8220;Kleidung macht den Hohepriester&#8221;? Einige Kommentatoren argumentieren, dass der Zweck dieses Gewandes darin bestand, die Anerkennung und Respekt seitens jüdischen Volkes zu erzeugen, auf dieser Art würden die Menschen besser verstehen, dass diejenige Person die Besondere ist. Dies bestätigt, dass unsere Teenagerangst berechtigt war und wir wirklich nach Kleidung beurteilt werden. Das wäre aber eine oberflächliche Interpretation. Was ist aber, wenn unser äußeres Gewand uns innerlich beeinflusst, was wiederum eine neue äußere Realität erschaffen kann? Was repräsentiert also die Kleidung: äußere oder innere Realität?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plätze tauschen</h4>



<p>Die Tora beschreibt die Gewänder des Hohepriesters als &#8220;die Pracht und Herrlichkeit&#8221; Aharons. Sie könnten denken, dass diese beiden Wörter dasselbe Bedeutung haben, aber das ist nicht so. &#8220;Die Herrlichkeit&#8221; bezieht sich auf die Eigenschaften, die der Allmächtige uns gegeben hat &#8211; angeborene Kräfte und Talente. Und „die Pracht“ verkörpert wiederum, was wir selbst erreichen.</p>



<p>Es gibt ein Sprichwort, dass unser Leben ein Geschenk Gottes ist, aber was wir damit machen, ist unser Geschenk an Gott. Um die Bedeutung dieser Aussage zu verstehen, müssen wir das erhabene Wesen des Menschen erkennen. Dies ist eine echte Herausforderung, aber versuchen Sie, sich selbst für einen Moment an die Stelle von Aharon zu setzen und die Aufgabe zu übernehmen, das jüdische Volk als Hohepriester zu vertreten.</p>



<p>Normalerweise denken wir, dass die Weltempfinden das Verhalten beeinflusst. Und das macht wirklich Sinn. Aber am Ende sehen wir, dass unsere Handlungen von unseren Überzeugungen und Gedanken herrühren. Die Tora sagt uns, dass das Gegenteil auch wahr ist, wenn nicht sogar mehr als das.</p>



<p>Damit Aharon die Rolle eines Führers übernehmen und dem jüdischen Volk dienen konnte, musste er sich würdig fühlen, um seine innere königliche Natur zu verstehen. Heilige Gewänder und Salböl waren die Mittel, um dieses Bewusstsein zu erlangen. Interessanterweise könnte nichts &#8211; selbst in Form eines Verbandes &#8211; als eine Barriere zwischen Aharons Körper und seiner Kleider sein. Dieses Verbot soll uns lehren: physische und emotionale Hindernisse, die zwischen <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> und physischem, zwischen Gott und uns liegen können, sind fremde Objekte, die nichts mit uns zu tun haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Heiligkeit berühren</h4>



<p>Wir sind alle besonders und wunderschön. Wir alle haben eine Reihe von Eigenschaften, einzigartigen Stärken und Talente, die der Allmächtige uns verleiht. Aber wenn wir nicht wissen, dass sie in uns sind, können wir uns nicht mit ihnen verbinden. Wenn wir nicht erkennen, wer wir sind, werden wir unsere Mission nicht verstehen und unser Potenzial nicht anfangen zu realisieren.</p>



<p>Mögen wir alle in der Lage sein, die Lektion von Parascha Tezawe zu nutzen, um uns neue Verhaltensweisen und Seinsarten „anzulegen“, Barrieren zwischen uns und der Heiligkeit zu beseitigen und eine neue innere Realität zu schaffen, die auf unserer „herrlichen“ Essenz basiert und zur Entdeckung einer neuen äußeren Realität führt und wird ein „großartiges“ Leben erschaffen, das wir leben müssen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Themen zum Nachdenken:</h4>



<p>1. Wenn Sie sich Ihr Leben als Geschenk vorstellen könnten, das Sie dem Allmächtigen geben möchten, wie würde es dann aussehen?</p>



<p>2. Scheint es Ihnen so, dass das Gefühl von eigener Unwürdigkeit oder Angst, dass Sie eine Aufgabe nicht bewältigen können (sei es die Karriere, die Beziehung oder ein persönliches Wachstum), Ihr Leben auf irgendwelche Weise einschränkt und lässt es nicht auf richtige Weise fließen? Nennen Sie einige Beispiele, in welchen Momenten Sie es fühlen.</p>



<p>3. Wie können Sie die von Ihnen oben genannten Situationen mit dem Ansatz „Vorgib, bis du es wahr machst“ beeinflussen? Nennen Sie fünf praktische Möglichkeiten, mit Hilfe von welchen Sie können anfangen zu handeln, indem Sie Ihr Leben zum Besseren verändern und eine neue Realität für sich selbst schaffen.</p>

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		<title>Das Buch Esther mit Kommentaren von Gaon von Vilna</title>
		<link>https://judentum.online/das-buch-esther-mit-kommentaren-von-gaon-von-vilna/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 22:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Purim]]></category>
		<category><![CDATA[Tanach]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Esther]]></category>
		<category><![CDATA[purim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9347</guid>

					<description><![CDATA[<p>Übersetzt aus dem RussischenQuelle des Originaltextes auf Russisch: http://www.beerot.ru/?p=40777 Übersetzung ins Russische und Kommentar von Rav Berl Nabutovsky Traktat &#8220;Sukkah&#8221;. Blatt 4a (Teil 4) Kapitel 1 Vorwort Die verborgene Bedeutung des Buches Esther Das gesamte Buch Esther kann als eine Anspielung auf den Kampf gegen den bösen Trieb, der das Hauptziel des Lebens eines jeden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Übersetzt aus dem Russischen<br>Quelle des Originaltextes auf Russisch: http://www.beerot.ru/?p=40777</em></p>



<p><em>Übersetzung ins Russische und Kommentar von Rav Berl Nabutovsky</em><br></p>



<p>Traktat &#8220;Sukkah&#8221;. Blatt 4a (Teil 4)</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-kapitel-1"><strong>Kapitel 1</strong></h4>



<p><strong>Vorwort</strong></p>



<p><strong>Die verborgene Bedeutung des Buches Esther</strong></p>



<p>Das gesamte Buch Esther kann als eine Anspielung auf den Kampf gegen den bösen Trieb, der das Hauptziel des Lebens eines jeden Menschen ist, (als eine Anspielung) auf die Anklagen, die der Satan gegen die Seele erhebt, und (als eine Anspielung) auf seine endgültige Niederlage gesehen werden. Die Weisen der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> weisen uns auf die verborgene Bedeutung hin, die in den Worten des Buches Esther (&#8220;Esther Raba&#8221;, 3:10) lauert: <strong>&#8220;Wo immer es einfach &#8220;König&#8221; geschrieben steht, bezieht es sich auf den Allmächtigen, gepriesen sei Er. Wo immer &#8220;König Achaschverosch&#8221; geschrieben steht, ist Achaschverosch im wörtlichen Sinne gemeint.“</strong></p>



<p><strong>Ein böser Trieb führt einen Menschen in den Tod</strong></p>



<p>Achaschverosch selbst ist eine Anspielung auf einen bösen Trieb. Dies geht aus der Art und Weise hervor, wie die Weisen des Talmuds seinen Namen interpretierten. Sie sagten (Megila 11a; im Folgenden ist überall dort, wo im Text der Talmud erwähnt wird, ohne die genaue Stelle zu nennen, die Traktat Megila, 10b-11b, gemeint), dass er &#8220;Achaschverosch&#8221; genannt wird, <strong>weil die Gesichter des Volkes Israel wegen ihm schwarz wurden</strong> (dies beruht auf der Tatsache, dass das Wort &#8220;Achaschverosch&#8221; ( אחשורוש ) Buchstaben des Wortes &#8220;schwarz&#8221; ( שחור) enthält). Die Weisen deuteten an, was am Anfang der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> (Bereschit 1:2) geschrieben steht: &#8220;Und Finsternis über dem Abgrund&#8221;, was wiederum auf den Todesengel anspielt. In der Tat ist Satan, der Böse und der <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> des Todes ein und dasselbe (Bava Batra, 16a). Am Anfang verführt er den Menschen und ermutigt ihn zur Sünde. Dann, wenn er (Mensch) eine Sünde begeht, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> bewahre, sagt er (Satan) gegen ihn (Mensch) aus und klagt ihn (Mensch) vor G-tt an. Danach wird das Urteil gefällt, und nachdem diese Entität die Erlaubnis erhalten hat, Strafmaßnahmen auf den Menschen anzuwenden, trennt sie (diese Entität) seine (Menschens) Seele von seinem Körper, woraufhin der Mensch stirbt und sein Gesicht dunkel wird.</p>



<p>Eine weitere Stelle, in der die Weisen Gesichtsschwärze und Sünde miteinander verbinden, ist der Midrasch &#8220;Schir HaSchirim Raba&#8221;. Im Buch &#8220;Schir HaSchirim&#8221; steht geschrieben (1,5-6): &#8220;Ich bin schwarz, aber schön &#8230; Sieh mich nicht an, dass ich dunkel bin, denn die Sonne hat mich versengt!&#8221; Der Midrasch erklärt das: &#8220;Schwarz in meinen Taten, aber schön in den Taten meiner Vorväter; schwarz in mir selbst, aber schön in den Augen des Schöpfers.&#8221;</p>



<p><strong>Der Mensch bereut die Sünden, die er begangen hat</strong></p>



<p>Eine andere Interpretation des Namens &#8220;Achaschverosch&#8221; wird von Rabbi Yohanan gegeben: <strong>&#8220;Jeder, der sich an ihn erinnert, sagt: &#8220;Ein &#8220;Ah&#8221; für meinen Kopf!&#8221;</strong> Auch dies basiert auf dem Klang des Namens &#8220;Achaschverosch&#8221;, der mit der Silbe &#8220;ah&#8221;/&#8221;ach&#8221; beginnt und mit der Silbe &#8220;rosch&#8221; endet. Das Wort &#8220;rosch&#8221; ראש) ) bedeutet in der heiligen Sprache &#8220;Kopf&#8221;. Nach anderen Meinungen ist es als &#8220;Ein &#8220;Ah&#8221; für <strong>seinen</strong> Kopf!&#8221; zu verstehen &#8211; jeder, der sich an Achaschverosch erinnert, verflucht ihn.) Die Erinnerung an Achaschverosch lässt die Menschen ihre Missetaten bereuen.</p>



<p><strong>Das Böse raubt den Menschen nicht nur geistig, sondern auch materiell</strong></p>



<p><strong>Rabbi Chanina sagte: &#8220;Sein Name war &#8216;Achaschverosch&#8217;, denn zu seiner Zeit waren alle verarmt, wie es heißt (Esther, 10,1), &#8216;und der König Achaschverosch legte Tribut auf das Land und die Inseln des Meeres&#8217;.&#8221;</strong> Der &#8220;Tribut&#8221;, von dem Rabbi Chanina spricht, ist auch eine Anspielung auf einen bösen Trieb. Schließlich steht in der Mischna (Avot, 3:5) geschrieben: &#8220;Auf jeden, der die Last der Tora abnimmt, wird die Last des Reiches und die Last der weltlichen Sorgen gelegt.&#8221; &#8220;Weltliche Sorgen&#8221; beinhalten die Notwendigkeit, den eigenen Lebensunterhalt zu beschaffen. Jeder, der der Versuchung des bösen Triebs erliegt und weniger Zeit und Mühe dem Torastudium und der Erfüllung der Gebote widmet, ist gezwungen, mehr Zeit und Mühe dem Broterwerb zu widmen. So schadet der böse Trieb einem Menschen finanziell, und deshalb nennen die Weisen es &#8220;steuerlichen Tribut&#8221;. Der Talmud (Sanhedrin, 97a) zitiert, dass der Maschiach, der Nachkomme von König David, nur dann kommen wird, wenn die Menschen verarmt sind. (Das liegt daran, dass sie aufhören werden, die Tora zu studieren und den Respekt vor den Weisen verlieren (Mischna Sotah, 9:15). Dann werden sie, nachdem sie geistig arm geworden sind, auch in materielle Armut sinken, denn sie werden sich ständig um ihren Wohlstand sorgen). Das Buch &#8220;Zohar&#8221; (Band 1, Blatt 242b, zu Bereschit Vers 49:15, in der zweiten Auslegung dieses Verses) weist darauf hin, dass es in der Tora einen Hinweis darauf gibt: &#8220;Und er sah, dass der Friede gut und das Land angenehm war; und er beugte seine Schultern, um zu tragen, und begann zu arbeiten, um den Tribut zu zahlen. Da er sieht, dass das Land angenehm und der Rest gut ist, &#8220;beugt der Mensch seine Schultern&#8221;, verlässt den wahren Weg und nimmt die Last der Tora von seinen Schultern. Dann wird ihm die Last des Arbeitens auferlegt, und er wird zum Sklaven seiner materiellen Bedürfnisse.</p>



<p><strong>Vers 1</strong></p>



<p><strong><strong>(א) וַיְהִי בִּימֵי אֲחַשְׁוֵרוֹשׁ הוּא אֲחַשְׁוֵרוֹשׁ הַמֹּלֵךְ מֵהֹדּוּ וְעַד כּוּשׁ שֶׁבַע וְעֶשְׂרִים וּמֵאָה מְדִינָה:</strong></strong></p>



<p><strong>Und es geschah zur Zeit des Achaschveroschs, daß Achaschverosch regierte von Odu bis nach Kusch über sieben und (über) zwanzig und (über) hundert Provinzen.</strong></p>



<p><strong>Die Macht des bösen Triebs ist das größte Unglück</strong></p>



<p><strong>Und es war in den Tagen des Achaschveroschs.</strong> Der Talmud und der Midrasch (Megilah, 10b und Esther Raba, Einleitung Kap. 11) weisen darauf hin, dass überall dort, wo die Schrift die Worte &#8220;und war&#8221; ( וַיְהִי ) verwendet, sie sich auf das Elend bezieht (der Klang dieser Worte in der Heiligen Sprache &#8211; &#8220;vai-i&#8221; ( וַיְהִי ) klingt wie der Schrei der Unglücklichen) &#8211; deutet darauf hin. Das Elend, das das Volk in dieser Zeit befiel, ist das Reich von Navukhadnezars ehemaligem Sklaven, Achaschverosch. Wenn ein Plebejer die Macht ergreift, ist das eine Garantie für Unglück, wie es heißt (Mischlei, 30:21-22): &#8220;Wegen drei bebt die Erde.. wegen dem Sklaven, wenn er regiert.&#8221; Außerdem weist uns die Schrift in diesem Fall darauf hin, dass es das größte Unglück ist, dem bösen Trieb ausgeliefert zu sein. Der Talmud schreibt dazu im Traktat Eruvin (18a): &#8220;Wehe mir, wegen meines bösen Triebs.&#8221; Darauf weist auch der Prophet Yechezkiel hin. Er schreibt (Yechezkiel 2:10, Kommentar im Traktat Eruvin 21a): &#8220;Weinen und Seufzen und Wehklagen&#8221; ( קִנִים וָהֶגֶה וָהִי ). Das Wort &#8220;Klage&#8221; ( וָהִי ) ist Konsonant mit &#8220;und war&#8221; ( .(וַיְהִי Der Talmud erklärt, dass sich das Wort &#8220;Klage&#8221; auf die Bösen bezieht, die für ihre Sünden in der kommenden Welt bezahlen werden. So wird der Zusammenhang zwischen den Worten &#8220;und war&#8221; ( וַיְהִי ) und den Unglücken, die einem Menschen widerfahren, wenn er dem Ruf seines bösen Triebs folgt, deutlich.</p>



<p><strong>Die Versuchung des bösen Triebs ist ein inhärenter Teil des Daseins in dieser Welt</strong></p>



<p><strong>von Achaschverosch</strong>. Der Talmud gibt eine andere Interpretation dieses Namens &#8211; <strong>&#8220;Bruder des Kopfes&#8221;</strong> (die Interpretation basiert auf dem Klang des Namens &#8220;Achaschverosch&#8221;). In diesem Fall ist das Wort &#8220;Kopf&#8221; eine Anspielung auf die Schlange, die Chava verführte (siehe Bereschit 3). Als Adam und Chava auf Betreiben der Schlange von der verbotenen Frucht kosteten, machten sie das Böse und der böse Trieb zu einem Teil ihres Wesens. Dies stürzte sie und die gesamte Menschheit, die aus ihnen hervorging, und die gesamte Schöpfung im Allgemeinen, in Unglück und Elend, das bis zur endgültigen Erlösung andauern wird. Es heißt (Eicha 1,5): &#8220;Ihre Feinde sind zu Herrschern geworden, ihre Feinde gedeihen, weil der G-tt sie wegen ihrer vielen Sünden in Bedrängnis gebracht hat. Das Wort &#8220;herrschen&#8221; zeigt die Verbindung zwischen dem Kopf und dem größten Feind eines jeden Menschen &#8211; seinem bösen Trieb, der von der Schlange stammt.</p>



<p><strong>Jaakow und Eisav sind die Frucht und die Schale</strong></p>



<p>Warum ist also die Schlange in den Vordergrund getreten? Es hat mit dem Prinzip zu tun, dass in der Welt die Schale immer vor der Frucht kommt, und das Sekundäre vor dem, was das Endziel ist. Ein Beispiel dafür ist die Geburt der beiden Zwillingsbrüder Jaakow und Eisav (siehe Bereschit, 25:21-27). Eisav wurde zuerst geboren, obwohl Jaakows Empfängnis früher stattfand (&#8220;Bereshit Raba&#8221;, 63:8). G-tt gab Eisav diese Welt, und er lebt nur für diese Welt. Dem Jaakow wurde die Kommende Welt gegeben, daher ist sein Leben darauf ausgerichtet, spirituelle Ziele zu erreichen, aufgrund derer er ein Erbe in der Kommenden Welt erhält. Diese Welt ist nur ein Korridor, der durchquert werden muss, um in die Kommende Welt zu gelangen (Avot 4:16).</p>



<p>Und es gilt die allgemeine Regel &#8220;die ursprüngliche Absicht wird am Ende ausgeführt&#8221; («סוֹף מַעֲשֶׂה בְּמַחְשָׁבָה תְּחִלָּה» &#8211; wie im Lied &#8220;Lecha Dodi&#8221; zitiert wird, das am <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> gesungen wird). Zuerst denkt man immer über das Endziel nach, das man erreichen will, und bestimmt erst dann, welche Aktionen notwendig sind, um es zu erreichen. Wenn man aber zu handeln beginnt, geschieht dies in umgekehrter Reihenfolge: Zuerst muss man die Handlungen ausführen, die zum Ziel führen, und erst am Ende des Prozesses wird das Ziel selbst erreicht.</p>



<p>Das Ziel, für das der Mensch geschaffen wurde, ist die Kommende Welt. Aber das Mittel, um die Kommende Welt zu erreichen, ist diese Welt. Deshalb geht der Mensch zuerst in diese Welt und kommt erst dann in die zukünftige Welt. Die Brüder Jaakow und Eisav entsprechen der Kommenden Welt und dem Diesseits. Da das Endziel die Kommende Welt ist, fand die Empfängnis von Jaakow früher statt als die Empfängnis von Eisav. Aber weil diese Welt das notwendige Instrument ist, um die Kommende Welt zu erreichen, wurde Eisav zuerst geboren.</p>



<p>Über die Brüder Jaakow und Eisaw steht geschrieben (Bereschit 25,26): &#8220;Da ging sein Bruder hinaus, und seine Hand hielt die Ferse Eisaws fest; und sein Name hieß Jaakow. Der Name Jaakow ( יַעֲקבֹ ) kommt von dem Wort Ferse ( עָקֵב ). Dies deutet darauf hin, dass, obwohl Jaakows Anteil die Kommende Welt ist, Jaakow am Ende der Tage, nach dem Kommen des Mashiach, auch ein Erbe in dieser Welt erhalten wird (siehe Bereschit Raba, 63:9). Deshalb wird die Zeit, die der Herrschaft des Maschiach vorausgeht, &#8220;Ferse des Maschiach&#8221; genannt (Sotah, Kap. 9, Mischna 15). Die Herrschaft des Maschiach bedeutet jedoch nicht, dass die Nationen der Welt ganz aufhören werden zu existieren. Sie werden der Autorität des Volkes Israel unterworfen sein (Psachim, 68a).</p>



<p>Da er sich die zukünftige Welt ausgesucht hatte, sollte Jaakow in dieser Welt überhaupt kein Erbe erhalten. Nach dem Tod seines Großvaters Awraham kochte er Linsen, eine billige, einfache Mahlzeit. Ihre Kugelform symbolisiert den ständigen Kreislauf von Leben und Tod, der in dieser Welt herrscht. Alles, was mit der materiellen Welt verbunden ist, ist vergänglich und temporär. Für Jaakow hat die temporäre Welt keinerlei Wert. Deshalb verzichtete er auf diese Welt und wählte die Kommende Welt als den wahren Zweck seiner Existenz. Eisav verstand auch, dass diese Welt nicht ewig war. Deshalb sagte er, als er zu seinem Bruder kam und den Linseneintopf sah, (Bereschit, 25:32): &#8220;Ich werde sowieso sterben, wieso brauche ich also die Erstgeburt&#8221;? Dennoch beschloss Eisav, sein Leben dem Streben nach Reichtum und Vergnügen dieser Welt zu widmen.</p>



<p>Aber als es Jaakow gelang, die Segnungen seines Vaters <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> zu erhalten, die ursprünglich für Eisav bestimmt waren, erwarb er auch einen Teil dieser Welt. (Siehe Bereschit 27. Jitzchak erwartete, dass seine beiden Söhne rechtschaffen sind. Er glaubte, dass Jaakow und seine Nachkommen sich ganz dem Torastudium widmen sollten, während es Eisavs Aufgabe war, sich mit Arbeit oder Handel zu beschäftigen und das Licht der Tora in die Welt zu bringen. Aber da Eisav diese Rolle ablehnte, war Jaakow gezwungen, sie auf sich zu nehmen. So nahm er die Segnungen, die für seinen Bruder bestimmt waren, für sich selbst.) Deshalb besitzen Jaakows Nachkommen sogar jetzt ein gewisses Maß an materiellem Wohlstand. Nach dem Kommen des Königs Maschiach wird die Kontrolle über die materielle Welt an Jaakow übergeben werden.</p>



<p><strong>Sünde führt zum geistigen Tod</strong></p>



<p>Der Talmud schreibt über Achaschverosch: <strong>&#8220;Er tötete, er hatte vor zu töten.&#8221;</strong> (Die einfache Bedeutung dieser talmudischen Passage ist, dass die Weisen den Achaschwerosch mit seinem Vorgänger, dem babylonischen Kaiser Navukhadnezar, vergleichen: Navukhadnezar tötete die meisten der dort lebenden <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, als er das Heilige Land eroberte, während Achaschwerosch beabsichtigte, alle Juden innerhalb seines Reiches zu vernichten. Der Autor zeigt, dass auch die Worte der Weisen des Talmuds einen verborgenen Sinn tragen, der die verborgene Bedeutung des Buches Esther erklärt.) Die Worte &#8220;er tötete&#8221; beziehen sich auf die Übeltäter. Der böse Trieb ergreift von ihnen Besitz und als Folge ihrer sündigen Handlungen werden sie ihres geistigen Lebens und ihrer Bestimmung in der Kommenden Welt beraubt &#8211; das ist der wahre Tod für die Ewigkeit. Die Formulierung &#8220;er wollte töten&#8221; bezieht sich auf die Gerechten. Der böse Trieb wollte sie vom Pfad der Rechtschaffenheit und der Wahrheit wegführen, um sie des ewigen geistigen Lebens zu berauben, aber es scheiterte. Sie überwanden die Versuchung, verhielten sich rechtschaffen und wurden mit einem ewigen Anteil in der Kommenden Welt belohnt.</p>



<p><strong>Der böse Trieb ist der Feind des Volkes Israel</strong></p>



<p>Der Talmud schreibt auch von Achaschverosch: <strong>&#8220;Er zerstörte, er hatte vor zu zerstören.&#8221;</strong> (Die eindeutige Bedeutung dieser Passage ist auch der Vergleich zwischen Navukhadnezar und Achaschwerosch: Navukhadnezar zerstörte den Heiligen Tempel in Jerusalem, während Achaschwerosch im Begriff war, das Fundament des neuen Tempels zu zerstören, das zur Zeit seiner Herrschaft in Jerusalem gelegt worden war (siehe Raschi-Kommentar).) Weil das Volk Israel in Sünde versunken war, erlaubte G-tt anderen Nationen der Welt, die beiden Heiligen Tempel in Jerusalem zu zerstören. In der Zukunft, wenn der Messiaskönig den dritten Tempel wieder aufbaut, wird der böse Trieb wieder versuchen, seine Zerstörung herbeizuführen. Dies wird ihm nicht gelingen. Für seine sündhaften Pläne wird Vergeltung über ihn kommen. (Der Talmud (Succah, 52a) leitet es aus dem ab, was geschrieben steht (Yoel, 2:20): &#8220;Ich werde den Nordmann von euch entfernen und ihn in ein unfruchtbares und verwüstetes Land werfen.&#8221; Der Talmud erklärt, dass der &#8220;Nordmann&#8221; ein böser Trieb ist. Seinetwegen wurden die ersten beiden Tempel zerstört, und die Weisen, die in ihnen waren, wurden getötet).</p>



<p>Alle Bemühungen des bösen Triebs richten sich gerade gegen das Volk Israel (Sukkah, 52a), das die endgültige Befreiung, d.h. die totale Niederlage und Zerstörung des bösen Triebs, bringen wird. Deshalb steht geschrieben (Esra, 4:6): &#8220;Als Achaschverosch regierte, am Anfang seiner Herrschaft, schrieben sie ein Vorurteil gegen die Bewohner von Jehudea und Jerusalem. Der böse Trieb versucht, den Bewohnern von Jehudea und Jerusalem, dem jüdischen Volk, zu schaden.</p>



<p><strong>Der böse Trieb verfolgt einen Menschen sein ganzes Leben lang.</strong></p>



<p>Die Weisen des Talmuds schreiben über Achaschverosch: <strong>&#8220;Seine Schlechtigkeit war allgemein bekannt, von Anfang bis Ende.&#8221;</strong> Die Worte &#8220;vom Anfang bis zum Ende&#8221; weisen darauf hin, dass es sich um einen bösen Trieb handelt, der den Menschen vom Beginn seines Lebens bis zu seinem Ende verfolgt. Deshalb nennt die Schrift (Kohelet 4,13) den bösen Trieb &#8220;den alten und törichten König&#8221;.</p>



<p>Das Buch <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a> zitiert, was aus den Worten von Lots älterer Tochter (Bereschit, 19:31-32) hervorgeht: &#8220;Unser Vater ist alt, und es gibt keinen Mann auf Erden, der zu uns kommt, wie es auf der ganzen Erde üblich ist; komm, lass uns unserem Vater Wein zu trinken geben, und lass uns bei ihm liegen, und lass uns Nachkommenschaft von unserem Vater haben. Das Wort &#8220;alt&#8221; spielt auf einen bösen Trieb an, der dem Menschen angeboren ist.</p>



<p><strong>Alles, was böse (schlecht) ist, wird dem Menschen umsonst gegeben, und alles, was gut und heilig ist, wird nur um den Preis der Anstrengung erkauft.</strong></p>



<p>Die Weisen des Talmuds schreiben, dass Achaschverosch <strong>selbst die Macht ergriff</strong>. Dies deutet darauf hin, dass das böse Element dem Menschen ohne jegliche Vorbereitung von seiner Seite eingeflößt wird. Im Gegensatz dazu erfordert jeder Fortschritt bei der Erlangung der <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> eine sorgfältige Vorbereitung.</p>



<p>Die Tora, die oft mit Wasser verglichen wird, reinigt den Menschen, wie Wasser die Verunreinigten reinigt. In Even Schlema (Kap. 4, Absatz 14, und im Kommentar &#8220;Likutei Hagro&#8221; Absatz 21) schreibt der Autor, dass oft diejenigen, die beginnen, Tora zu studieren und sich rechtschaffen zu verhalten, von Stolz ergriffen werden, was sie zum Zorn führt. So wie Wasser nur dann reinigt, wenn man genug davon hat, so reinigt die Tora nur diejenigen, die viel Zeit und Mühe in ihr Studium investiert haben.</p>



<p>Das Buch &#8220;Zohar&#8221; führt (Teruma, 162a): um das Gebot vor der Einmischung der Kräfte des Bösen zu bewahren, ist es erforderlich, Geld auszugeben, um es zu erfüllen. Daraus folgt, dass alle Errungenschaften in der Sphäre des Geistes eine Investition von Zeit, Mühe und Geld erfordern. Und was man umsonst und leicht bekommt, ohne sich anzustrengen, kommt vom bösen Trieb.</p>



<p><strong>Der böse Trieb ist die Ursache für Belohnung und <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a></strong></p>



<p>Der Talmud gibt zwei Meinungen darüber, wie Achaschveroschs unberechtigte Inbesitznahme des Kaiserthrons zu sehen ist. Nach einer Meinung <strong>verdient Achaschverosch Lob für diese Beschlagnahmung</strong>. Nach der anderen Meinung <strong>verdient Achaschverosch einen Tadel für seine Machtergreifung</strong>.</p>



<p>Beide Meinungen sind Anspielungen auf den verborgenen Sinn des Buches Esther. Die Machtergreifung des Achaschveroschs, die auf das Vorhandensein eines bösen Triebs in der menschlichen Seele anspielt, kann sowohl der größte Segen als auch der größte Fluch sein. Es hängt alles von der individuellen Wahl jeder Person ab.</p>



<p>Für den rechtschaffenen Menschen, der das Böse in sich selbst überwindet und so handelt, wie es der Schöpfer und Seine Tora von ihm (dem Menschen) verlangen, ist der böse Trieb der größte Segen. Es ist wegen des Einflusses des bösen Triebs, dass er die <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a> der Wahl hat. Wenn ein rechtschaffener Mensch seine ganze geistige und körperliche Kraft einsetzt, um das Böse zu meiden und das Gute zu wählen, schafft er sich sein eigenes Schicksal in der Kommenden Welt. Er verkörpert den Zweck, für den das ganze Universum geschaffen wurde, und ihm wird das größte Vergnügen in der Schöpfung zuteil &#8211; die Erkenntnis des Schöpfers.</p>



<p>Auf der anderen Seite ist es für den Übeltäter, der nicht gegen seine böse Natur kämpft, der größte Fluch. Dadurch sündigt er, und durch seine Taten zündet er sich das Höllenfeuer an. Dieses Feuer sollte ihn in Zukunft von der Unreinheit reinigen, in die er wegen der Herrschaft von Achaschwerosch in seiner Seele eingetaucht war.</p>



<p>Der rechtschaffene Mann nutzt sogar den bösen Trieb zum Guten &#8211; um seine Frau zu erfreuen, um Frieden in seinem Haus zu schaffen und um eigene Nachkommen zu bekommen (siehe Schabbat 152a, &#8220;Even Shlema&#8221;, 4:1-2, &#8220;Tomer Dvorah&#8221; Kap. 4). Wenn der böse Trieb unter Kontrolle ist, ist es ein wichtiges und notwendiges Werkzeug.</p>



<p>Der Übeltäter, der zulässt, dass sein böser Trieb über ihn selbst triumphiert, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch anderen, da seine Handlungen das Maß des strengen Gerichts über die Welt bringen, das alle, sowohl Übeltäter als auch Gerechte, streng richtet (basierend auf &#8220;Zohar&#8221;, Ka. Mezora, 54b).</p>



<p><strong>Nach einer Meinung ist Achaschverosch für die Ergreifung des Throns zu loben, da er die geeignetste Person für die Rolle des Kaisers war.</strong> Der Midrasch deutet dies an (&#8220;Bereischit Raba&#8221;, 9:7, zu Vers 1:31). Alles, was G-tt in den ersten fünf Tagen der Schöpfung erschaffen hat, wird als &#8220;gut&#8221; bezeichnet. Und am sechsten Tag heißt es &#8220;sehr gut&#8221;. Die Weisen sagen, dass &#8220;gut&#8221; ein guter Trieb und &#8220;sehr&#8221; ein böser Trieb ist. Das Wort &#8220;sehr&#8221; spricht von einer Güte, die völlig jenseits dieser Welt liegt. Solche Güte erlangt der Mensch nur als Ergebnis richtiger Entscheidungen im Kampf gegen seinen bösen Triebs. So gibt der böse Trieb dem Menschen die Möglichkeit, sein Schicksal in der Kommenden Welt zu gestalten. Deshalb spielt die Tora mit dem Wort &#8220;sehr&#8221; darauf an.</p>



<p><strong>Nach einer anderen Meinung verdient Achaschverosch für diese Beschlagnahmung einen Tadel, da er für die Rolle des Kaisers nicht geeignet war.</strong> Alle Argumente des bösen Triebs sind abscheulich, und ihr Scheitern ist für diejenigen mit gesundem Verstand offensichtlich. Sie sind so albern, dass nicht einmal der letzte Bösewicht ihnen hätte erliegen dürfen. Aber der böse Trieb zeigt dem Bösewicht immer wieder, wie erfolgreich und wohlhabend die Sünder sind und wie arm die Gerechten sind. Der böse Trieb setzt seine Existenz nur aufgrund dieser Täuschung fort. Darauf spielt das an, was die Weisen über Achaschverosch sagten: <strong>&#8220;Er war für das Königtum nicht geeignet</strong> und wurde nur deshalb Kaiser, <strong>weil er unermessliche Reichtümer besaß</strong>&#8220;, und mit ihrer Hilfe kaufte er sich die Macht. Um den Menschen zu besitzen, gibt ihm der böse Trieb eine &#8220;Bestechung&#8221; &#8211; er verspricht Freude und Reichtum in dieser Welt.</p>



<p><strong>Odu und Kusch &#8211; Geburt und Tod</strong></p>



<p><strong>Von Odu bis nach Kusch.</strong> Ein böser Trieb verfolgt den Menschen von seiner Geburt bis zum Ende seines Lebens. Der Titel &#8220;Odu&#8221; ( הדדֹּוּ ) kommt von dem Wort &#8220;Hod&#8221; ( הוֹד ), was &#8220;Herrlichkeit&#8221; bedeutet. Wenn ein Mensch geboren wird, preisen ihn alle, &#8220;Herrlichkeit und Pracht vor ihm&#8221; (Tehilim, 96:6). Midrasch (&#8220;Kohelet Raba&#8221; zu Vers 3:11: &#8220;Er schuf alles Schönes zu seiner Zeit, er legte sogar die Ewigkeit in ihre Herzen&#8221;, siehe auch &#8220;Waikra Raba&#8221;, Kap. Emor, 27:7) bringt: &#8220;Selbst wenn er schon zehn Söhne hat und der jüngste von ihnen mit Schmutz bedeckt ist, liebt er ihn trotzdem am meisten. Es geht darum, dass G-tt in die Herzen der Eltern eine besondere Liebe zu dem Baby eingeflößt hat. Deshalb wird die Geburt als &#8220;Odu&#8221; &#8211; Herrlichkeit &#8211; genannt.</p>



<p>Das Wort &#8220;Kusch&#8221; bezieht sich auf Afrika, einen Ort, an dem schwarze Menschen leben und schwarze Früchte wachsen (Succah, 36a). Wie oben erwähnt, wird Schwarz mit dem Tod assoziiert. Die Tatsache, dass Achaschverosch das Reich von Odu bis nach Kusch beherrschte, spielt wiederum auf den bösen Trieb an, der dem Menschen vom Moment seiner Geburt an innewohnt und ihn bis zu seinem Tod nicht verlässt.</p>



<p>Unter den Weisen des Talmuds gab es einen Streit darüber, wo genau die Grenzen des in der Schrift erwähnten Reiches von Achaschverosch lagen. <strong>Nach einer Meinung befanden sich Odu und Kusch an verschiedenen Enden der Welt. Nach einer anderen Meinung lagen sie nebeneinander. Nach dieser zweiten Meinung herrschte Achaschverosch ebenso leicht wie diese beiden Nachbarstaaten über die ganze Welt.</strong> Das heißt, er unterjochte die ganze Welt, als ob alle Provinzen seines riesigen Reiches in unmittelbarer Nähe zu ihm wären.</p>



<p>Nach der ersten Meinung spielt dieser Vers auf das an, was in Traktat Berachot (10a) über König David gesagt wird. Es heißt, dass er fünf Lobpreisungen &#8220;Hod&#8221; (Teilim, 103:1, 103:20, 103:2, 104:35, 104:1) während fünf Perioden seines Lebens rezitierte. Er sprach die erste &#8220;Hod&#8221; aus, als er noch im Mutterleib war. Das zweite war, als er aus dem Mutterleib kam und die Sterne und Planeten betrachtete. Der dritte war, als seine Mutter ihn mit ihrer Milch stillte. Der vierte, als er Zeuge der Niederlage der Schurken wurde. Die fünfte &#8211; als er den Tag des Todes sah. Der Talmud nennt jede dieser Perioden &#8220;Welt&#8221;. Die Geburt eines Menschen ist also der Endpunkt der ersten seiner persönlichen Mini-Welten. Es ist diese Zeit &#8211; die Geburt &#8211; auf die die Weisen anspielen, wenn sie sagen, dass Odu und Kusch an verschiedenen Enden der Welt waren: Sie waren am Anfang und am Endpunkt des menschlichen Lebens. Der böse Trieb, Achaschverosch genannt, wohnt im Menschen vom Anfang seines Lebens bis zum Ende.</p>



<p>Nach der zweiten Meinung liegen Odu und Kusch recht nahe beieinander, da der Mann &#8220;eine Nacht erschien und eine Nacht verschwand&#8221; (Jona 4:9). Seine Tage vergehen schnell und er verschwindet aus dieser Welt wie ein Schatten.</p>



<p><strong>Der böse Trieb regiert in der ganzen Welt</strong></p>



<p><strong>So leicht wie Achaschverosch über diese beiden Nachbarstaaten herrschte, so herrschte er auch über die ganze Welt.</strong> So wie es dem bösen Element manchmal gelingt, vom Menschen Besitz zu ergreifen und ihn zu unterwerfen, so steht die ganze Welt unter seiner Herrschaft. Denn die Sünde, die Adam und Chava begangen haben, hatte Auswirkungen auf die ganze Welt! Der gesamten Schöpfung wurde ein Element des Bösen hinzugefügt.</p>



<p><strong>Ein böser Trieb gewöhnt den Menschen allmählich an die Sünde</strong></p>



<p><strong>Über sieben und zwanzig und einhundert Provinzen.</strong> Die Weisen des Talmuds erklären, dass Achaschverosch zunächst nur über sieben Regionen herrschte, dann über zwanzig weitere, und schließlich über hundert weitere Regionen regierte. Jede Stufe von Achaschveroschs Aufstieg zur Macht spielt auf eine der Stufen der menschlichen Entwicklung an.</p>



<p>Die Regelung über die sieben Regionen spielt auf die ersten sieben Lebensjahre eines Kindes an, bevor es in das Haus des Lernens geschickt wird, wo es beginnt, die Tora zu lernen (siehe Bava Batra, 21a). Bis zu diesem Punkt ist das Kind dem bösen Trieb völlig ausgeliefert, da es in diesem Alter noch keinen guten Trieb hat; auch hat es noch nicht begonnen, Tora zu studieren. Aber wenn es beginnt, die Tora zu studieren, wird es in der Lage sein, seine bösen Neigungen zu überwinden, wie es geschrieben steht (Bava Batra, 16a): &#8220;Ich schuf den bösen Trieb, und Ich schuf die Tora, ein Heilmittel gegen ihn.&#8221;</p>



<p>Die Herrschaft über die zwanzig Regionen spielt auf die Art und Weise an, in der der böse Trieb den Menschen verführt, bevor er das zwanzigste Lebensjahr erreicht. Es sagt ihm: &#8220;Du brauchst dich nicht um Sünden zu sorgen, denn das Gericht des Himmels richtet einen Menschen nicht, bevor er zwanzig Jahre alt ist&#8221; (Yerushalmi Bikurim, 2:1, Sanhedrin, 11:5). In der Zwischenzeit entwickelt er schlechte Charaktereigenschaften, gewöhnt sich daran, seinen Leidenschaften zu folgen und alle seine Begierden zu befriedigen. Als er zwanzig wird, will er sich zum Besseren verändern, aber das böse Element, das zu diesem Zeitpunkt fest in ihm verwurzelt ist, lässt ihn nicht los. Es wird ihn die ganzen hundert Jahre seines Lebens beherrschen. König Schlomo sprach davon, als er sagte (Kohelet, 11:9): <strong>&#8220;Freue dich, junger Mann, in deiner Jugend, und lass dein Herz frohlocken in den Tagen deiner Jugend, und geh, wohin dein Herz und der Blick deiner Augen dich führt&#8230;“</strong> &#8211; da du dich darauf verlässt, dass das himmlische Gericht dich nicht bestrafen wird. <strong>&#8220;&#8230;Aber wisse, dass G-tt dich für all diese Dinge vor Gericht stellen wird!&#8221;</strong> &#8211; Wenn du dich an einen sündigen Lebensstil gewöhnt hast, wird ein böser Trieb dich auch nach zwanzig Jahren daran hindern, zum Schöpfer zurückzukehren. Außerdem wirst du auch für das bestraft werden, was du vor deinem zwanzigsten Lebensjahr getan hast (&#8220;Even Schlema&#8221;, 10:26).</p>



<p><strong>Der Vers selbst weist auf eine geheime Bedeutung hin</strong></p>



<p>Diese Interpretation, nach der die Worte &#8220;über sieben und zwanzig und hundert Regionen&#8221; die Etappen in der Ausdehnung des Reiches von Achaschverosch beschreiben, veranlasst die Weisen des Talmuds zu einem Einwand: <strong>Wie sollte man nach dieser Logik den Vers (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a>, 6:20) &#8220;und die Lebensjahre Amrams sieben und dreißig und hundert Jahre&#8221; verstehen?</strong> Es ist doch ganz offensichtlich, dass Amram erst sieben Jahre lebte, dann noch dreißig Jahre und dann noch hundert Jahre! Daher ist eine solche Interpretation in Bezug auf diesen Vers irrelevant. Der Talmud antwortet, dass der Vers, der sich auf Amrams Alter bezieht, wörtlich verstanden werden muss. Der Vers aus dem Buch Esther ist jedoch nicht wörtlich zu verstehen, da er überflüssige Informationen enthält. <strong>Wenn bereits geschrieben steht, dass Achaschverosch &#8220;von Odu bis nach Kusch regierte&#8221;, warum war es dann notwendig, anschließend &#8220;über sieben und zwanzig und hundert Provinzen&#8221; zu schreiben? Dies deutet darauf hin, dass es hier eine versteckte Bedeutung gibt.</strong></p>



<p><strong>Die Macht der bösen Trieb wächst jeden Tag</strong></p>



<p><strong>Provinzen.</strong> Das Wort &#8220;Provinz&#8221; spielt auf das Jahr an. So wie die Regionen eine bestimmte Verwaltungsstruktur haben, so folgt auch die Herrschaft des bösen Triebs über die Tage des Jahres einer bestimmten Ordnung. Darüber sagt der &#8220;Zohar&#8221; (Waetchanan, 267a), dass Satan dreihundertfünfundsechzig (Satan benutzt den Sonnenkalender &#8211; siehe Yoma, 20a) böse Diener hat, die jeweils an einem der Tage Anklage hervorbringt. (&#8220;Der Zohar&#8221; zitiert das Folgende: &#8220;Seht, seht! Das ist der böse Geist, der zwischen den Toren des Hauses wohnt! Wehe dem Menschen, der nicht weiß, wie er sich davor hüten soll, und nicht weiß, dass er sich davor hüten muss, und nicht an den Eingang seines Hauses den Namen des Allerhöchsten schreibt, den Namen &#8220;Schakai&#8221;, der auf der <a href="https://judentum.online/mesusa/">Mesusa</a> steht, damit er (G-ttes Name) sich mit ihm (Menschen) befindet. Denn dieser böse Geist hat dreihundertfünfundsechzig böse Diener, die ihn (Menschen) anklagen. Sie dienen ihm (dem bösen Geist) dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr, jeder an seinem eigenen Tag. Aber sie alle sind mit dem Menschen alle Tage des Jahres, und bringen Anklage gegen ihn von oben und unten. Und sie alle sind Tag und Nacht bei ihm (beim Menschen). Am Tag erheben sie Anklage gegen ihn (den Menschen), und in der Nacht quälen sie ihn (den Menschen) mit Albträumen.&#8221;) Darüber steht geschrieben (Sukkah, 52a), dass der böse Trieb den Menschen jeden Tag überholt. Und es steht auch geschrieben, dass &#8220;zwischen den Wellen dreihundert Parsaot sind&#8221;. (Bava Batra 73a. Dort wird Raba bar Bar-Chana zitiert, der sagt: &#8220;Diejenigen, die auf das Meer hinausfahren, haben mir erzählt, dass der Abstand zwischen den Wellen dreihundert Parsaot beträgt und jede Welle dreihundert Parsaot hoch ist.&#8221; Der Gaon erklärt, dass dreihundert Parsaot die Entfernung ist, die man in einem Monat zurücklegt. Wenn man den bösen Trieb nicht aufhält, wird er innerhalb eines Monats die maximale Entfernung überschreiten. Dann kommt ein neuer Monat, und eine andere Kategorie des bösen Triebs beginnt, die Welt zu beherrschen). Das bedeutet, dass jeder der dreißig Tage des Monats durch seine eigene Manifestation bösen Triebe gekennzeichnet ist.</p>

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